Anwalt Kosten zu hoch, Beratung Schlecht

1 Antwort

Hättest Du Dich gleich an die http://www.gruene-hilfe.de/ gewandt, hätte man Dir dort schon im Vorfeld - also ohne Beauftragung eines Anwalts - sagen können, dass es in manch eindeutigen Fällen vollkommener Schwachsinn ist einen Anwalt zu verpflichten. Das eigentliche "Strafmaß" wegen Fahren unter Cannabiseinfluss (wenn man denn die Vorlage eines ärztlichen Gutachtens oder die Teilnahme an einer MPU überhaupt als "Strafe" bezeichnen kann) wird durch Einschaltung eines Anwalts nicht gemindert, aber die anfallenden Kosten erhöhen sich eindeutig.

Deinen Anwalt würde ich mit sofortiger Wirkung von der Sache entbinden (schriftlich) und in der Begründung auch anführen, dass Du die bislang für Screenings und Psychologen-Gespräch anfallenden Kosten von seinem Honorar abziehen wirst. Sollte er damit nicht einverstanden sein, kannst Du andeuten, die Rechtsanwaltskammer von der Sachlage zu unterrichten.

Danke für die schnelle Antwort. Leider habe ich schon knapp 850€ bezahlt und meine Versicherung hat auch noch 500€ bezahlt. Ich bin erst skeptisch geworden als ich gehört habe das meine Versicherung bezahlt hat. Mir wurde darauf von der Anwalts Sekretärin das es zwei Fälle sein.

Ich war damals verzweifelt und brauchte Hilfe. Dachte der Anwalt sei der Richtige weg. Vor allem da ich Beruflich auf den Führerschein angewiesen bin. Mein Anwalt hat im Beratungsgespräch Gesagt das er es versuchen will mit der Führerscheinstelle zu klären das ich nur Urin Test machen muss damit ich mein Lappen behalten kann. Von einer aussichtslosen Situation hat er nichts gesagt.

Ich fühle mich von diesem Anwalt betrogen. Er hat 500€ von meiner Versicherung bekommen das er den Bußgeldbescheid Einspruch erhoben hat. Und 900€ von mir dafür das er meine Akte bearbeitet hat, ein Gespräch mit der Führerscheinstelle geführt hat und mir Falsche Informationen gegeben hat.

Ich bin kurz davor mir ein Anwalt zu nehmen und gegen diese machenschaften vor zu gehen. Allerdings hab ich das Vertrauen in Anwälte momentan verloren.

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@benbu85

So wie ein Arzt kein wirtschaftliches Interesse datan haben kann, dass er seinen Patienten beim ersten Besuch und mit dem billigsten Medikament von dessen Krankheit heilt, kann es nicht im Finanz-Interesse eines Rechtsanwalts liegen auch den aussichtslosesten Fall nicht zu vertreten.

Es mag hart klingen, aber Du bist noch relativ "günstig" davon gekommen. 2006 habe ich einem Hamburger Anwalt rund 4000 € für die Übernahme (m)eines Falls gezahlt. Es stellte sich bald heraus, dass er an einer Geistesstörung litt und in Behandlung war. Ich war daher genötigt noch etwas mehr Geld für einen zweiten Anwalt (aus Berlin) auf den Tisch zu blättern, der mir dann zweit-instanzlich aber doch hilfreich war.

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Erfahrung mit MPU - Tipps oder sonstiges?

Guten Tag liebe GuteFrage-Community,

durch Fehler meinerseits aus meinem damaligen ,,Teenager leben" habe ich ,,leider" eine MPU (Medizinisch Psychologische Untersuchung) erhalten.

Ich habe demnächst einen Termin beim TÜV Nord Bonn, wo ich ,,untersucht" werde.

Ich habe damals mit 15 / 16 Jahre ein Mofa gehabt, womit ich zu schnell fuhr. Ich wurde insgesamt drei mal ,,erwischt" und habe demnach natürlich auch Strafen erhalten. Ein Aufbauseminar, ein Gespräch mit einer Jugendamtsmitarbeiterin sowie ein Gerichtsverfahren, wo ich Sozialstunden erhielt. Natürlich habe ich mir Gedanken über meine Fehler gemacht und diese auch eingesehen. Ich habe auch eine ,,Vorbereitung" gemacht, welche mir jedoch nicht sonderlich viel gebracht hat und mich nur Geld gekostet hat.

