Antrag auf Teilnahme am Berufsleben (Rentenversicherung)?

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4 Antworten

Hallo. ...der erste Antrag teilhabe am arbeitsleben wurde abgelehnt...Dann habe ich wiederspruch eingelegt mit der Begründung. ..Sie haben wohl das Gutachten von der arge nicht gelesen und dieses nochmal dabei gelegt dann hatte ich eine Zusage.  alle sagen ich soll in Rente gehen, in der reha, die Ärzte und die arge...aber ich will nicht... bin 47 Jahre alt und davon kann ich nicht leben. vor ein paar Wochen war ich im bfw um zu sehen welcher Beruf für mich am besten wäre und man hat uns einige Berufe vorgestellt. War 2 Wochen dort im Internat. ..ich fand es sehr gut und die waren auch sehr nett. Geld habe ich die zeit von der arge alg1 weiter bekommen aber Geld für die hin und Rückfahrt von der drk. Ach ja ich bin 50 % schwerbehindert und alleinerziehend....ich bin der meinung das man es ruhig versuchen sollte....in Rente kann man immer noch gehen.

Danke für die Antwort. Man könnte meinen die DRV lehnt alle Anträge beim ersten mal ab. Vielleicht ein Test wie ernst man es meint.

Mit 50 in Rente ist was für Menschen die schwerkrank und/oder an das Bett gefesselt sind.
Bundeswehr/Post/Bahn und der öffentliche Dienst entlässt sogar gesunde Menschen in den Vorruhestand - das ist nichts für mich.

Aufgeben ist keine Option.

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Hallo,

es wird in erster Linie geprüft, ob es Sinn macht, bei deiner bisherigen Höhe der Erwerbsminderung, eine berufliche Umschulung auf Kosten der Versichertengemeinschaft zu finanzieren.

Ich habe die Erfahrung gemacht (20 Jahre ehrenamtlich bei der DRV als Versichertenvertreter) dass das 50.Lebensjahr bereits jenseits der Grenze für eine Zusage liegt.

Deine Erwerbsminderung wird weiterhin mit Rentenrecht 2001 beurteilt, dass heisst, wieviel STunden du noch irgendeinge Tätigkeit, 3-6 STunden am Tag, 5 Tage die Woche, leisten kannst.

Ich gehe davon aus, dass du keine Umschulung mehr angeboten bekommst.

Das einzigste wären Widereingliederungshilfe, wenn dich jemand einstellt, wenn die Vorraussetzungen, wie o.g., bestehen.

Beste Grüße

Dickie59

Danke für die ehrliche Antwort. Ich hatte es Vernutet das es schwer wird.

Die Begründung ist natürlich krass und steht ja völlig im Widerspruch zu den Aussagen der DRV auf deren Homepage. Die Aussage "Auf Kosten der Gemeinschaft" die trifft mich, das sind doch meine Beiträge und das nennt sich Versicherung. Der Versicherungsfall ist jetzt eingetreten.

Lebenslanges Lernen wird von mir angeblich verlangt um meine Leistungsfähigkeit zu erhalten.
Was nützen Eingliederungshilfen wenn mich jemand einstellt, was soll das überhaupt sein? Ich arbeite und daraus entsteht ein zu entlohnender Nutzen! Nur eben in einem anderen neuen noch zu lernenden Beruf. Das sind 20 Monate Schule für noch 15 Jahre Arbeitsleben.  

Ich habe die Frage gestellt und muss deine ehrliche Antwort abkönnen. Es liegt noch keine Absage vor. Ich werde um meine Umschulung kämpfen wenn nötig.

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@MikeRat

ja, das ist die Theorie und die Praxis?  bin gespannt, ob der User hierzu das Ergebnis mitteilt, was ihm durch die Rentenversicherung beschieden wird.

Da steht garantiert nicht drin aus Altersgründen.

Beste Grüße

Dickie59

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Hallo,ich will mal versuchen, Dir zu helfen, auch wenn Dir meine Antwort vielleicht nicht gefällt.Ich war in einer ähnlich besch... Situation wie Du.50, keine Arbeit, nichts. Ich war Beamter auf Probe, in der Probezeit entlassen,aus und vorbei. Ich dachte, das wars jetzt, ich wollte meinem Leben ein Ende setzen...Jetzt mal Klartext: Du bist 50, willst eine Umschulung machen, um dann in einem anderen Beruf zu arbeiten. Wenn Du Deine Umschulung, solltest Du sie genehmigt bekommen, durch hast, bist Du 52, eher 53. Ehrlich, bei der heutigen Arbeitsmarktlage (Du bist dann Berufsanfänger), würde ich sagen, keine Chance. Sei bitte nicht geknickt, aber sosehe ich das. Ich selber habe dann meine Erwerbsminderungsrente durchgekämpft und habe jetzt meine Ruhe. Das empfehle ich Dir auch. Mit über 50 nochmal neu anfangen - ist nicht unmöglich, aber schaffst Du denn auch die Anforderungen im neuen Beruf über einen sehr langen Zeitraum, bis Du offiziell in Rente gehst ? Das musst Du Dir selber ehrlich beantworten.Ich drücke Dir die Daumen für Dein Vorhaben, egal ob für einen Beruf oder für den Weg in die Frührente.Liebe Grüsse Klaus

Danke für die Antwort.
Der nächste Satz bezieht sich nur auf mich!

"Wenn ich gleich kampflos in die Rente gehen würde ich mich immer fragen ob ich es nicht hätte schaffen können"

In Rente kann ich nach verlorenen Kampf immer noch..

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@MikeRat

wenn mir die fachlichen Stellschrauben bekannt sind, ja.

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Hallo, mir wurde schon mit 48 gesagt, ich sei zu alt für Umschulung, obwohl ich nicht schwer behindert und krank bin, aber geben Sie nicht auf. Ich drücke Ihnen die Daumen.

Danke für die Antwort:
Das ist ja frech, noch 19 Jahre bis zur Rente. Wir haben das Prinzip des Lebenslangen-Lernen und Alter als Ausschlussgrund sei unzulässig wurde mir gesagt.

Na, dass kann ja lustig werden 😀

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