Welche Nebenwirkungen haben Antidepressiva?

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6 Antworten

@ GiottoGina1

Es bleibt dir überlassen, ob du die Medikamente die dir der Psychiater verschreibt nehmen willst oder nicht.

Aber du willst doch, dass dir geholfen wird und es gibt viele Menschen, die ganz gut mit diesen Medikamenten klarkommen.

Menschen mit BPS kommen damit im allgemeinen klar und Nebenwirkungen haben fast alle Medikamente und da wird dich der Arzt darüber aufklären. Da muss man abwägen, ob man einige Nebenwirkungen in Kauf nehmen kann, wenn es einem dann trotzdem besser gehen kann damit.

Wenn du etwas nicht verstehst, dann frage den Arzt und das so lange, bis du verstanden hast, warum du solche Medikamente nehmen sollst oder musst, um deine Situation zu verbessern. Auch den Beipackzettel lesen und wenn du was nicht verstehst, auch den Arzt fragen, dafür ist er da.

Bei Antidepressiva dauert es in der Regel zwei, drei Wochen, bis sie richtig wirken.

Diese Medikamente wirken bei jedem anders und Vergleichswerte helfen dir da wenig. Wenn der eine Patient Nebenwirkungen hat, dann müssen bei dir nicht auch dieselben auftreten.

Auf jeden Fall ziehe das durch, manchmal muss man da durch, wenn es keine andere Möglichkeit gibt.

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Kommentar von lastgasp
08.12.2015, 08:34

...."wenn der Hahn kräht auf dem Mist, ändert sich das Wetter oder es bleibt wie es ist."

Da selbst die Leitlinien der Zunft eine stationäre Aufnahme zur Medikamenten-Einstellung empfehlen

http://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/nvl-005.html

wäre ich vorsichtig mit solchen "jeder Patient ist anders, und bei Dir ist es vielleicht noch mal ganz anders"-Ratschlägen der Beliebigkeit. Psychopharmaka sind in einigen Fällen tatsächlich ein Segen, aber eine Viertelstunde in einem der Foren z.B. der "Stiftung Deutsche Depressionshilfe" sollten eine etwas differenziertere Haltung zur Folge haben. Die Krankenkasse wird die Fragestellerin lieben, um nichts anderes geht es am Ende.

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Das sind die häufigsten Nebenwirkungen von Antidepressiva:

  • Schwindelgefühl
  • Blutdruckschwankungen
  • sexuelle Funktionsstörungen (v.a. Erektionsprobleme und Orgasmusschwierigkeiten)
  • häufigeres Schwitzen
  • Müdigkeit, Schlafstörungen
  • Magenbeschwerden und Verdauungsstörungen
  • Appetitmangel oder Gewichtszunahme

Bei weiteren Fragen hierzu wende dich an deinen behandelnden Arzt oder Apotheker.

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Neben der grundsätzlichen Entscheidung, ob Du Psychopharmaka nehmen möchtest, sollten Psychiater mit ihren Patienten ihre Lebenssituation besprechen. Gerade in den ersten Wochen der Einnahme ist es wichtig, dass jemand auf Dich aufpasst. Ein Single-Haushalt ist hier ungünstig. Möglicherweise ist auch eine (teil-)stationäre Aufnahme zu überlegen, bevor Du die Einnahme beginnst.

Sonst kann ich Dir nur das Forum ADFD - Unabhängige Information und Austausch über Nebenwirkungen und Absetzsymptome von Psychopharmaka

http://adfd.org/austausch/

empfehlen. Hier dürftest Du kompetente Leute finden.

Auch im Forum der Stiftung Deutsche Depressionshilfe (Link im Kommentar) findest Du Informationen über alle Aspekte der Krankheit.

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Die Nebenwirkungen von Antidepressiva sind bei jedem Patienten individuell, da jeder anders darauf reagiert. Deshalb muss man leider auch oft viel durchprobieren bis man das richtige gefunden hat.

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Du kannst parallel eine homöopathische Behandlung z.B. beim Hausarzt machen. Viele Hausärzte regeln die Bezahlung von Homöopathie nicht mehr nur privat sondern auf Kasse. Allerdings dauert die Wirkung länger als bei Psychopharmaka.

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Dude, selbst Aspirin hat als Nebenwirkung Kopfschmerzen . Trz. Gehen sie weg . Kopf hoch :)

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