ANWALT WEIGERT SICH WEITER AUF BERATUNGSSCHEIN ZU ARBEITEN

5 Antworten

Nein. Der Anwalt hat Recht. Du bekommst eine BERATUNG. Diese hast du nun schon bekommen, wie du schreibst, indem er dich 20 Minuten "zugelabert" hat. Beratung heißt nicht, dass er mit dir und deinem Rechtsstreit bis vor den Bundesgerichtshof geht. Im übrigen teile ich absolut seine Meinung, dass (in meiner Praxis und meiner Kollegen) zu 90% Lüftungsmängel ursächlich sind. Aber bevor du evt. noch die Gerichte verklagst... Vielleicht kannst du deine Situation mal schildern, bzw. die Mängel die vorliegen und am besten noch dein Heiz- und Lüftungsverhalten. Frage: Hat der Gutachter den du beauftragt hast, dir seinen Ausweis gezeigt?

Diese ÖRA richtet sich anscheinend nur an Hamburger, oder gibt es diese ORG für andere Städte auch?

Dein Anwalt " labert" und weigert sich " natürlich". Kann es sein das Du Dich ein bischen reinsteigerst?

Schimmel und Vermieter reagiert nicht

Hallo, wie in einem älteren Beitrag schon erwähnt, haben wir einen erheblichen Schimmelbefall in unserer Mietwohnung! Hier erstmal die ganzen Eckdaten zum Sachverhalt: - 2-Raumwohnung meiner Freundin - Einzug: Dez. 2011 - erste Schimmelmeldung: Feb. 2012 - Hausmeister beseitigte diesen mit "Anti-Schimmel-Spray" - Meldung undichter Fenster: Feb. 2012 - Fenster wurden nachgestellt - trotz heizen war der Raum immer sehr kalt (momentan trotz voller Heizkraft nicht mehr als 15 Grad) - 20.12.2012 wieder Schimmel an selber Stelle entdeckt und sofort tel. gemeldet - seit dem im Wohnzimmer übernachtet - 27.12.2012 schriftlich Mangel gemeldet und Frist zur Beseitigung gesetzt (dieser wurde direkt bei der Vermietung in Briefkasten gewurfen, kam aber angeblich nie an) - zwischendurch mehrfach nachgefragt (von Brief und Anruf wusste da keiner was) - vor ca 2 Wochen brachte Hausmeister ein Messgerät (Temperatur, Luftfeuchte) - 16.01.2013: Maler beseitigt Schimmel mit Chlorreiniger - 20.01.2013: zurück ins Schlafzimmer gezogen und immernoch undichte Fenster bemerkt (vermutlich auch Mauerwerk um die Fenster) - 21.01.2012: neue Mangelmeldung per Einschreiben mit Frist von 2 Wochen an Vermieter geschickt - der Mieter unter mir hat an der selben Wand die selben Probleme, deshalb kann es wohl nicht an uns liegen (wir Lüften und Heizen immer richtig, darüber hab ich mich schon belesen) - schimmel ist momentan nicht sichtbar (durch Maler), Fotos und Zeugen sind jedoch vorhanden

Hoffe ich habe alles... Jetzt meine Frage: Ich bin mir recht sicher das diese Frist ohne Reaktion verstreicht und ich mich an einen Rechtsbeistand wenden muss. Was die Vermietung bisher getan hat ist nicht ausreichend und ich will unsere Gesundheit nicht aufs Spiel setzen... Im 1. Brief hab ich die Beseitigung durch einen Sachverständigen gefordert und es kam ein Thermometer und ein Maler mit nen Lappen! Über die ganzen rechtlichen Sachen hab ich mich schon belesen (Beratungsschein beantragen, Anwalt suchen, Prozesskostenbeihilfe...) Das ganze Zeug müssen wir beantragen da ich Stident und sie Azubi ist! Woran muss ich denn noch denken? Hab ich noch was wichtiges vergessen? Kann ich noch etwas tun um im Rechtsstreit besser Chancen zu haben? (Protokolle, Fotos...)

Das waren jetzt so ziemlich alle Infos die ich geben kann... Sollten doch noch Fragen offen sein, stellt sie ruhig!

Ich hoffe das dich jemand die Zeit nimmt diesen lang ausgeführten Fall anzunehmen und sich darüber Gedanken macht!!!

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Was tun mit diesem blöden Rechtsanwalt?

Ein Freund erhält Rente wegen Erwerbsminderung. Vom Amtsgericht bekam er einen Beratungsschein, da sein Einkommen nicht gerade groß ist (Erwerbsminderungsrenten sind generell gering). Bei der Thematik geht es um Schadensersatzansprüche, die er geltend machen möchte.

Mein Freund bekam eine Rechtsanwältin, die sehr großes Interesse an der Sache hatte, bemüht beziehungsweise engagiert war und ihm versprach, dass sie bis zum Schluss kämpfen werden. Die Rechtsanwältin verlies dann aber die Kanzlei.

