Antitheismus?

12 Antworten

Es gibt sehr viele verschiedenen Meinungen. Die meisten Personen sind auf Konsenz aus und streben Frieden an. Um jedoch in einer Gesellschaft etwas zu bewirken, braucht es auch Personen die wie ein Motor etwas voran bringen. In Deutschland finanzieren wir mit unseren Steuern die Krichen mit, auch wenn man nciht religiös ist. Dieser Umstnd ist ungerecht und wird von extremeren unserer Gesellschaft angeklagt. Vielleicht werden dadurch in unserer Gesellschaft Weichen gestellt.

Wie beim feislchen, geht man nicht mit dem Preis in die Verhandlung, den man erreichen möchte. Genauso gehen die Antitheisten zunächst mit ihren Maximalforderungen in die Verhandlung und erreichen evtl. eine änderung des Arbeitsrechts für Mitarbeiter in kirchlichen KITAS.

Extreme Personen sind auch ein sehr wichtiges Element unserer Gesellschaft!

Warum dürfen dann wir nicht für eine christlichere Gesellschaft kämpfen?

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@Gottesanbeter11

Wer sagt das? Machen die Christen doch schon erfolgreich seit 2000 Jahren. Haben sich in Verfassungen reinschreiben lassen, unendliches Vermögen gesammelt und sitzen überall wo es um Politik bzw. Macht geht.

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@Gottesanbeter11

Habt Ihr doch. Schau dir doch mal die Zusammensetzung des Ethikrates an. An den Schulen bezahlen wir Lehrkräfte die unbewiesene Lehren als Tatsache hinstellen. Viele Gesetze erkämpfen wir gegen den Willen der Kirchen. Wie die Sterbehilfe usw.

Viele Antitheisten haben ja garnichts dagegen, dass Christen es als Frevel betrachten, eigenmächtig sterben zu wollen. Jedoch wollen wir, ich bin eigentlich kein Antitheist sondern nur Atheist, für uns entscheiden dürfen, ob wir Bock auf die Todesqualen haben oder nicht. Genausowenig habe ich Interresse daran, euch Bischhöfe usw. bezahlen zu müssen. Ihr müsst uns das Oberhaupt der Atheisten schließlich auch nicht mitfinanzieren.

Genausowenig habe ich kein Bock, dass Kinder in komischen destrukiven Sekten aufwachsen müssen, die unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit Druck und Angst verbreiten, wie ich einst. All diese Erfahrung führen dazu, dass man Religion nicht mehr unvoreingenommen gegenübersteht.

Genauso stehe ich Alkohol offen gegenüber, da ich nie schechte Erfahrung damit gemacht habe. Ein Ex-Alkoholiker hingegen, sieht die Sache Problemaischer. Mag sein, dass du nur angenehme Erfahrung mit Religion gemacht hast, viele andere nicht und tragen nichtmal selber Schuld daran.

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@Octupus666

Wie schlagst du denn vor gegen Religion vorzugehen, wie wollt ihr das anstellen?

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@Gottesanbeter11

Octubus666 hat es eigentlich bereits sehr gut beschrieben.

Sie sollen keinen Einfluss auf mich bzw. mein Umfeld haben, ob sie sich selber zwingen den ganzen Tag Sackhüpfen zu veranstalten sobald sie merken, dass sie z.B. homosexuell sind wäre mir egal.

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@Gottesanbeter11

Religion ist eine einseitige Interessenvertretung. Atheismus ist die Abwesenheit von dem.

Das ist als wenn du fragst warum ist es ok Diebstahl zu verbieten aber Nicht-Diebstahl zu erlauben.

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@Gottesanbeter11

Exakt so steht es in Wikipedia ;).

Antitheismus ist es aber dann schon. Zumindest die Überzeugung, dass Religion eher schädlich ist.

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@tommgrinn

Aber ist zu behaupten Gott existiert nicht, nicht auch eine Behauptung?

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@Gottesanbeter11
  • Die Trennung von Kirche und Staat.
  • Keine Mitfinanzierung von Kirchen.
  • Ethikunterricht an Schulen für alle Kinder. Der darin enthaltene Religionsunterricht soll über Religionen, ihre Enstehung, Bräuche, Lehren und Gefahren informieren. Wer sein kind in irgendeiner REligion unterrichtet haben will, kann dies gerne privat organisieren, bzw. die Kirche bezahlt das Lehrpersonal selber oder mit Mitgliedsbeiträgen.
  • Konfessionsgebundene Schulen und Kitas können nur dort und nur mit maximal 100% vom Statt finanziert werden, wenn es in der Umgebung staatlich Schulen vorhanden sind. (Es schließt nciht aus, das Kirchen eigenfinanzierte Schulen aufbauen dürfen, wo sie wollen.)
  • Schulen, die Lehren entgegen der Wissenschaft in ihrem Unterricht lehren, werden nciht als Ersatzschulen anerkannt. (Es gibt Teilweise von Sekten geführte Schule, die behaupten, die Erde sei vor 6000 Jahren entstanden und Sexualkunde garnicht vermitteln. Dadurch fehlt den Kindern Informationen, womit sie später ein freies Leben führen können.)
  • Delikte jeglicher Art, auch Kindemißbrauch in den Krichen, wird vor einem staatlichen Gericht verhandelt. Die Religionsgemeisnchaft ist verpflichtet mitzuwirken. Evtl. kann das Beichtgeheimnis wie das Anwaltsgeheimnis behandelt werden. Jedcoh ist dies kein Freibrief Priester vor dem Staat zu schützen.

