Antidepressiva bei panikattacken?

5 Antworten

Hallo,

der Psychologe ist dein Therapeut der mit dir spricht. Der zuständige Facharzt ein Psychiater ist für eine Medikamentöse Behandlung zuständig.

Was ich so gelesen hatte bisher bekommen Patienten mit einer Angststörung pauschal nicht sofort ein Antidepressiva. Häufig entwickeln sich durch die Angststörung, ggf. Einschränkungen im Lebensalltag Sekundärerkrankungen wie Depressionen, Psychosen, Manien. Bei solchen könnte eine Behandlung mit Antidepressiva notwendig / sinnvoll sein.

Wenn du Angst vor solchen Medikamenten hast, kannst du die Einnahme bei einem ambulanten Arzt jederzeit verweigern und dieser wird dich insofern betreuen, das Ihr ggf. über pflanzliche Medikamente (Achtung - Selbstzahler!) redet. Des weiteren liegen Kranschreibungen weiterhin in seinem Zuständigkeitsbereich.

Alles Gute,
SebTM

Vielen lieben Dank :)

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Hättest du gefragt, ob du es lieber erst ohne Medikamente versuchen sollst, hätte ich dir zu diesem Enrtschluss gratuliert.

Wenn man das aber so liest, hat man echt das Gefühl, dein Leben läuft im Fernsehen und du schaust zu... Außer dir Sorgen zu machen,  tust du NICHTS! Du lässt dir eine neue Krankheit diagnostizieren, und dann wartest du erst mal zwei Wochen ab, bis dir jemand ein paar Pillen gibt?

Krieg endlich selbst den Hintern hoch! Du kannst eine Menge gegen Panikattacken unternehmen. Atemtechniken, darüber sprechen, sie einfach mal bewusst durchstehen, zur Selbsthilfegruppe gehen... Klar, nichts davon lässt sie einfach so verschwinden, aber du tust zumindest was gegen dieses Gefühl, allem hilflos ausgeliefert zu sein.

Die meisten "Antidepressivasüchtigen" haben v.a. Angst vor einem "normalen" Leben ohne Pillen. Davor, die "alten" Gefühle wieder zu spüren, Ängste und Unsicherheit zuzulassen oder einfach nur die LMAA-Haltung aufzugeben, die man mit einigen Pillen erreichen kann.

Übernimm endlich Verantwortung für dein Leben! Sprich mit deinen Ärzten. Sprich mit anderen Menschen. Geh in Selbsthilfegruppen. Entscheide dich FÜR irgendwas statt immer nur Gründe GEGEN alles zu suchen.

Ein paar gute Tipps für den Anfang findest du z.B. hier:

https://www.angstselbsthilfe.de/angststoerungen/hilfe-zur-selbsthilfe/

sry das ich frage nur ich habe Eingang angst vor Medikamente da ich schon mal in einer sucht War. ich kann nachts nicht schlafen. seit 2 Wochen und ich kann nicht mehr ich habe am tag mehrere Male panikattacken die über den ganzen tag laufen kippe um bekomm keine luft und habe angst zu sterben. ich bin nervlich am ende da Niemand mir hilft da jeder mir Medikamente verschreibt.

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Ich danke trz für den link, da ich aber komplett nicht weiß wovor ich überhaupt angst habe bringt mir die Hälfte der Seite nix. ich Danke trotzdem

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@tamimiloo

Bitte einmal tief durchatmen und Hirn einschalten! Wer wirklich Angst
hat zu sterben (und leben möchte!!!), der riskiert jede Abhängigkeit!

Du suchst schon wieder Gründe, warum du weiter ohnmächtig in der Ecke sitzen und alles ertragen "musst".

Wenn die eine Hälfte dir nichts nützt, konzentrier dich auf die andere! Es gibt Tausende solcher Seiten, und sicher passen viele noch besser zu deiner konkreten Situation. Du musst sie nur suchen!

Das Schlimmste an der Angst ist, dass du dich damit kleiner machst, als du bist. Aus Angst, etwas nicht zu schaffen, lässt du es lieber gleich ganz bleiben. Und wunderst dich dann, dass nichts mehr funktioniert...

Versuche, die Mechanismen HINTER deiner Angst zu erkennen - JEDE Angst hat Gründe oder Auslöser! Sobald du die kennst, kannst du auch was dagegen tun...

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Ja wenn ich die gründe wüsste

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trotzdem danke

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also ich habe während einer Angststörung Fluoxetin bekommen und damit hatte ich nie wieder Panikattacken, das hat also sehr gut geholfen. Ansonsten merkt man von der Einnahme überhaupt nichts. Ich weiß nicht, was du jetzt genau mit "Hängengeblieben" meinst..

hängenbleiben meine ich das er süchtig wurde und davor habe ich Angst

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@tamimiloo

meines Wissens nach soll diese Art der Antidepressiva bei Angstzuständen sogar besser wirken als bei Depressionen, es ist also keine besonders hohe Dosis erforderlich. Ich hatte am Anfang 20mg genommen und das ließ sich dann auch ohne weitere Probleme auf 10mg reduzieren

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Das Patienten auf Medikamenten hängen bleiben, beschreibt den Zustand das selbst nach langer Phase ohne Symptomatik ein Absetzten der Medikamente nicht mehr möglich ist, da sich der Zustand sofort wieder verschlechtert. Dies ist aber nicht die Regel!

Bisher konnte keine Psychische / Physische Abhängigkeit von normalen Antidepressiva nachgewiesen werden. Gerade in der Pharmazie für Psychiatrische Erkrankungen gibt es viele Medikamente (Tavor, Zopyclon, etc.) , die schnell Abhängig machen. Mir sind allerdings keine "Regelantidepressiva" bekannt, welche ein Abhängigkeitspotenzial bieten.

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okay danke :)

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