Nun hat mein Freund so einen blöden Rechtsanwalt, der anscheinend überhaupt kein Interesse an der Angelegenheit hat. Er frägt ihn viel mehr über sein Leben aus, was mit der Thematik überhaupt nichts zu tun hat. Er wollte wissen, was für Medikamente mein Freund nimmt, ob er einen großen Freundeskreis hat und jetzt noch einen geregelten Tagesablauf hinbekommt. Wie gesagt, dies hat mit der Thematik gar nichts zu tun. Dennoch beantwortete mein Freund widerwillig die Antworten, da er sich eben Hilfe von dem Rechtsanwalt erhofft. Der Rechtsanwalt spielt sich viel mehr als Therapeut auf.

Mein Freund bekam dann von dem Rechtsanwalt eine Nachricht, dass er die Akte schließen wird und in der Angelegenheit nichts mehr unternehmen wird. Dagegen beschwerte sich mein Freund. Der Rechtsanwalt schrieb dann ein weiteres Schreiben und meinte, dass er erst weiter macht, wenn die bisherigen Kosten von ihm über 600,- € gezahlt werden und er einen Stundensatz von 170,- € akzeptiert. Wie gesagt, mein Freund hat einen Beratungsschein und dem Rechtsanwalt ist bekannt, dass er wenig Einkommen zur Verfügung hat. Zudem sind die beiden Beträge völlig übertrieben, es wurden bisher nur drei Schreiben geschrieben und die anderen Rechtsanwälte in der Stadt möchten nur einen Stundensatz von 70,- € (also 100,- € pro Stunde weniger, mein Freund hat sich erkundigt).

Mein Freund ist der Meinung, dass der Rechtsanwalt ihn nicht leiden kann und ihn wegen seinen Depressionen für naiv hält (mein Freund hat aber auch Abitur und erstklassige Arbeitszeugnisse). Zudem hält ihn der Rechtsanwalt wohl für einen Sozialschmarotzer, da er vorzeitig Rente bezieht. Aber mein Freund musste schon sehr viel durchmachen und die Rentenversicherung gewährt nur bei wenigen eine Erwerbsminderungsrente.

Zudem ist mein Freund auch ein wenig skeptisch, ob alles mit rechten Dingen zugeht. So wurde ihm bekannt, dass der Rechtsanwalt und die Person, gegen die er Schadensansprüche geltend machen möchte, im selben Dorf wohnen. Er frägt sich, ob dabei etwas lief, von dem er nichts mitbekommen hat.

Bei der Rechtsanwältin wäre dies wohl nicht passiert. Sie wäre um einiges engagierter gewesen, hätte ihm nicht so blöde Fragen gestellt, die mit dem Sachverhalt gar nichts zu tun haben und ihn nicht so von oben herab behandelt.

Was kann mein Freund nun tun? Kann er sich beim Amtsgericht beschweren?

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Alwalt schreibt Brief mit anderem Inhalt, als vereinbart

Liebe Community, ich bin ratlos. Vielleicht hat jemand von euch ausreichend Erfahrung oder Kenntnis im Rechtswesen und kann mir weiterhelfen.

Ich bin seit...fast 1 1/2 Jahren bei einer Anwältin, die auch schon meine Mutter während der Scheidung vertreten hat, wegen der Sicherstellung des Unterhaltes von meinem Papa. Nach langem hin und her und viel Tränen haben wir (mein Vater und ich) uns jetzt endlich auf was geeinigt. Nun ist meine Anwältin aber schon länger etwas träge, sie bekam ja auch nur das Geld vom Beratungsschein, und hat erst heute einen Brief rausgeschickt, den ich schon am 07. in Auftrag gegeben hatte. Da steh aber etwas anderes drinne als vereinbart! Sie hat einfach abgesprochene Inhalte verändert, schreibt Zahlen rein, die gar nicht feststehen und wirkt einer Einigung total entgegen.

Ich bin entsetzt und weiß nicht weiter. Einen neuen Beratungsschein bekomme ich nicht und somit auch keinen neuen Anwalt (es sei denn ich zahle selber). Meine Anwältin sagt geradeheraus, dass ich ihr zuviel Aufwand bin, den sie nicht vergütet bekommt und obendrauf will mein Papa die ganze Sache jetzt vor Gericht bringen, was mich auch noch dazu nötigt Gerichtskostenbeihilfe zu beantragen, die ich wahrscheinlich zurückzahlen muss. Gibt's denn keinen Ausweg? Ich will doch eine Einigung. Ich will niemanden verklagen, pfänden, vollstrecken oder ausrauben. Nur in Frieden studieren (und dabei Leben können).

Darf meine Anwältin das einfach machen? Was darf/ muss ich ihr sagen? Und wie vermeide ich eine gerichtliche Auseinandersetzung?

Danke Für Rat und Tipps

sunSup

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