Anwaltsabzocke? Zockt mich mein Anwalt ab?

...komplette Frage anzeigen

12 Antworten

es kommt darauf an in was für einer sache die angelgenheit ist, zumindest die ungefähre richtung wäre gut zu wissen. ist wird einmal in tabellen gerechnet und in zivilsachen, nach "schaden"

Die Anwaltsvergütung richtet sich nach dem sog. RVG. Dort sind grds. zwei Möglichkeiten vorgesehen, wie das Honorar berechnet wird. Entweder nach Gebührentabelle oder nach Honorarvereinbarung. Wenn du zweimal EUR 2.500 zahlen sollst ist das viel, jedoch sind das keine EUR 6.000. Von den EUR 1.000 die du für den Vergleich an die Gegenseite zahlen sollst sieht doch dein Anwalt nix. Im übrigen - wo es hier im Thread anklang - in Zivilsachen richtet es sich nicht immer nach dem Schaden. Was wäre denn, wenn es keinen Schaden gibt, etwas bei Unterlassungsklagen, Herausgabeklagen oder Klagen auf Nacherfüllung. Wenn das tatsächlich so gelaufen ist, wende dich an die Rechtsanwaltskammer die für deinen Anwalt zuständig ist. Da gibt es extra Stellen die sich mit Anwaltsrechnungen auseinandersetzen. Bei dem Streitwert erscheinen EUR 5.000 zu viel.

Im übrigen bekommt der Anwalt nicht das Geld für einen Brief, sondern für die gesamte Abwicklunng, rechtliche Würdigung (was je nach Fall auch mal lange dauern kann). Und wenn man sich die Gebühren anschaut bleibt da ein Stundensatz, den viele auch ohne die lange Ausbildung erreichen. Es wird halt immer an solchen - wahrlich nur schwer zu glaubenden - Fällen diskutiert. Macht euch bitte klar, dass regelmäßig in der Geschäftsgebühr (1,2 Gebühren) folgendes enthalten ist: Kommunikation mit dem Mandanten, Kommunikation mit der Gegenseite, Kommunikation mit Gericht und ggfs. Gutachter. Dazu kommt die rechtliche Würdigung. Und die ist nicht immer leicht. Standardfälle gibt es nicht viele, weil vieles immer anders ist. Man muss Prozesschancen abwägen und sich überlegen, ggfs. nachlesen etc. Und wenn die Gegenseite zurückschreibt und man sich da wieder mit neuen - vom Mandanten vll. nicht erwähnten Tatsachen konfrontiert sieht - dann geht das Spiel von vorne los. Und dafür gibts nix extra. Nur mal so generell zu den Gebühren.

Ich habe meine Anliegen "Arbeitsweise der öffentlichen Hand ist unzumutbar" und "Fehlverhalten von Rechtsanwälten" bei openantrag.de eingestellt. Dem betroffenen Anwalt Arno Schrader habe ich den Inhalt per eMail geschickt. Schrader rief mich letzten Freitag an. Mein Verhalten sei eine Unverschämtheit. Ich sei ein Lügner. Aber mich um etliche tausend EUR schädigen und 600,00 EUR für einen Dreizeiler kassieren, fiel ihm nicht schwer. Rechtsanwälte müssen ihren Mandanten normalerweise den Bearbeitungspreis vorab mitteilen. Und für grob falsche Gerichtsurteile kassieren, kennzeichnet die Widerlichkeit des Anwaltsberufs. Leider winken die Staatsanwaltschaften alles komplett durch, weil sie gegenüber der Politik weisungsgebunden sind. Schuld ist m.E. letztlich der Wähler, weil er sich für den politischen Stillstand entscheidet. --- bin Forumsteilnehmer Ralle002 bei piratenpartei.de

Es gibt da eine Gebührenordnung, an die sich ein Anwalt halten muß. Da zieht Dir wohl Dein eigener Anwalt gerade das Fell über die Ohren. Zahle ihm das verlangte Geld für die zwei Briefe nicht. Erkundige Dich, wieviel ein Anwalt für die angefallenen Leistungen verlangen kann, und überweise ihm das (unter 200 € schätze ich). Und dann geh mal dringend zu einem anderen Anwalt. Wenn Dein jetziger bereits im April ein wichtiges Schreiben für Dich erhalten hat, und er es nicht weiter geleitet hat, dann hat er seine Pflicht gegenüber seinem Mandanten (Dir) verletzt, und Du kannst ihn für die Folgen haftbar machen (dann muß er den Schaden bezahlen). Im Übrigen würde ich Dir raten, mal bei der Anwaltskammer nachzufragen, ob er dort bekannt ist. Sein Verhalten ist so offensichtlich betrügerisch, daß er vielleicht eher ein Betrüger als ein Anwalt ist.

Dass 10% des Streitwertes fällig werden können, wäre fast klar, das vermindert sich natürlich nicht bei einem geschlossenen Vergleich, sonst würd der Anwalt n Teufel tun Dich runter zu vergleichen. Wenn Du aber (dem 6000,- nicht den Hals brechen) das auch so rausgekehrt hast, nimmt er eben Großkotzzulage. Ich schlag vor, blätter ihm das Geld hin (bar), lad ihn zum Golf ein und knüpf neue Kontakte...dann kriegst es sicher wieder irgendwie irgendwann rein :-)...natürlich hat er Dich voll über's Ohr gehauen, aber nun....

Wenn für dich 6000€ nichts sind, dann könntest du mir eventuel 1000€ überweisen ^^ Bin noch ein Schüler und das Geld würde mir SEHR für meine Bildung helfen ;)

Du wirst gerade von allen Seiten abgezockt. Deine Anwalt ist reif fürn Knast und nur weil du die ersten 1000 Euro nicht rechtzeitig gezahlt hast verdoppelt sich die Summe auch nicht.

Wenn 6.000 EUR für Dich nicht sonderlich viel Geld sind, wundert es mich, daß Du für eine so wichtige Frage so ein profanes Medium benutzt. Kann es sein, daß Du hier gerne ein wenig dick aufträgst ???

Oh Mann, das ist ein Fake. Das Ding stimmt hinten und vorne nicht.

6.000€ sind für mich nicht sonderlich viel Geld

Na dann hau raus die Kohle, mitnehmen kannst du eh nichts !

Nach der Rechtanwaltgebührenordnung hätte der Gute dir 1650 € abnehmen dürfen,

ich lach mich schlapp.

Und du ab zur Anwaltskammer

Frag mal bei der Anwaltskammer nach...

das weißt aber...

0

Was möchtest Du wissen?