Antennengebühren trotz keinem Kabelanschluss

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5 Antworten

Zu den Betriebskosten könnte eine jährliche Wartung zählen und der Stromverbrauch der Anlage, falls eine Kaskadenschaltung mit Verstärker im Spiel ist.

Du musst dir das nicht vorstellen, der Vermieter hat in der Abrechnung die Kosten für das Haus anzugeben und den Umlageschlüssel, vermutlich nach Wohneinheiten. Kontrolliere die Rechnungen und deen Bezahlung im Büro des Vermieters. Vorläufig solltest du gegen diese Position in der Abrechnung Widerspruch einlegen und ev. nur unter Vorbehalt bezahlen.

Es dürfen nur Kosten bzw. Betriebskosten umgelegt werden, die belegbar sind. Fordere deshalb den V. auf, dir Einsicht in die Originalunterlagen zu ermöglichen. Lege auch Einspruch gegen die Abrechnung ein (schriftlich per Einwurfeinschreiben). Voraussetzung für eine Zahlungspflicht ist in erster Linie, dass die Antennengebühr überhaupt vertraglich abgedeckt ist. Was also steht dazu im Mietvertrag?

Im Vertrag steht das dazu:

"...die Kosten a. des Betriebs der Gemeinschafts-Antennenanlage, hierzu gehören die Kosten des Betriebsstroms und die Kosten der regelmäßigen Prüfung ihrer Betriebsbereit-schaft einschließlich der Einstellung durch eine Fachkraft oder das Nutzungsentgelt für eine nicht zu dem Gebäude gehörende Antennenanlage sowie die Gebühren die nach dem Urheberrechtsgesetz für die Kabelweitersendung entstehen, oder b. des Betriebs der mit einem Breitbandkabelnetz verbundenen privaten Verteilanlage, hierzu gehören die Kosten entsprechend Buchstabe a., ferner die laufenden monatlichen Grundgebühren für Breitbandkabelanschlüsse."

Wie erwähnt das Haus verfügt nicht über einen Breitbandkabelanschluss.

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@90luke90

Nun gut, die Vereinbarung ist korrekt. Nun solltest du doch unbedingt die Einsichtnahme fordern. Nur was an Kosten belegt werden kann, ist auch zu zahlen. Verweigert der V. die Einsichtnahme, ist zumindest die Antennengebühr nicht fällig. Du kannst die Zahlung nur verweigern, wenn du Einsicht verlangt hast. So die Rechtsprechung.

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@albatros

Leute was soll der Unsinn? So eine Anlage kostet eine Menge Geld. Der Vermieter wird wohl das Recht haben die Kosten auf die Mieter umzulegen. Kabelfernsehen ist auch nicht umsonst. Er kommt billiger davon als mit Kabelfernsehen und hat aber mehr Sender in HD und das passt immer noch nicht?

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@chris0301

Das ist kein Unsinn sondern deutsches Recht. Nur belegbare Kosten dürfen umgelegt werden und auch nur dann wenn vereinbart.

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Und wenn aber keine tatsächlich kosten entstehen, dann ist das so gesehen eine falsche Nebenkostenabrechnung. Kann man dagegen nichts machen?

Und wenn ... ist doch nur eine Vermutung von dir ....

Du kannst von jedem Posten der Abrechnung einen Nachweis verlangen, also auch von den Kosten der Antennenanlage.

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@herja

Nachweis durch Einsicht in die Unterlagen im Büro des Vermieters.

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Kostenlos gibt's nichts. Trotzdem müssen diese nur bei Nachweis bezahlt werden und auch nur dann wenn vereinbart.

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Hi,

das hättest du vor dem Abschluss des Mietvertrages entscheiden müssen! Jetzt wirst du daran nichts mehr ändern können. Es sei denn, du suchst dir eine neue Wohnung:

... so ein Unsinn ....

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Warum wollt ihr immer alles umsonst? Was glaubst Du was so eine Anlage kostet? Ein Umsetzer ist nicht gerade billig. So eine Anlage, je nach Zahl der Programme die zu empfangen sind kann einige Tausend € oder mehr kosten. Sie braucht aber auch Strom und muss gewartet werden.

Kündigen kannst Du nicht, wie willst Du dann fernsehen? Dann zieh halt aus wenn es Dich so stört und kaufe Dir eine eigene Anlage. Die kostet auch etwas! Da bist Du mit 186 € nicht dabei! Und Kabelfernsehen kostet auch mehr! Etwa 20 € im Monat, das sind dann 240 € im Jahr. Also deutlich mehr! Du bekommst MEHR Sender rein als bei Kabel und das in besserer Qualität. Wo liegt das Problem??????

Warum zieht man dann in so eine Wohnung wenn einem das so stört? Ich frage doch vorher wie der Fernehempfang läuft. Soll denn jeder seine eigene Schüssel aufs Dach bauen? 9 Schüssel auf einem Dach? Glaube kaum dass Dir das gefallen würde. Und Kabelfernsehen wird eben nicht da vorhanden sein und wenn, dann wäre es noch teurer.

Ich wäre froh 186 € im Jahr zahlen zu müssen und alle Sender in HD empfangen zu können, als 324 € für Kabel inkl. HD.

Glaubst du wirklich, dass deine Schimpfkanonade hilfreich ist?

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Selten so ein Mist gehört...

Vor allem "...wie willst Du dann fernsehen?". Selten so gelacht. Internet TV? Telekom Entertain? DVB-T? Vodafone TV?

Ich gebe zu, es war mein Fehler sich auf so einen "Vertrag" einzulassen und nicht genau nachzufragen.

So eine Anlage kostet 2000-3000€, da Sie aber einige Jahre in betrieb ist hat sich das längst amortisiert.

Mehr Sender und HD? Man hast Du keine Ahnung, es gibt nicht mehr Sender als bei DVB-T (was nichts kostet) geschweige den HD. Es ist technisch möglich nur eine kleine Auswahl der verfügbaren SAT-Sender zur Verfügung zu stellen.

Eine eigene Satellitenanlage auf dem Balkon kostest ca. 50€

Naja, trotzdem danke ich den Anderen für die Antworten. Mal sehen was die Verwalterin mir für Beläge liefern kann.

Selber Schuld wenn du so viel für Kabel zahlen willst... Dafür bekommt man sogar SKY ohne Rabatt.

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