Antrieb verloren, keine Motivation

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo BBasti,

ist wirklich nicht schön, wenn man fest mit etwas gerechnet hat, was sich dann einfach so zerschlägt... Da wird einem regelrecht der Boden unter den Füßen weggerissen und man hängt in der Luft.

Trotz allem bist Du jetzt schon einen Schritt weiter als viele andere - Du hast den Entschluss gefasst, etwas zu verändern! Du bist also bereit für einen Neuanfang - wie auch immer der aussehen wird.

Willst Du eigentlich Dein Studium noch fertig machen oder hast Du Dir den Job gesucht, weil Du keine Lust mehr zu Deinem Studium hattest? Könnte es sein, dass Du Dich im Augenblick treiben lässt, weil Du im Augenblick kein wirkliches Ziel vor Augen hast?

Beantworte Dir doch zunächst einmal die Frage, was Du wirklich machen willst - beruflich und privat. Welcher Beruf würde Dir gefallen, welche Arbeit würde Dein Herz so richtig zu singen bringen? Werde Dir selbst klar, was Du in und aus Deinem Leben machen möchtest! Und dann leg los!

Auch wenn Du jetzt vielleicht den Eindruck hast, dass Du sehr viel Zeit verloren hast, dann kann gerade diese 2-monatige Auszeit Deinem Leben die neue Richtung geben, die genau richtig für Dich ist.

Du könntest Dich z.B. noch bei anderen Firmen bewerben, die ähnliche Jobs anbieten. Du könntest aber auch Dein Studium weitermachen. Vielleicht wirst Du nicht mehr alles geplanten Klausuren vorbereiten können, aber bestimmt die eine oder andere, dann wäre das Semester nicht ganz umsonst...

Vielleicht willst Du tief in Deiner Seele etwas ganz anderes machen. Dann schau Dich in diesem Bereich um, schau, was es da für Möglichkeiten gibt und geh das Thema an.

Ich habe auch während meines Studium, besser gesagt nach meinem Vordiplom auf einmal erkannt, dass ich später nicht in dem Beruf arbeiten will. Da ich Bafög bekam und es mir gestrichen worden wäre, wenn ich gewechselt hätte, habe ich weiter gemacht - einfach um einen Abschluss zu haben.

Und auf wunderbare Weise habe ich nach der Uni dann trotzdem meinen damaligen Traumjob gefunden. Ich habe mich einfach auf alles beworben, was mich interessiert hat. Ich habe den Job bestimmt nicht aufgrund von besten Qualifikationen bekommen, sondern weil ich begeistert von dem Job war.

Also BBasti, finde heraus, was Dein Herz zum Singen bringt und dann folge genau diesem Gefühl!

Und noch etwas, wenn Du nicht fragst, dann kannst du zwar keine Neins bekommen, aber auch kein Ja bekommen!

Viel Erfolg und viele Grüße, Heidi

Vielen Dank für die aufmunternden Worte. du hast schon recht, ich lass mich treiben. Ich hab ein zu ausgeprägtes Leisutngsdenken, wenn ich mal 2 Monate nicht viel mache, habe ich das Gefühl versagt zu haben. Vielleicht war die Erfahrung nötig um etwas zu finden, was mein Herz singen läßt.

0

Wäre es nicht das Beste, du würdest dich jetzt auch noch bei anderen Firmen bewerben? Wenn man einmal auf der faulen Haut liegt, findet man schwer den Anschluss.

Dir fehlt eine Perspektive.

Das heißt nicht, dass es nichts gaebe, was du machen könntest, aber es faellt dir vermutlich schwer das zu erkennen?

Vieles laeuft nicht so, wie du das gerne haettest und vielleicht ist es so, dass du mehr an Misserfolge glaubst, dich wenig traust und auch nicht so recht weißt, an wen du dich vielleicht wegen einer Hilfestellzng bzw. Ratschlag wenden kannst?

Die Unis sind große Massenanstalten, viele studieren da auf die Arbeitslosigkeit oder zumndest sehr vage Berufsaussuchten hin (mein Problem und wer da nicht ein gutes Selbstbewusstsein, ein gutes Netzwerk hat und zudem vielleicht noch Geldsorgen hat, der kann zweifen und schlimmeren falls verzweifeln.

Bleib nicht allein mit deinem Kummer. Es ist gut, dass du hier deine Frage gestellt hast, du willst dass es dir besser geht und das geht am besten nicht nur alleine.

