antikörpersuchtest ist negativ, ist das Kind also wie die Mutter auch rhesus negativ?

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2 Antworten

Ein negativer Antikörper-Suchtest gibt weder eine Auskunft noch läßt er eine Vermutung über die Rhesus-Blutgruppensystem-Zugehörigkeit des Kindes zu.

Er ist lediglich der Nachweis, dass die Mutter weder in dieser noch in vorherigen Schwangerschaften oder z.B. bei einer fehlerhaften Bluttrasfusion mit fremden roten Blutkörperchen in Berührung gekommen ist und dagegen Antikörper gebildet hat.

Standardmäßig wird eine Rhesus-Inkompatibilität ausgeschlossen, aber auch Antigene wie die des Kell-, Duffy- und MNS-Systems werden geprüft.

In der großen Mehrzahl der Fälle bleibt der Antikörpersuchtest negativ, bei positivem Befund gehören nach Differenzierung die Rhesus-Antikörper zu den häufigsten gefundenen Antikörpern.

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nein, es kommt auch auf den Faktor des Vaters an. Wenn dieser positiv ist, kann das Kind auch positiv sein und das wäre gefährlich! Da bekommt man Spritzen in der Schwangerschaft.

Nur wenn die Frau positiv ist, ist es egal ob der Vater negativ ist, weil das positiv bei der Frau stärker ist - laienhaft ausgedrückt.

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Kommentar von Graecula
05.05.2016, 19:26

bei einer Folge-SS wäre das erst gefährlich, weil die Frau bei dem ersten Kontakt mit dem Blut des Kindes - zumeist bei der Geburt - Antikörper bildet.

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