Antithetische Erörterung zum Thema Schuluniformen...

2 Antworten

Ich würd im ersten Satz das "anderen" streichen. Dann schreibst du, dass Kritiker die Uniformen einführen wollen. Logisch müsste jetzt kommen "Es gibt keineswegs nur Vorteile" (weil die Leute ja dafür sind). Wenn du die Einleitung so lassen willst, musst du die Argumente gegen Uniformen zuerst anbringen.

Mit "Die Vorteile ..." und "Es gibt eine Reihe von Argumenten..." sagst du zwei Mal das gleiche. Streiche den zweiten einführenden Satz, er ist nicht nötig.

Beim ersten Argument könntest du vielleicht hinzufügen, dass auch Schüler mit teuren Klamotten nicht besser gestellt sind und die Gleichstellung besser rausheben.

Die Zeitungsquelle ist eine sehr gute Idee, aber du musst genauere Quellenangaben machen und vielleicht sogar ein wörtliches Zitat einbauen. Das "aufgrund dessen" passt hier nicht rein. Dann hat's einen Tippfehler (Eine Experiment) und ich glaub nicht, dass man "Kaufverhalten gegenüber Kleidung" sagen kann.

Dein erstes Argument gegen Uniformen zieht nicht so ganz, Schüler können ja in ihrer Freizeit andere Sachen anziehen. Dann hast du mehr Argumente für Uniformen als gegen und deine Ablehnung wird aus der Argumentation nicht deutlich.

"Zur Schau stellen" im Schlussatz passt nicht, das ist zu negativ.

Ich schreibeinfach mal auf, wo ich was etwas anders formulieren wirde:

Sollten Schuluniformen in Deutschland eingeführt werden oder nicht?

Momentan wird von Schulkritikern verstärkt darüber nachgedacht, ob

eine Reihe von Argumenten für die Einführung von

Schüler aufgrund nicht so teurer Kleidungsstückr nicht oder nicht länger ausgegrenzt werden (!).

Automatisch kann die Persönlichkeit eines Schülers nicht über die von ihm getragene Kleidung definiert werden.

Ein Artikel der Süddeutschen Zeitung aus dem Jahr 2004 hat verdeutlicht, dass Schüler eines privaten Gymnasiums viel lieber zur Schule gehen, wenn die Schulkleidungen in altersgerechten Ausführungen dem jeweiligen Jahrgang entsprechend angeboten werden.

Die persönliche Bildung stellt ein weiteres Positivum dar.. Gerade Schüler, welche noch in der Entwicklungsphase stecken, bekommen schon recht früh ein Gefühl dafür, dass es in der Schule auf weitaus mehr ankommt als sich durch Markenkleidunng hervorutun. Ein. Experiment der Ludwig-Maximilian-Universität hat verdeutlicht, dass Menschen, die über einen längeren Zeitraum einheitliche Kleidung tragen, bescheidener im Umgang mit dem Kaufverhalten der Kleidung sind.

Das Verlangen, den individuellen Kleidungsstil zu finden, ist ein Zeichen dafür, das, durch die Einführung von Schulkleidung jedoch nicht gefördert wird. Das Elternmagazin „Schule und wir“ zeigt auf, dass der eigene Kleidungsstil in der Jugend einen wesentlichen Einfluss auf die spätere Persönlichkeit darstellt.

Das wohl wichtigste Argument gegen die Einführung von Schuluniformen ist jedoch der finanzielle Aspekt.

Meines Erachtens ist es nicht sinnvoll, Schulkleidung verpflichtend in Deutschland einzuführen. Jeder Schüler sollte die eigene Entscheidungsfreiheit haben, den individuellen Kleidungsstil zu tragen und somit die Möglichkeit zu besitzen, die eigene Persönlichkeit zur Schau zu stellen.

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