Doch nun zu meiner Frage: Hat jemand Erfahrung mit der Untersuchung und kann mir sagen wie es ablaufen wird, wie ich durch die Fragen komme usw.

Ich hörte auch, dass die Personen die es durchführen ,,alles" dafür tun würden, dass man durchfällt. Stimmt dies?

Ich würde mich über Hilfe und antworten freuen!

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MPU trotz negativer Urinscreenings?

Hallo liebe User,

ich würde euch gerne meinen Fall schildern in der Hoffnung, dass meine Fragen geklärt werden.

Ich wurde 2012 mit einer geringen Menge Betäubungsmitteln (ca 2 Gramm) aufgegriffen (Marihuana). Dieses Verfahren wurde eingestellt da dies meine erste Auffälligkeit und ich zu diesem Zeitpunkt noch minderjährig war. Jedoch wurde damals von einem Familienangehörigen ausgesagt, dass ich diese Droge auch konsumiert habe. Soweit so gut. Nach Vollendung meines 18. Lebensjahres habe ich meinen Führerschein der Klasse B beantragt und musste daraufhin 2 Urin Screenings abliefern die negativ (zu meinen Gunsten) ausfielen. Seitdem fahre ich punkte-frei und bin unauffällig. 2016 wurde ich aufgrund einer Aussage mit einer Hausdurchsuchung überrascht. Hierbei wurden keinerlei Betäubungsmittel aufgefunden und ich habe die Aussage komplett verweigert und mir einen Anwalt genommen. Ein knappes Jahr später wurde ich dann vor Gericht zwecks der Aussage eines 31'ers wegen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln zu einer empfindlichen Geldstrafe verurteilt. Einige Monate später meldete sich die Führerscheinstelle und verlangte von mir ein ärztliches Gutachten in Verbindung mit 2 Urin Screenings mit der Frage "Nimmt oder nahm Herr X Betäubungsmittel im Sinne des Betäubungsmittelgesetzes ein?" Diese habe ich negativ (ebenfalls zu meinen Gunsten) bestanden.

Nun zu meinem Problem: Ich habe der Ärztin beim Gutachten erzählt, dass ich noch nie in meinem Leben Betäubungsmittel konsumiert habe. Dies glaubte sie mir selbstverständlich nicht (aufgrund der Aussage eines Familienangehörigen von 2012) und stellte mir daraufhin ein negatives Gutachten aus welches mir noch nicht vorliegt. Mit der Begründung, dass sie erhebliche Zweifel an meiner Fahreignung hat. Dieses Gutachten + die Ergebnisse der Screenings werden mir in den nächsten Tagen vorliegen welche ich anschließend der FsSt zusenden muss. Die Ärztin merkte an, dass die FsSt aufgrund des Negativ-Gutachtens zu 70% eine MPU anordnen wird.

Meine Frage: Ich wurde noch nie am Steuer mit Betäubungsmitteln aufgegriffen geschweige denn wurde jemals ein Konsum festgestellt. Kann ein Anwalt hiergegen vorgehen? Und wie stehen die Chancen, dass ein Anwalt eine MPU abwehren kann? Ich habe mittlerweile Kosten zu tragen die es mir nur schwer ermöglichen nun wieder einen Anwalt zu nehmen. Ich habe einen Abstinenz Nachweis über 3 Monate erbracht und fände es äußerst unverschämt, mir hier noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen. Zumal die damaligen Screenings auch negativ ausfielen. Die Ärztin merkte auch an, dass ich mir besser meine Haare in der nächsten Zeit nicht schneiden solle. Was mir hier nun blüht ist ja vorhersehbar. Über hilfreiche Antworten wäre ich sehr dankbar.

Mir ist meine Schuld bewusst und somit kann ich auf Aussagen wie "selbst Schuld" oder dergleichen verzichten.

Vielen Herzlichen Dank im Voraus an die freundlichen und aktiven User,

Ultra

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