Anwaltshonorar von Gegenseite separat bezahlen-warum?

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2 Antworten

Wenn man die Kosten erstatten muss, muss man die Kosten erstatten, wenn der Anwalt noch nicht bezahlt wurde, vielleicht weil er noch keine Rechnung gestellt hat (was sehr üblich ist) weil es seinem Mandanten vertraut und/oder nicht 3 Rechnungen pro Akte schreiben will (außergerichtlich, gerichtlich, Vollstreckung). Es ist auch durchaus üblich den gesamten Betrag zur Zahlung an den Anwalt zu fordern, nur wenn der Anwalt nicht das Geld weiterleiten will (unnötige Arbeit) verlangt er eben Zahlung direkt an den Mandant.

Das ist gängige Praxis.

Allerdings (eigene Erfahrung) muß man nichts zahlen, es sei denn ein Gericht entscheidet so in einem Vorausgegangenem Verfahren.

Ohne Gericht trägt jeder der beiden Streitparteien seine kosten selber. Schließlich wurde der Anwalt der Gegenpartei zu deren persönlicher Beratung angefordert, nicht zu deiner.

Ohne Urteil oder Verfahren trägt die Kosten erstmal jeder selber.

Wenn es eine Berechtigte Forderung sein sollte, die der Oponent nun mit hilfe seines Anwaltes einfordern will, dann gibt es Obergrenzen. Ohne Grund wird jemand anderes ja auch keinen Anwalt beauftragen, von daher sind gewisse kosten (ähnlich der steigenden Mahngebühr) nicht zu vermeiden.

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