Ich würde sagen, das sogar sehr viele Christen, viele diese Punkte unterstützen würden, weshalb ich mich auch nciht als Antitheisten bezeichne.

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@Gottesanbeter11
Aber ist zu behaupten Gott existiert nicht, nicht auch eine Behauptung?

Ja man behauptet eine Behauptung, man schießt einen Schuss, trinkt ein Getränk und schläft einen Schlaf.

Und was soll das?

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@Gottesanbeter11

Das Argument funktioniert nicht. Dann wärst du ja auch ein Atheist, weil du behauptest, das fliegende Spaghetti Monster existiert gar nicht.

Du wirst dir wahrscheinlich sogar denken: "hey es mag sein, dass ich das wohl so denken könnte, aber ich habe vorher noch nicht einmal darüber aktiv nachgedacht ob es so einen Schwachsinn wie Spaghetti-Monster gibt und daher das auch nie laut ausgesprochen!"

Die Abwesenheit von Glaube kann also nicht gleichzeitig ein Glaube sein.

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@Gottesanbeter11

Es gibt viele Werte die, die Christen ihr eigen nennen. Wie Nächstenliebe Barmherzigkeit usw. Dagegen habe ich ncihts einzuwenden.

Wenn sie jedoch meinen, Sterbehilfe zu verbieten, Kinder belehren nur mit ihresgleichen befreundet zu sein, Angst vor Hölle oder Harmagedon verbreiten, Homosexuelle diskriminieren oder KITA-Angestellte kündigen, weil sie erneut heiratet oder Pädophile Geistliche schützen habe ich etwas dagen einzuwenden.

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@Octupus666

Warum denkst du Sterbehilfe wäre eine gute Sache, lädt es doch auch viel missbrauch ein? Und was wenn das Leben nach dem Tod eben nicht zu ende ist?

Definierie Homosexuelle diskriminieren, was ist für dich "Diskriminierung"?

Das war eine private Kita oder?

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@Gottesanbeter11
Warum denkst du Sterbehilfe wäre eine gute Sache, lädt es doch auch viel missbrauch ein?

Es gibt Dinge die gehen mich nichts an. Ob jemand auf Sterbehilfe zurückgreift oder nicht, ist seine persönliche Entscheidung. Sein Leben, seine Entscheidung. Fertig!

Und was wenn das Leben nach dem Tod eben nicht zu ende ist?

Dein Leben deine Entscheidung mein Leben meine Entscheidung. Ich will halt keine Bevormundung der Kirche über meine Lebensentscheidungen. Du hast ja sicher auch kein Bock, dir vom Islam vorscheriben zu lassen, wie du, oder deine Frau sich anzuziehen hat.

Definierie Homosexuelle diskriminieren, was ist für dich "Diskriminierung"?

ich habe prinzipiell nichts einzuwenden, wenn Religionsgemeinschaften keine Trauung von gleichgeschlechtlichen Paaren vornehmen. Jedoch verbietet es das Arbeitsrechht das Homosexuelle in KITAS, Schulen und Pfelgeeinrichtungen arbeiten, die zu mehr als 100% vom Staat finanziert werden, und sich dort outen. Je nachdem in welcher Branche man arbeitet, gibt es fast nur kirchliche Trägerschaften. Diese werden zwar vom Staat finaziert unterstehen jedoch dem kirchlichen Arbeitsrecht.

Das war eine private Kita oder?

Wenn die KITA von der Kriche finanziert wird, kann sie von mir aus alles machen, was das Kindeswohl nicht gefärdet. Wird sie vom Steuerzahler finanziert, hat sie neutral zu sein.

https://www.katholisch.de/artikel/9917-kuendigung-nach-wiederheirat-erlaubt

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@Octupus666

Ich glaube halt die Gesellschaft sollte christlich sein, und darum können wir uns natürlich nicht wirklich einigen. Und du wirst mich natürlich als Feind sehen.

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@Gottesanbeter11

Jedoch hast du die Frage zum Antitheismus gestellt. Du bezweifelst, ob es richtig ist, nicht nur Athesist zu sein, sondern anderen als Antitheist seine Meinung aufzudrängen, wenn ich deine Intention richtig verstanden habe.

Dabei fordere ich einfach nur eine Gesellschaft in der jeder für sich entscheiden darf und du bezeichnest mich als Feind und schreibst:

Ich glaube halt die Gesellschaft sollte christlich sein,

Deine Aussage lässt mich glauben, dass du dich legitimiert fühlst, deine Werte auch auf andere zu übertragen, ob sie es wünschen oder nicht. Eine Verhaltensweise, die du bei Antitheisten verurteilst. Oder habe ich dich nciht richtig verstanden? Verkündigte nicht Jesus: "Mit dem Maße mit dem Ihr messt, wird euch gemessen werden?" (Wieder ein christlichen Wert, den ich schätze!)

