Antrag auf Befreiung von der Rentenversicherungspflicht?

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5 Antworten

Faustformel ist:

Für jedes Jahr, wo man für den Minijob RV-Beiträge abführt, erwirbt man im Schnitt 5€ monatlichen Rentenanspruch!

Ich habe noch 15 Jahre bis zur Regelaltersrente. Wenn ich bis dahin weiter Zeitungen austrage, habe ich etwa 75€ mehr an Altersrente zu kriegen! Das kann den Unterschied ausmachen ob ich Grundsicherung brauche oder nicht...

Meine Tochter (17) führt auch RV-Beiträge ab und sagt: Rein theoretisch hat sie noch 50 Jahre zu arbeiten und erwirbt sich nur über den Minijob in der Zeit 250€ Altersrentenanspruch. Wie gesagt, rein theoretisch.

Dafür nehme ich den Abzug von (Letzen Monat nachschaut) 11.25€ in Kauf!

Bedenke auch:

Wenn du arbeitslos wirst UND schon länger minijobbst, darf das Einkommen vom Minijob nicht auf das ALG1 angerechnet werden. Und im ALG2-Bezug werden vom JC keine RV-Beiträge abgeführt...das ist dann die einzige getätigte Einzahlung! Damit erwirbt man Beitragsmonate, und Ansprüche auf Kuren und Erwerbsunfähigkeitsrente für den Fall des Falles.

Ich rate immer dazu, die paar Kröten einzuzahlen. Denn niemand ist davor gefeit, arbeitslos zu werden und vom JC dann ev. wegen Erwerbsunfähigkeit "zwangsverrentet" zu werden! So hat man wenigstens ein paar Kröten an Rente erarbeitet.

Noch ein Tipp:

Bausparer auf vermögenswirksamer Basis abschliessen und dazu Riestern mit Rentenfonds. Kostet einen 45€ für den VL und 5€ für Riester. Mit den staatlichen Zulagen habe ich so in nur 2 Jahren ein Guthaben von über 2000€ in beiden Anlageformen zusammen bekommen (war gestern erst bei der Bank)!

Bei mir sieht es so aus: Brutto hab ich aus dem Minijob gerundet 320€, Abzüge 11,25 RV, 45 VL und 5 Riester macht 61,25€ Abzüge, ausgezahlt bekomme ich um die 260€. Wenn ich das gegenrechne für 2 Jahre: 24xrund 60€ ergibt 1200 € Abzüge, dafür aber ÜBER 2000 € in den Anlageverträgen und 10 € Rentenanspruch erwirtschaftet.... in meinen Augen langfristig ein guter Deal.

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wenn du dich nicht von der Rentenversicherungspflicht bei deinem Minijob befreien lässt, erhöht sich natürlich auch deine spätere Rente, da alle "Entgeltpunkte" aller Arbeitsverhältnisse addiert werden.

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Da du durch deinen Hauptjob beitragspflichtig zu allen Bereichen der Sozialversicherung,also auch zur Rentenversicherung bist,kannst du dir überlegen ob du die 3,7 % als zusätzlichen Beitrag zur Rentenversicherung bezahlen willst,oder darauf verzichten möchtest.

Natürlich kannst du dich von der Rentenversicherungspflicht befreien lassen.

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Nun solltest du deine Rente etwas erhöhen wollen und hierzu einen Zuschlag vom AG des Minijobs wollen dann kreuze es nicht an und du wirst pro Arbeitsjahr im Nebenjob cirka 5 Euro Rente (im Monat) mehr bekommen.

Aber wenn dir die Rente aus dem Hauptjob genügt.........so wie ich es sehe möchtest du ja dein Einkommen auch erhöhen.

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ic glaube nicht das es eine befreiung gibt?

nur bei pauschalversteuerung ist der betrag schon inklusive?

aber ich denke die möchten haben dass du selbst  die überwachung übernimmst nicht über die pauschalversteuerung höchstgrenze  zu kommen.

aber dies ist nur eine vermutung.

ich würde den rententräger anrufen und dort fragen was die darunter verstehen.

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Kommentar von siola55
16.03.2016, 08:31

ich glaube nicht das es eine befreiung gibt?

Befreiung von der Rentenversicherungspflicht


Minijobber, die nicht der Versicherungspflicht in der Rentenversicherung unterliegen möchten, können sich jederzeit - auch während des laufenden Beschäftigungsverhältnisses - von der Versicherungspflicht in der Rentenversicherung befreien lassen.

Ausgenommen von dieser Möglichkeit sind Minijobber, die bereits vor dem 1. Januar 2013 Rentenversicherungsbeiträge aufgestockt haben. In diesem Fall bleibt der Minijobber weiterhin versicherungspflichtig und ihm steht kein Befreiungsrecht zu.


Die Befreiung von der Rentenversicherungspflicht ist vom Beschäftigten schriftlich beim Arbeitgeber zu beantragen. Der Arbeitgeber zahlt dann weiterhin den Pauschalbeitrag zur Rentenversicherung in Höhe von 15 Prozent bzw. 5 Prozent (bei Minijobs in Privathaushalten). Der Eigenanteil des Minijobbers fällt mit der Befreiung von der Rentenversicherungspflicht weg. Der Minijobber erhält dann nur anteilige Beitragsmonate für die Erfüllung der verschiedenen Wartezeiten und auch das erzielte Arbeitsentgelt wird bei der Berechnung der Rente nur anteilig berücksichtigt.
 
Bei Minijobs im gewerblichen Bereich nimmt der Arbeitgeber den Befreiungsantrag des Arbeitnehmers zu den Entgeltunterlagen. Er ist nicht an die Minijob-Zentrale zu senden. Die Entgegennahme des Befreiungsantrags bedingt aber zwingend, dass das Entfallen der Rentenversicherungspflicht – wie in den Ausführungen unter "Wirkung der Befreiung von der Rentenversicherunspflicht" beschrieben - der Minijob-Zentrale zu melden ist.

Nachzulesen in der minijob-zentrale.de


...nur bei pauschalversteuerung ist der betrag schon inklusive?


Deine Antwort besteht wirklich nur aus falschen Vermutungen...
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Kommentar von Griesuh
16.03.2016, 08:33

robi, deine Antwort ist ein klarer Fall von unwissenheit.

Seit ca. 3 Jahren sind Minijobs Rentenversicherungspflichtig. Man kann sich jedoch von dieser befreien lassen.

www.minjob-zentrale. de

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