Anwaltskosten dem Ex-Arbeitgeber in Rechnung stellen?

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8 Antworten

Sofern der Arbeitgeber tatsächlich nicht in Verzug gesetzt wurde und Ihnen den Lohn auf anwltliches Bemühen gezahlt hat, dann haben Sie die Kosten "am Bein"!

sandrina09 02.11.2010, 14:06

nein,dann könnte ja jeder arbeitgeber zahlen wann er will,ist der lohn nicht dann drauf wann es im vertrag steht muss der arbeitgeber sogar mehr zahlen da es strafbar ist

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schelm1 02.11.2010, 14:17
@sandrina09

Dann lassen Sie das mal zivilrechtlich vom rein schuldrechtlichen mal ausurteilen, dann wächst die Erkenntnis. Arbeitsrechtlich müßte man wissen, was der Arbeitsvertag dazu so im einzelnen hergibt!

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Guten Tag,

üblicherweise sind die Fälligkeitszeitpunkte im Vertrag ausdrücklich geregelt. Von daher sehe ich nicht, weswegen Sie den Verzugsschaden nicht verlangen sollten. Wenn Sie bereits einen Anwalt hatten, warum fragen Sie den nicht mal. Wenn ich zu sowas von einem Mandanten befragt würde, würde ich das wohl noch im Rahmen des alten Mandantes als Service verstehen.

Hans-Christoph Hellmann www.hellmannundpaetsch.de

Diese Anwaltskosten kannst du nicht beim ehemaligen Arbeitgeber geltend machen. Du warst nicht gezwungen, diesen einzuschalten. Eine Lohnforderung macht man erst persönlich geltend. Es muss der übliche Termin der Lohnzahlung abgewartet werden, dann schreibt man den Arbeitgeber an und stellt einen Termin der Zahlung und benennt die genaue Summe. Wenn dieser Termin verstrichen ist, dann gibt es den Klageweg, den du über deine Gewerkschaft oder über einen Anwalt gehen kannst.

Hast du ihm eine Mahnung geschickt wegen dem Lohn? Wenn du ohne Anmerkung gleich ein Anwalt angestellt hast könnte es schwer werden.

der arbeitgeber muss dann zahlen wann es im vertrag steht tut er das nicht kann er nicht sagen du seist ungeduldig damit macht er sich strafbar du musstest dein geld ja bekommen und somit zum anwalt er wird die kosten zahlen müssen also der ex arbeitgeber regel das mit deinem anwalt das er ihm die rechnung schickt

Das könnte schwer werden , ich denke du bleibst auf den kosten sitzen. Für solche Fälle gibt es ja den Beratungsschein. Man geht zum Gericht wenn man weiß man kann den Anwalt nicht bezahlen und beantragt einen Beratungsschein.Damit übernimmt das Gericht dann die Anwaltkosten. aber den muß man sich vorher holen.

Frag den Anwalt.

Eine Rolle könnte spielen, in welcher Form Du vorher schon mal Deine Forderung ohne Anwalt gestellt hast.

(Und ich weiß wieder einmal mehr, warum ich eine Rechtsschutzversicherung habe.)

Thassos 03.11.2010, 13:43

Die Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft ist auch von Vorteil!

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so was regelt man doch gleich mit dem anwalt.. am besten ihn noch einmal fragen, wie es sich verhält. kommt auf verdienststatus an und ob auch gerichtl.verfahren eingeleitet wurde.

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