Antrag Bauchdeckenstraffung ablehnung?

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11 Antworten

Wenn du die Ablehnung schriftlich hast, kannst du Widerspruch einlegen.

Wird dem Widerspruch nicht abgeholfen, steht dir der Klageweg vor dem Sozialgericht offen.

 Das dauert zwar, aber es handelt sich ja auch nicht um eine lebensbedrohliche Situation

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Kommentar von Ayfat
15.09.2016, 20:56

Dankeschön 

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Es gibt in Deutschland die sog. Unabhängige Patientenberatung. Da müßtest Du im Internet nach der Nummer googeln. Die können Dir raten, wie Du am besten vorgehen kannst.

Im übrigen sind Einsprüche gegen solche KK-Bescheide immer ganz sinnvoll, weil dort am Schreibtisch keine Ärzte sondern "nur" Sachbearbeiter sitzen.

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Kommentar von Ayfat
15.09.2016, 22:42

Vielen dank werde ich machen danke für deine antwort :)

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Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Krankenkassen einfach mal pro forma ablehnen, ohne den Antrag überhaupt zu prüfen. Also: Widerspruch einlegen und abwarten was dann kommt.

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Kommentar von Ayfat
15.09.2016, 20:57

Habe ich auch gehört weil die Krankenkassen dann denken dass der Patient vielleicht nicht weiter kämpft und bei der ersten ablehnung aufgibt vielen dank für die antwort

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Sorry dass ich so plump nachfrage aber wieso liegt denn eine medizinische Notwendigkeit vor (in meiner Welt ist so etwas immer kosmetisch :/ )

Aber grundsätzlich: Immer gegen den Ablehnungsbescheid widersprechen. Viele Krankenkassen lehnen grundsätzlich immer erst einmal ab

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Kommentar von Ayfat
15.09.2016, 20:55

Weil sich unter der Bauchfalte entzüdungen bilden. Ich habe dass vielleicht falsch formuliert :) 

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Wende dich an den VDK,die haben Anwälte, die dich vor Gericht kostenlos vertreten, wenn du Mitglied wirst.

Aber auf jeden Fall musst du innerhalb der Frist Widerspruch gegen den Bescheid einlegen!

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Ich denke, die Krankenkasse hat richtig entschieden. Als du dir die Pfunde angefuttert hast, brauchtest du die Kasse auch nicht. Und wenn du auf deine Hygiene achtest, entstehen auch keine Entzündungen unter der Bauchfalte, die übrigens alle übergewichtige Menschen haben

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Kommentar von Ayfat
15.09.2016, 21:02

Ich bin nicht mehr übergewichtig, ich habe 55 kg abgenommen. Ich habe alleine und ohne Hilfe abgenommen, man hätte das auch netter formulieren können und nicht so wie du es geschrieben hast.

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Eine medizinische Notwendigkeit für eine Bauchdeckenstraffung? Das wage ich mal zu bezweifeln... Notfalls musst du es selber zahlen.

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Kommentar von Ayfat
15.09.2016, 20:54

Natürlich wenn sich unter der Bauchfalte entzündungen bilden 

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Kommentar von wobfighter
16.09.2016, 01:28

dadurch kann auch psychischer Druck entstehen.und psychische Erkrankungen begünstigt werden...

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Widerspruch gehen,wird wahrscheinlich auch abgelehnt. Beim Gericht hast du bessere Chancen.

Es kommt immer auch drauf an welche Kasse es ist und wie man den Antrag gestaltet.
Arztberichte, Vergleichsurteile zitieren wo es zugestanden wurde, den persönlichen Leidensweg und Druck schildern so das man 2-5 Seiten zusammen hat. Macht die Ablehnung erheblich schwerer wenn der Antragsteller bereits rechtliche Schritte vorab prüft und Urteile mit in den Antrag nimmt. Auch schreiben das man bei Ablehnung in den Widerspruch gehen wird, später auch alle rechtlichen Mittel ausschöpfen wird.

Seitdem ich so mehrere Anträge an die Kasse geschickt habe gab's nie wieder eine Ablehnung...

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Auf jeden Fall sofort Einspruch erheben! Die Krankenkassen lehnen zuerst einmal immer alles ab, in der Hoffnung, dass einige es darauf beruhen lassen und sie so Kosten sparen können. 

Wenn bei dir eine echte medizinische Notwendigkeit besteht, stehen die Chancen, die Sache mit einem Einspruch bewilligt zu bekommen, recht gut.

Vor Gericht würde ich damit nur gehen, wenn du eine gute Rechtsschutzversicherung hast, oder dir der Patientenanwalt hilft. Du musst also noch lange nicht aufgeben, sondern unbedingt darum kämpfen.

Alles Gute und viel Erfolg! Kopf hoch!

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Kommentar von Ayfat
15.09.2016, 21:05

Vielen Dank für die nette antwort :) So habe ich dass auch mal gehört dass es so gehandhabt wird vielen vielen dank

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Kommentar von DerHans
15.09.2016, 21:10

Dafür ist das Sozialgericht zuständig. Dafür ist KEIN Anwalt erforderlich hier sind Mitarbeiter der Sozialdienste meist auch kompetenter.

Für einen Anwalt gibt es da nicht genug zu verdienen.

Außerdem ist das Verfahren KOSTENLOS

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Wenn medizinische Indikation vorliegt und das abgelehnt wird bleibt Dir der Wiederspruch und dann der Klageweg bei Sozialgericht.

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du solltest auf jeden Fall Widerspruch einlegen und wenn auch der abgelehnt wird, den Klageweg bestreiten. dauert zwar lange und ist mühsam, aber es kann funktionieren.

wenn du den Ablehnungsbescheid schriftlich bekommst, dann wäre es auch gut zu erfahren, welchen Grund die Kasse angibt. denn ablehnen ohne Angabe von Gründen geht nicht.

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