Antidepressiva Bei Schildrüsenproblemen?

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7 Antworten

Hallo,

wurden die Schilddrüsenwerte bestimmt (hat der Hausarzt dies veranlaßt?) ?

Siehe:

http://www.gesundheit.de/krankheiten/druesen-und-hormone/schilddruese-und-nebenschilddruese/schilddruesenwerte

Dein Freund könnte Recht haben. Nun bist du beim Psychologen "gelandet", wenn du willst, kannst du zu einem ENDOKRINOLOGEN gehen und erneut die Schilddrüsenwerte testen lassen.

Es ist auch leider so, hierzulande, daß viele Hausärzte in Sachen Schilddrüsenerkrankung völlig überfördert sind und die Werte oft nicht mal richtig deuten können!

Laß dir immer deine Werte aushändigen.

Hat man eine U-Schalluntersuchung deiner SD gemacht ? Hat der Arzt deine SD abgetastet ?

Emmy


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Ja und nein.

Ja, die Symptome könnten auch von einer Schilddrüsenunterfunktion stammen, aber auch von anderen Problemen im Bereich Hormone/Vitamine/Mineralstoffe.

Und nein, dass Antidepressiva, neben ihren nicht seltenen Nebenwirkungen, auch noch bestehende Schilddrüsenunterfunktionen verschlimmern, wäre mir neu.

Auf jeden Fall würde ich die Psychopharmaka sofort absetzen, mal den Hausarzt wechseln ( wenn es die Arztdichte zulässt ) oder gleich zu einem Facharzt ( Endokrinologe ).

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Wenn du erst seit 3 Wochen solche Symptome hast, würde ich keine Antidepressiva nehmen. Die sollte man nur anwenden, wenn nichts anderes hilft.

Es könnte tatsächlich sein, dass deine Verstimmungen an der Schilddrüse liegen, daher würde ich dir empfehlen, erst mal zum Artz zu gehen, um diese zu Untersuchen.

Es könnte auch einfach nur sein, dass es eine Winterdepression ist, die durch die -dieses Jahr zugegebenermaßen sehr milde- Jahreszeit und evtl Stress oder etwas ähnliches hervorgerufen wurde.

Lass die Antidepressiva also lieber noch im Schrank.

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Kommentar von emily2001
26.12.2015, 15:02

Diese sog. "Winterdepressionen" hängen oft mit einem erheblichen Mangel an Vit.D3 im Blut zusammen!

Das wissen leider die wenigsten, und sie werden auch zum Psy geschickt!

Emmy

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Ein Schilddrüsen Problem kann durch aus diese Symptome hervorrufen. Eine Überfunktion äußert sich z. B. durch Händezittern, schneller Puls in Ruhe, "Übersensibel", es laufen schnell die Tränen, Reizbarkeit. Bei einer Unterfunktion oft Müdigkeit, Verstopfung, Antriebsarmut, Konzentrationsbeschwerden. Hormone spielen dabei eine große Rolle. Unbedingt erforderlich ist ein Blutbild mit Schilddrüsenwerten zu machen. Wenn sich das bestätigt oder nicht, dann kann man therapieren, ob es psychisch ist z.B. mit Antidepresiva oder ob eine Funktionsstörung der Schilddrüse vorliegt. Das wird oft mit Thyroxin behandelt oder operativ.

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Im Falle einer Schilddrüsenunterfunktion könnte dies ein Auslöser für Depressionen sein, aber das hätte der Hausarzt im Labor festgestellt. Welches Antidepressivum bekommst Du?

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Kommentar von Niclasm1995
26.12.2015, 16:11

Remergil 15mg

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Kommentar von FrageSchlumpf
26.12.2015, 18:03

Ziemlich naiv diese Zuversicht, eine Schilddrüsenunterfunktion wäre sicher vom Hausarzt entdeckt worden.....

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Die frage hättest du dem psychologen stellen sollen. Der dir dann ein veträgliches mittel verschrieben hätte. Jetzt kann doch hier keiner sagen ob ja oder nein. 

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Ich persönlich halte nicht viel von Antidepressiva hab viele berichte gelesen von Leuten mit dennen es Berg ab ging weil sie so ein ****** genommen haben.
Hast du ahnung durch was die Angstzustände ect kommen hast du ein bestimmtes Medikament genommen oder kamm es einfach so ?

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Kommentar von Niclasm1995
26.12.2015, 16:11

Hey Es Kam Aus Dem Nichts Abends

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Kommentar von MaxBaron
26.12.2015, 16:17

Hmm okay Ich würde mal eim Check up machen Blut Schilddrüse ect. Wenn die Schilddrüse Hormone wie zb Dopamin(Glückshormon) nicht mehr herstellt kann es zu Angst Trauer ect kommen.

Geh einfach zu verschiedenen Ärzten sich eine 2 meinung einzuholen ist immer von Vorteil.

Gute Besserung.

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Kommentar von MaxBaron
26.12.2015, 16:32

Der zuständige Facharzt ist der Endokrinologe (Hormon- und Drüsenspezialist) Aber soweit ich weiß muss man erst zum Hausarzt und sich eine Überweisung holen.

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