Anti Depressivas?

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3 Antworten

So also kurz zu mir. Ich war drogenabhängig, in Behandlung, kenne die biochemischen Vorgänge im Gehirn und habe viele Erfahrungen mit Überdosen gesammelt, teilweise lebensbedrohlichen. Kannst ja mal mein Profil abchecken, wenn du sicher gehen willst. So jetzt zu dir. Punkt 1: Es gibt eine gigantische Bandbreite unterschiedlicher Antidepressiva. Diese Vielfalt beruht auf den dutzenden verschiedenen Wirkmechanismen. Es gibt »sanfte« und auch extrem »harte« Wirkstoffe. Punkt 2: Es ist korrekt, dass entgegen der der allgemeinen Annahme, viele Antidepressiva abhängig machen. Diese Abhängigkeit kann sich ähnlich wie bei gewissen »Drogen« äußern, aber auch andere Symptome aufweisen. Punkt 3: Suizidgedanken sind keine Kleinigkeit und sollten daher stets ernst genommen werden. Punkt 4: Hast du eine Verhaltenstherapeutin oder einen Psychiater? Wurde eine Diagnose gestellt? Wurdest du körperlich und psychisch durchgecheckt? Ist der Auslöser deiner Probleme bekannt und wenn ja, wie ernst sind deine Probleme dann? Du solltest das alles abklären. Ich selbst habe mich gegen Hilfe gewehrt, erst nach 2 Jahren habe ich mich an eine Verhaltenstherapeutin gewandt. Sie konnte mir bei einigen Problemen helfen, aber letztendlich musste ich widerwillig eingestehen, dass ein Psychiater (Mediziner) wohl eventuell noch besser helfen kann. Ich war nur 2 Stunden da, aber aufgrund der Berichte meiner Eltern unterstützte er sie schon nach diesen beiden Stunden, ihre Idee, mich in eine Psychiatrie zu schicken, umzusetzen. Ich habe mich gewehrt, eine freiwillige Aufnahme im letzten Moment verhindert und kam so mit Beschluss in die Klinik. Ich bin abgehauen, am 2. Tag, eine Panikreaktion, die Ärzte gaben mir mehr Freiheiten und ich legte eine Kehrtwende hin. Ich habe alle Probleme innerhalb kürzester Zeit beseitigt, wechselte nach 1,5 Wochen auf die offene Station und wurde zur Sensation. Die Ärzte waren verwirrt, konnten sich diese Wende nicht erklären, es kam der Gedanke auf, dass ich sie täuschen würde, um schnell entlassen zu werden, aber es ergaben sich keinerlei Auffälligkeiten in den körperlichen und psychischen Tests. Letztendlich habe ich meine Probleme in einem extrem kurzen Zeitraum in den Griff bekommen und ohne große Hilfe, was bis dahin unmöglich erschien. Rede mit deiner Therapeutin darüber, wie ernst deine Probleme sind, lass dich über die verschiedenen Medikamente aufklären und wenn du Fragen hast, kannst du dich an mich wenden. Schreib dir einfach die Namen der Medikamente auf und ich gebe dir dann die notwendigen Informationen, von meinem neutralen Standpunkt aus und nicht so voreingenommen wie manche Psychiater. Liebe Grüße Die Zelle

Ich empfehle es nicht. Durch Medikamente glaubst du, du wärst krank, das bist du aber nicht. Es ist besser, wenn du anfängst, dich selbst lieb zu haben und im Jetzt zu leben. Suche dir was, in dem du aufgehen kannst, malen, Musik, Meditation. Diese Art von Medikamente machen nur abhängig, du musst dein Leben selbst in die Hand nehmen und dir sagen, dass du gut bist so wie du bist und deine Umgebung aufhellen. Ich hoffe Du schaffst das :) ich glaub dran

DIE5ZELLE 31.07.2015, 23:02

Und diese Antwort ist FALSCH.

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Wie lange bist du denn schon in Therapie?

Flexi86 31.07.2015, 21:57

4 Monate

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violatedsoul 31.07.2015, 22:01
@Flexi86

Redest du auch über dein Innerstes?

Allgemein helfen Antidepressiva, den Tag zu überstehen oder wieder etwas mehr in die Gänge zu kommen. Mir haben sie dazumal sehr geholfen.

Wichtig ist aber, sich und dem Therapeuten nichts vorzumachen. Und Selbstmordgedanken sind alles andere, als gut. Egal, ob sie nur einmal am Tag, in der Woche oder im Monat kommen.

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Flexi86 31.07.2015, 22:01

Ja ich sag dem alles.

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