Du kannst dich an die Studienberatung deiner Uni wenden, die in aller regel nicht nur rein Studiengang relevante Dinge mit dir besprechen kann, sondern auch darüber hinaus mir dir versuchen kann, zu klaeren was mit deisner Motivation ist, ob der bisherige Studiengang für dich taugt bzw. warum der nicht oder noch (?) nicht taugt.

Das geht sicher nicht so schnell, aber du kannst wieder ins Arbeiten kommen und für dich gute Wege entdecken, wo es dir Spaß macht sich für einen davon zu entscheiden. Wünsche ich dir.

Vielen Dank für die Antwort, ich glaube du hast recht, ich muss aus meinem Schneckenhaus. Ich geh nachher mal rüber zur Kirche, die haben eine Beratungsstelle.

0
@BBasti

Hi Basti, das hört sich schon mal ganz gut an. Es ist super, wenn du was versuchst, setz dich dabei auch nicht unnötig unter Druck, denn so was kann dann auch wieder zum Rohrkrepierer werden. Mach das was erst mal geht, mit der zeit wird das dann besser und freu dich auf die Erfolge, die mit der zeit kommen können.

0

Motivationstief und große Angst kurz vor dem Examen!

In 6 Wochen schreibe ich mein Examen und ich habe ausgerechnet jetzt ein richtiges Motivationstief. Vor 2 Monaten hatte ich noch viel Kraft und war mit Elan und Motivation dabei nun fühle ich mich nur noch müde und zermürbt. Ich habe in den letzten beiden Jahren sehr viel gelernt und hart an meinem Studium gearbeitet ohne Urlaub oder nennenswerte Auszeiten.

Ich möchte so gerne wieder die Power zurück, wie ich sie in den letzten Monaten hatte, aber ich weiß nicht wie. Zu 70 % habe ich die geschriebenen Klausuren in den letzten Monaten bestanden, mal gut mal weniger gut und das hing sehr stark von meiner persönlichen Tagesform ab. Wenn ich meine geschriebenen Klausuren wiederhole habe ich Angst vor dem Ungewissen, dass Klausuren kommen könnten, die ich nicht bestehen kann, anschließend fühle ich mich hoffnungslos und das lähmt mich nur noch.

Wer hat einen Tipp für mich, damit ich wieder meine alte Energie zurück bekomme um das durchzustehen? Danke schon mal & VG

...zur Frage

Studiumsabbruch 1. Semester - Klausuren mitschreiben?

Hallo,

ich will mein Studium nach dem 1. Semester abbrechen. Ich habe auch nicht vor, etwas ähnliches in der Richtung weiterzustudieren. Nun habe ich bereits zwei Klausuren geschoben und wollte eigentlich die zwei harmloseren mitschreiben. Bei der einen bin ich krank geworden. Jetzt bleibt noch eine Klausur übrig, und ich habe einfach null Motivation, auf sie zu lernen, denn ich weiß, dass die Klausur mir für mein nächstes Studium nichts nützen wird.

Meine Fragen an euch sind: Wie kommt es bei späteren Bewerbungen rüber, wenn man das Studium abgebrochen hat, ohne eine einzige Klausur zu schreiben? Macht es da einen großen Unterschied, ob ich die eine Klausur mitgeschrieben habe oder nicht? Muss ich bei späteren Bewerbungen überhaupt einen Notenspiegel von dem abgebrochenen Semester abgeben, wenn das überhaupt nichts mit dem Beruf, auf den ich mich bewerbe, zu tun hat?

Danke für eure Antworen! Viele Grüße!

...zur Frage

Was kann ich bei drängenden Suizidgedanken tun?

