Anwalt berechnet 660 Euro für einen Brief und ein Telefonat?

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6 Antworten

Was meist Du eigentlich, warum Anwälte soviel Geld haben? Es wäre Deine Aufgabe gewesen, Dich über die Gebührenordnung zu informieren. Aber wenn der Schaden im fünfstelligen Bereich liegt, sind 660 Euro ja fast ein Schnäppchen.

Also nach meiner Rechnung ist der Schaden in diesem Bereich. Dies weis er jedoch nicht. Nach seiner Rechnung ist der Schaden im vierstelligen Bereich, da er nie eine komplette Auflistung des Schadens von mir bekommen hat.

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@odirks

Sorry, war ein bisschen ironisch. Ich war mal bei einem Anwalt, um mich wegen einer Trennung beraten zu lassen. Am nächsten Tag hat der einen Brief rausgehauen, dass mein Ex aus allen Wolken fiel. Ich auch. Ja, wir sind jetzt getrennt. Nein, wir reden nicht mehr miteinander. Ich stehe diesem Berufsstand etwas skeptisch gegenüber.

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Interessant, wie gerade zu dieser Frage auch mal negativ über die Anwälte geschrieben wird - wo doch Antworten bei jeder dritten -Guten Frage- der Rat "Geh zum Anwalt" ist. Das damit eine Menge Papier und Kosten produziert werden, die man durch ein bißchen Grütze im Kopf und ein klärendes Gespräch vermeiden könnte, wird gerne unberücksichtigt gelassen.

Deine Chance ist sicher die nicht abgestimmte Streitsumme, die ja nach deinen Worten nicht passt. Auch das Patzigwerden des Anwaltes deutet nicht unbedingt auf eine seriöse Kanzlei hin. Nächste Frage wäre, ob dir denn überhaupt geholfen wurde - mit deinem 5-stelligen Streitwert. Die Pauschalaussage der GF-Antworter "Du musst jetzt zahlen!", kann ich so keinesfalls unterstützen. Ich persönlich würde noch einmal höflich mit dem Anwalt über ein angemessenes Honorar (immerhin rund 400EUR brutto) verhandeln und diese kurzfristig zahlen.

Also den Streitwert hat dieser Anwalt anhand der Rechnung des Gegners und meines Briefes an den Gegner mit einer vorläufigen Auflistung des Schadens. Da die fehlerhafte Lackierung das ganze Geschäft jedoch stillgelegt hat, und über mehrere Monate kein Umsatz da war, geht das ja auch noch auf Kosten des Gegners. Dies habe ich bisher diesem Anwalt aber noch nicht mitgeteilt. Nach Rücksprache über ein angemessen Honorar bat er mir an, ich könne diesen Betrag ja in 3 Raten abzahlen. Und geholfen hat er mir bisher nicht. 2 Monate sind vergangen, seitdem er den Brief geschrieben hat. Geholfen hat mir da aber nichts.

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@odirks

Aus der hohen Rechnung wird ja durch 3 Raten noch kein angemessenes Honorar! Allerdings scheint seine Berechnung des Streitwertes nicht falsch zu sein und eigentlich liegt der Wert ja noch höher... Wenn in der Vollmacht, die du unterzeichnet hast, etwas über Honorar steht, dann hast du schlechte Karten. Sonst gilt meine obige Antwort bezüglich Verhandlung.

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@migrowe

Also eine Vollmacht habe ich nicht unterzeichnet. Mit dem Anwalt habe ich bisher nur telefonischen Kontakt gehabt.

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@odirks

hmm, dann weiß ich, wer schlechte Karten hat... aber ich will hier keine verbotene Rechtsberatung durchführen! ;-)

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Ich kenne das, Anwälte nehmen einen Gummi § und erzählen Dir was vom Pferd, bei Dir kann es sein das vom Streitwert ausgegangen wurde, trötzdem müsste bei der Forgerung vom Anwalt ein § stehen auf welcher Grundlage seine Berechnung erfolgte. Das ist das traurige, Du brauchst einen Anwalt weil der Anwalt unberechtigte Forderungen hat. Das scheint die Demokratie zu sein, jeder darf jeden bescheißen.

Jo schon traurig. Da sucht man Hilfe bei einem Anwalt, und der schaut auch nur, dass er Profit aus der Sache macht. Und dann auch noch so überzogen und unangemessen... Na ja, dann werde ich mir wohl einen Anwalt suchen, der vielleicht nicht ganz so dreist ist und evtl. vorher sagt, was er bekommt...

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Du hättest vorher mit dem Anwalt über sein Honorar verhandeln müssen. Wenn Du das nicht getan hast, dann kann er das verlangen.

Das wollten wir noch machen. Jedoch ist es noch nicht dazugekommen. Und ich glaube kaum, das 600 Euro eine angemesse Vergütung für 30 Minuten Telefonieren und einen Brief schreiben ist. Hatte bisher das Glück, noch keinen Anwalt beauftragen zu müssen. Aber ich denke, man sollte einem "Kunden" wenigstens vorher mitteilen, das er seine "Vergütung" nach dem Streitwert berechnet. Zudem stand dieser noch nicht in voller Höhe fest.

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Auftraggeber zahlt den Anwalt. Warum beauftragst Du Ihn wenn Du Ihn nicht möchtest?

Sarkasmus an"Ach wirklich? Hätte ich das vorher nur gewusst..."sarkasmus aus.

Sicher ist mir das klar. Jedoch bin ich davon ausgegangen, dass 150 Euro für einen Brief schreiben und ein Telefonat erstmal langen. Wenn er 10 Min. an dem Brief geschrieben hat, war es schon viel. + 30 Min. Telefoniern mach im besten Fall 45 Minuten. Bei 150 Euro ist das ein Std. Lohn von 200 Euro. Sollte selbst für einen Anwalt genug sein, oder? Und viel getan hat sich durch seine Arbeit auch nicht.

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