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@Gottesanbeter11

Ist das dein Ernst? Du behauptest, dass man grundsätzlich etwas gegen Glauben hat, wenn man lediglich gegen den Einfluss von Religion in der Gesellschaft ist?

Du willst uns allen das Christentum aufzwingen, aber kritisierst uns?

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Und ist es historisch gesehen haltbar, dass wirklich alle Religionen, in allen Umständen schlecht sind und schädlich?

Ich sehe Religion nicht negativ. Es gibt und gab leider Konflikte, in denen Religion eine Rolle spielte. Die Kriege werden aber von Menschen angefangen. Man sollte bedenken, dass im Christentum die Nächstenliebe sehr wichtig ist. Ich finde die Botschaft von Jesus toll.

Ich denke, dass die Welt nicht wesentlich friedlicher wäre, wenn es keine Religionen geben würde. Religion macht viele Menschen auch zu besseren Menschen. Ich finde es schön, wenn Menschen aus ihrem Glauben Hoffnung, Trost und Kraft schöpfen können. Ein solcher Glaube kann das Leben meiner Meinung nach sehr bereichern. Der christliche Glaube kann eine Motivation sein, sich für Frieden und Gerechtigkeit einzusetzen.

Und ist es historisch gesehen haltbar, dass wirklich alle Religionen, in allen Umständen schlecht sind und schädlich?

Religionen als solches sind allgemein nicht schädlich - nur Menschen die sich anmaßen im Namen ihrer Religion Verbrechen zu begehen. Und die gibt es vermutlich in jeder Religion.

Und, dass jeder Glaube der vielleicht nicht offensichtlich beweisbar ist, schädlich ist?

Glauben kann auch tolles bewerkstelligen, wobei es immer im Auge des Betrachters liegt. So lange du niemanden verletzt, übermäßig belästigst und auch "andere Wahrheiten" neben deiner akzeptierst, also Menschen ihr Leben unter der gleichen Prämisse leben lässt, ist alles in Ordnung.

Nur wenn du dich zur Missionierung berufen fühlst, oder anders denkende Menschen verurteilst, ist es schädlich.

Udn das es besser wäre wenn alle Glaubenssysteme die nicht direkt, oder noch nicht Nachweisbar sind verschwinden?

So lange Glauben etwas persönliches ist und keinen Einfluss innerhalb der Gesellschaft hat, oder Menschen dazu leitet, etwas gegen die Regeln gesellschaftlichen Zusammenlebens zu tun, soll jeder glauben was ihn oder sie glücklich macht.

Antitheisten sind nur ein kleiner Teil der Atheisten, da auf ihnen, wie bei den Theisten, die Beweislast liegt, von daher braucht diese Position Verteidigung und Argumente.

Ich glaube, dass viele Antitheisten ehemalige Religiöse sind, von denen viele unter RTS leiden.

Ich bin selbst nur Atheist, würde es mir aber nicht anmaßen die Position eines Anti-Theisten zu vertreten.

ein kleiner Teil der Atheisten, da auf ihnen, wie bei den Theisten, die Beweislast liegt,

Das ist falsch. Als Antitheist lehne ich Götterglauben ab. Das würde ich nicht anders handhaben, wäre die Existenz von Göttern Gewissheit. Theismus ist aber ein reales Phänomen, dass zu belegen wohl kaum ernsthaft gefordert werden dürfte.

dass viele Antitheisten ehemalige Religiöse sind, von denen viele unter RTS leiden.

Was ist RTS?

Ich bin ein ehemaliger Religiöser und bin seitdem erst ein kompletter Mensch. Da ist keinerlei Leidenspotential.

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Ich bin selber Antitheist, allerdings würde ich mir niemals anmaßen "alle Religionen, in allen Umständen schlecht zu finden." Ich kenne selbst nicht ansatzweiße alle Religionen, und will deshalb nicht voreingenommen sein, aber ich habe schon eine kritische Sicht auf das Prinzip Religion an sich, gerade zur heutigen Zeit passt Religion einfach nichtmehr in ein gesundes Weltbild, außerdem glaube ich das Religion insgesamt mehr Schaden als Nutzen anrichtet, wo es Gläubige gibt, entstehen auch Fanatiker, und so entsteht u.a. religiöser Extremismus.

Oder nehmen wir die Gesellschaftliche/politische Macht, insbesonndere der Katholischen Kirche, schon seit Jahrhunderten sorgt die Kirche (durch früher z.b. Ablassbriefe, heute vorwiegend Kirchensteuer) für ihren eigenen Profit, dadurch werden dann einzelne Prominente Kirchenvertreter bereichert. Ein großes Problem ist auch die weitreichende Juristische Immunität der Kirche (Missbrauchsfälle, Steuerbetrug, etc...)

Alles in allem ist Kirche ein nmicht mehr Zeitgemäßes Konzept, dass zum Glück auch langsam sanktioniert wird.

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