Seit etwa einem Monat ist meine Stimmung wieder deutlich schlechter als sonst, ich vermute ich rutsche wieder in eine Depression. Mein Venlafaxin wurde erst vor wenigen Monaten erhöht und danach ging es mir mit meinen Angstsymptomen wesentlich besser. Ich versuche Skills anzuwenden, aber inzwischen machen mir nichtmal mehr meine Hobbys wirklich Spaß und meine Stimmung ist auch fast den ganzen Tag unterdurchschnittlich. Ich bin ziemlich weinerlich und habe wenig Antrieb und dazu kommen jetzt immer wieder diese Suizid- und Selbstverletzungsgedanken und teilweise -impulse, von denen ich dachte, dass ich sie endlich los bin, aber sie überfallen mich mehrmals am Tag und lassen mich nicht in Ruhe. Mit meinem Psychiater, Therapeuten oder Hausarzt würde ich eigentlich gerne reden, aber das geht nicht, weil ich Angst habe, dass ich dann wieder in die Psychiatrie muss, was ich aber nicht will, weil mir das sehr wahrscheinlich nicht helfen wird. Ich mache zur Zeit ein Praktikum (8h/Woche) und starte in wenigen Wochen ein wesentlich anspruchsvolleres Praktikum (40h/Woche) bevor ich ausziehe und ein Studium beginne. Das heißt die depressive Phase passt in nächster Zeit einfach überhaupt nicht in mein Leben. Ich versuche die Struktur in meinem Alltag beizubehalten, was mir aber immer schwerer fällt und versuche mich viel zu bewegen, was aber fast gar nicht mehr geht. Hat jemand noch ne Idee, was ich machen könnte, um ein richtiges Tief zu verhindern?

...zur Frage

Motivationsprobleme/fehlende Lebenslust; was dagegen tun?

Ahoi,

Zusammenfassung: 20 Jahre alt, brech mein Studium ab, fang stattdessen eine Ausbildung an, hab vor einem Monate die Diagnose ADHS bekommen und seit dem ich behandelt werde, hab ich ein wesentlich klareren Blick auf gefühlt alles, bin aber auch depressiv. (Abbruch hing indirekt damit zusammen (Panikattacken))

Fazit: Alles ist irgendwie sinnlos.

Vor 2 Monaten war ich noch enormer Optimist, jetzt sitzt ich nur rum und mache nichts.

Hobbies hab ich bis auf Programmieren und Zocken keine, aber selbst das leidet enorm darunter, vor allem die Spiele (im Schnitt max 5h/Woche) (was jetzt nicht soo schlecht ist, oder?).

Ich finde einfach keinen Antrieb mehr. Die Ausbildung ist eine zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung, was ja ganz ok ist, aber mich dennoch enorm unterfordert. Bei der IHK bin ich auch aufgrund meiner Qualifikation auf dem Stapel für Fachkräfte statt Azubi gelandet und die meinten auch, dass es eigentlich nur Zeitverschwendung ist, die mindestens anderthalb Jahre mit Verkürzung zu machen, da ich die Prüfung locker bestehen müsste. Naja, wenigstens kann ich irgendwas.. Aber danach? 40 Jahre lang Programmieren? Ist zwar besser (subjektiv, keine Diskriminierung) als ebensolange an der Kasse zu sitzen, aber irgendwie demotiviert der Gedanke.

Ich weiß also faktisch auch nicht, was ich mal machen soll.

Was könnte man dagegen tun? Ich habe ja nicht mal Lust, an meinen Projekten weiterzuarbeiten, worin ich teilweise ganze Nächte versenken konnte.

Irgendwie hab ich weder ein Hobby noch ein längerfristiges Ziel, außer mal etwas mehr als Mindestlohn zu verdienen. Ich hab echt keine Idee, wie ich aus der Situation noch was rausholen kann.

Eigentlich wollte ich ein Paar Zertifikate machen, um meine Ausbildung etwas auszuschmücken, aber das erscheint mir auch irgendwie sinnbefreit.

Jemand eine Idee oder in der selben Situation gewesen?

...zur Frage

Keine Motivation zum Lernen trotz Zukunftsplänen

Hallo leute ;), ich habe ein Problem ;O. Ich besuche jetzt die 11. Klasse eines Gymnasiums. Zudem habe ich große Zukunftspläne: Ich möchte einmal Medizin studieren und den Zweig Chirurgie vertiefen. So langsam stehen die ersten Klausuren an und ich schiebe das Lernen vor mir her. Es ist nicht so, dass ich jetzt dadurch extrem schlecht in der Schule bin (Durchschnitt immer noch bei 2,0), jedoch möchte ich nicht 10 Semester warten müssen, um mit meinem Studium beginnen zu können. in den anderen gestellten Fragen konnte ich nachlesen, dass ich mir Penner in der Stadt angucken soll und dann lernen kann. Ich denke nicht, dass das mir weiterhilft... Bitte um Antworten!

DANKE ;)

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?