Anwalt zum einleiten eines Mahnverfahren nötig?

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9 Antworten

Nein , Du gehst zu eine Schreibwahrengeschäft und kauft Dir eine Vordruck zur Einleitung eines Mahnverfahrens, füllst Diesem aus und sendest diesen an das Zentrale Mahngericht für Deine Bezirk. Wenn Du Schwierigkeiten beim Ausfüllen hasst ist Dir jeder Rechtspfleger vom Amtsgericht in Deine Nähe kostenlos behilflich beim Ausfüllen.Dann fordert das Zentrale Mahngericht eine Vorschuss und stellt den Schuldner den Mahnbescheid zu . Erhebt er Einspruch gibt es eine Verhandlung , wo möglicherweise ein Anwalt hilfreich sein kann, legt er keine Einspruch ein ist dieser 2 Wochen später rechtskräftig, zahlt er nicht kannst Du eine sog Vollstreckungsbescheid erwirken und diesen an die Gerichtsvollzieherverteilerstelle senden. Dann wird der Gerichtsvollzieher versuchen das Geld zu holen.

Du kannst selbst das Mahnverfahren einleiten, sogar online das Formular ausfüllen und ausdrucken - dafür gibt es spezielle Seiten im Netz. Anschließend schickst du das Formular an das zuständige (Amts-)Gericht. Die dort für Mahnverfahren zuständige Abt. kannst du ebenfalls über das Netz herausfinden.

Die daraus zusätzlich entstehenden Kosten kannst du im Mahnverfahren mit aufführen und dem Schuldner auferlegen.

Die nächste Stufe ist ein gerichtlicher Mahnbescheid. Den kann man im Schreibwarengeschäft kaufen und dann gegen Gebühr vom Gericht zustellen lassen (lass Dich im Schreibwarengeschäft informieren). Wie das genau geht weiß ich nicht, denn ich lass das vom Steuerberater erledigen. Die anfallenden Gebühren kannst Du aber definitiv dem Schuldner auferlegen.

In jedem Schreibwarenladen kannst du den Vordruck für einen gerichtlichen Mahnbescheid kaufen, ausfüllen und beim zuständigen Amtsgericht einreichen, gegen Gebühr. Das Amtsgericht versendet den Mahnbescheid und leitet auch das gerichtliche Mahnverfahren ein, wenn du das so ankreuzt.

hallo, wenn du einen berechtigten anspruch hast, kannst du sogar online einen gerichtlichen mahnbescheid beantragen, der wird m.w. auch nicht geprüft. der schuldner kann widerspruch einlegen und wird darüber auch in dem schreiben belehrt.

das ist immer noch die günstigste aller varianten und meist als gerichtspost recht wirkungsvoll, wenn der schuldner das geld hat. wenn er allerdings nichts hat, wird auch ein mahnbescheid nichts bringen.

beste grüße bogard

Den Mahnbescheid kannst du online erstellen, die Kosten werden auf die Mahnsumme mit aufgeschlagen.

Wenn der Mahnbescheid rechtskräftig wird , kannst du einen Vollstreckungsbescheid beantragen. Nachdem dieser rechtskräftig ist, kannst du ohne Weiteres den Gerichtsvollzieher mit der Vollstreckung beauftragen. Sämtliche Kosten werden auf die Mahnsumme aufgeschlagen und sind mit dieser vollstreckbar.

All das kann man ohne Anwalt durchführen.

Du füllst einen Antrag auf Erlaß eines Mahnbescheides aus, gibst ihn zum Mahngericht und bezahlt die entsprechende Gebühr.

Dafür braucht man keinen Anwalt.

lohnt es sich?erst klärst du für dich mal die frage,du brauchst einen anwalt wenn du dich entscheidest das durchzuziehen,manchmal ist es klüger es als :Wieder eine Erfahrung reicher,abzuhaken

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