Antidepressiva.. ja oder nein? Hilfe

11 Antworten

Wenn sie sonst ihre Probleme nicht lösen kann, sind Antidepressiva manchmal eine gute Übergangslösung. Über längere Zeit würde ich sie aber auch nicht nehmen. Kommt aber auf die Diagnose an. Es kann vorkommen, dass Menschen durch die Einnahme von Antidepressiva ihre Verhaltenszüge ändern, allerdings gibt es viele Alternativen und es kommt relativ selten und auch nicht in einem so großen Maße vor. Die Psychologin wird, wenn sie gut ist, schon ein wenig darauf achten.

Bei schweren Depressionen können Antidepressiva wirklich angezeigt und nützlich sein. Man sollte sie nicht generell verteufeln. Da sie ohnehin verschreibungspflichtig sind, wird sich deine Freundin darüber auch mit ihrem behandelnden Arzt beraten.

Wichtiger als Antidepressiver ist es herauszufinden was die Depression auslöst. Wenn es ein schlichter Nährstoff Mangel ist reicht es schon den zu beheben. Auch bestimmte Umweltgifte (Schwermetalle, etc.) können Depressionen als Symptom haben. Auch Erkrankungen bestimmter Organe können Depressionen verursachen.

Das was sie gehört haben sind die häufigen Nebenwirkungen. Diese könne im Schlimmsten Fall Tödlich sein. Beim Hersteller Lilly steht ein Produkt unter dem Verdacht bereits zu Dutzenden, wenn nicht schon weit mehr Selbstmorden geführt zu haben.

Allgemein sollte man Antidepressiver erst nehmen wenn die Ursache bekannt ist. Ansonsten währen sie mit unter Wirkungslos oder sogar schlecht für sie.

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