Antrag wurde abgeleht, wiederspruchsfrist verstrichen, jetzt aber neue Situation was kann ich tun?

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8 Antworten

Du kannst nach einem Ablehnungsbescheid jeder Zeit einen Widerspruch einlegen bzw.nach erneuter Ablehnung vor dem Sozialgericht klagen !

Da dein Antrag aber auf Grund deiner fehlenden Mitwirkung ( erbringen von geforderten Nachweisen ) erst gar nicht weiter bearbeitet wurde,ist das ganze fürs Jobcenter erledigt.

Wenn sich aber deine damalige Situation geändert hat,dann kannst du jeder Zeit für die Zukunft einen neuen Antrag stellen.

Ich weiß ja nicht was du gehört hast,diese Belege / Nachweise muss jeder erbringen,um die Bedürftigkeit nachzuweisen.

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Wenn du das Geld nicht wirklich brauchtest, war die Ablehnung ja in Ordnung.

Wenn sich die Situation jetzt geändert hat, kannst du selbstverständlich einen neuen Antrag stellen. Rückwirkend gibt es natürlich nichts.

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Stelle den antrag neu und lege deine unterlage vor damit du auch geld bekomst die horrogeschichten  können sogar vom amt selber kommen den jeder der sich nicht kümmert ist gut für sie .Wichtieg ist nur Niemlas Orginale Abgeben sondern nur kopien oder dort kopien machen lassen nimm dir zb auch die Broschüren mit da dort oft nützliches steht.Wichtieg ist nur keine Eingliedrungsvereinbarung zu unterschreiben den das  ist nur zu deinem nachteil .

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Für die Zukunft kannst du immer einen Antrag stellen. Für die Vergangenheit kannst du (auch nach Ablauf der Widerspruchsfrist) einen Antrag auf Überprüfung stellen nach SGB X § 44 Rücknahme eines rechtswidrigen nicht begünstigenden Verwaltungsaktes:

"(1) Soweit sich im Einzelfall ergibt, dass bei Erlass eines Verwaltungsaktes das Recht unrichtig angewandt oder von einem Sachverhalt ausgegangen worden ist, der sich als unrichtig erweist, und soweit deshalb Sozialleistungen zu Unrecht nicht erbracht oder Beiträge zu Unrecht erhoben worden sind, ist der Verwaltungsakt, auch nachdem er unanfechtbar geworden ist, mit Wirkung für die Vergangenheit zurückzunehmen. Dies gilt nicht, wenn der Verwaltungsakt auf Angaben beruht, die der Betroffene vorsätzlich in wesentlicher Beziehung unrichtig oder unvollständig gemacht hat."

Dies könnte man nun in Verbindung mit SGB I § 67 Nachholung der Mitwirkung sehen:

"Wird die Mitwirkung nachgeholt und liegen die Leistungsvoraussetzungen vor, kann der Leistungsträger Sozialleistungen, die er nach § 66 versagt oder entzogen hat, nachträglich ganz oder teilweise erbringen."

Kurz gesagt: "Ich hole meine damals fehlende Mitwirkung nach und bringe alle erforderlichen Unterlagen, und ich beantrage gleichzeitig, die damalige Ablehnung von ALG II zu überprüfen im Sinne von SGB X § 44."

Ob das klappt, hängt von diversen Details ab.

Gruß aus Berlin, Gerd

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Hallo Metalspy! Man kann immer einen neuen Antrag stellen.Allerdings mußt Du alle erforderlichen Unterlagen einreichen, denn ansonsten wird der Antrag nicht bearbeitet.Du mußt allerdings einen Neuantrag stellen und keinen Weiterbewilligungsantrag! Ist wichtig!!!! Die entsprechenden Formulare kannst Du Dir auch übers Internet runter laden. Mach ich schon lange!!! Liebe Grüße Ilona

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Einfach versuchen, vor allem, wenn du an einer neuen Adresse wohnst! Und wenn du dich noch nicht umgemeldet hast, dann hole das schnellstens nach.

Allerdings wirst du auch diesmal die geforderten Unterlagen einreichen müssen, ansonsten bekommst du wieder kein Geld.

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du solltest sogar einen neuen antrag stellen. das ist überhaupt nicht schlimm. gerade wenn du jetzt bedarf hast. habe auch keine angst vor irgnedwelchen phantasiegeschichten und reiche ein was gebraucht wird.

schau auch hier, wenn du fragen hast:

elo-forum.org

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Kommentar von metalspy
06.02.2016, 17:19

ja weil ich die wiederspruchsfrist nach ablehnung hab verstreichen lassen und der darauffolgende brief kam doch sehr entdültig rüber. das macht mir eben sorgen das ich momentan nichts mehr bekommen kann egal ob ich anspruch hätte oder nicht.

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Klar kannst Du. Aber reich diesmal die Unterlagen ein wenn Du Geld von der Allgemeinheit willst. Oder such Dir einfach einen Job, genug Zeit hast Du ja...

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Kommentar von metalspy
06.02.2016, 17:13

Ich hab sogar ein duales Studium ab September, nur bis dahin wär eine krankenversicherung nicht schlecht. hab nebenher einen 450€Job.

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