Antrag auf Pflegesatzprüfung noch 2016?

2 Antworten

Das was die Sachbearbeiterhin hier von Stapel gelassen hat ist eine Frechheit.

Dass der MDK keine Kapazitäten habe stimmt nicht.

Was sein könnte: die Kassen haben erhebliche Probleme mit der Umstellung der Pflegestufen auf die neuen Pflegegrade , die es ab 2017 gibt. Deshalb könnte es sein, dass die Kassen die einegehenden Anträge länger liegen lassen. Denn der MDK muss seine Begutachtungen auch neu organisieren.

Dennoch: Ihr stellt umgehend den Höherstufungsantrag. Von Antragstellung bis zum Einstufungsbescheid dürfen maximal 5 Wochen liegen. Kann die Kasse und oder der MDK diese FRist nicht einhalten, so habt ihr Anspruch auf eine Entschädigung von der Kasse. Ihr könnt dann pro Woche der Überschreitung von der Pflegelkasse 70€ abverlangen:

Kommt es rückwirkend zu der Höherstufung, zahlt die Kasse auch rückwirkend den höheren Bwetrag.

Schaue hier:

http://www.betanet.de/betanet/soziales_recht/Pflegeantrag-1372.html

oder hier:

http://pflegeberatung-aachen.de/wie-sie-die-neuerungen-der-pflegeversicherung-nutzen-bescheid-frist-und-strafzahlung/



Nachtrag:

Ich wollte dich noch darauf aufmerksam machen, dass eine Begutachtung zur Einstufung keine Pflegesatzprüfung ist.

Das nennt sich einfach Einstufung in eine Pflegestufe.

Und was du meinst ist die Überprüfung der Pflegestufe, bzw. ein Höherstufungsantrag.

Hast du eine Pflegestufe und es wird privat gepflegt,  bekommst du Pflegegeld oder bei Versorgung durch  einen ambul. Pflegedienst Kombileistung, und bei Unterbringung im Pflegeheim gibt es Sachleistung, je nach Höhe der Pflegestufe.

Der Pflegesatz wird zwischen den Pfegekassen und den Pflegeeinrichtungen verhandelt und vereinbart.

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Hallo,

leider versuchen es die Kassen immer wieder,Geld zu sparen.Die Erhöhung einer Pflegestufe wird rückwirkend ab Antragstellung geleistet.also gäbe es bei Bewilligung auch eine Nachzahlung. Aus der Praxis kenne ich es so,dass das Pflegeheim selbst eine Erhöhung beantragen kann.Wenn du es machen musst,dann so schnell wie möglich.Meistens kommt beim 1x sowieso eine Ablehnung.Mit Widerspruch und evtl. Klage würde Dir viel Geld verloren gehen.Sollte ein Zuschuss vom Sozialamt für das Pflegeheim gezahlt werden,kann auch dieses einen Antrag auf Höherstufung stellen.Nach deiner Schilderung wäre hier schon der Härtefall fällig...

Ich wünsche Dir viel Erfolg.

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