Anteiliger Urlaubsabzug bei Krankheit auch bei Schwerbehinderung

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Urlaub kann Dir ja nur vom zusätzlichen Urlaub abgezogen werden, der gesetzliche Teil muß bleiben. Die 5 Tage die ein Schwerbeschädigter noch mal oben drauf bekommt sind doch aber gesetzlich vorgeschrieben, können also nicht gekürzt werden.

Würde aber auch beim Integrationsamt nachfragen. Die wissen das am besten.

Du siehst das absolut korrekt der gesetzliche Urlaubsanspruch kann auf diese Art nicht gekürzt werden.

0

Die 5 Tage gehören zum gesetzlich vorgeschriebenen Mindesturlaub der kann und darf nicht gekürzt werden. Welche schwachsinnige Gewerkschaft hat den Mist den vereinbar?

1
@Anton96

Das würde bedeuten dass der Urlaub auf 25 Tage gekürzt werden kann. Mein Ansatz ist aber der, dass eigentlich garnicht gekürzt werden darf, weil Schwerbehinderte von Haus aus mehr krank sind als andere Mitarbeiter. Die wäre dann eine Diskriminierung die nach AGG nicht zulässig ist.

0
@MarkusBR1973

Sorry aber diese Diskriminierung kann ich nicht sehen. Nach dem AGG erst recht nicht.

Wegen der Behinderung bekommst Du ja auch mehr Urlaub. Ist das nun wieder eine Diskriminierung gegenüber denen die nicht schwerbeschädigt sind? Nein.

1
@MarkusBR1973

Schwerbehinderte sind von Hause aus nicht unbedingt öfter krank als Arbeitnehmer ohne Behinderung. Ich selber habe eine GdB von 80 und bin sogar seltener Krank als so mancher Mitarbeiter ohne Behinderung. Im übrigen gibt es auch noch andere Arbeitnehmergruppen die öfters als der Durchschnitt krank. Ich sehe da also auch keine Diskriminierung,

0

Der Zusatzurlaub für Schwerbehinderte ist gesetzlich vorgeschrieben und kann demnach nicht gestrichen werden.

Der Zusatzurlaub für Schwerbehinderte darf NICHT gekürzt werden!

Schwerbehinderung + Gleichstellung. Darf Arbeitgeber mit Kündigung drohen weil ich dieses Jahr fast 8 Wochen (nicht am Stück) krank war? Wie verhalte ich mich?

...zur Frage

AG kündigt trotz Widerspruch der Schwerbehindertenvertretung - rechtliche Folgen?

Hallo,

nach dem § 95 II 3 SGB IX (ab 2018 § 178 II 3 SGB IX) muss der AG die Schwerbehindertenvertretung vor Ausspruch der Kündigung anhören.

Was passiert, wenn er diese Vertretung zwar ordnungsgemäß angehört hat, diese aber widersprochen hat? Ich habe anders als bei der Betriebsratsanhörung keine Vorschrift gefunden, nach der daraus z. B. ein Weiterbeschäftigungsanspruch für den betroffenen Schwerbehinderten entsteht. Habe ich etwas übersehen?

Ich meine ausdrücklich nur die Anhörung der Schwerbehindertenvertretung, nicht die des Betriebsrats und auch nicht das Integrationsamt, das für die Wirksamkeit ja eh zustimmen muss.

Danke und Grüße

...zur Frage

Genehmigter Urlaub im nachhinein vorverlegen?

Ist es möglich, seinen genehmigten Urlaub im nachhinein vorzuverlegen? Also statt 21.08-...., 01.08.....? Lohnt es sich da zum Chef zu gehen und zu fragen?

...zur Frage

Krank feiern, wenn schwerbehinderte Tochter ( Pflegestufe3) krank wird?

Hallo !!!! Meine 15Jährige Tochter ist krank geworden und ich kann nicht zur Arbeit!! Kann mich der Kinderarzt krank schreiben ??? Und wieviel Sonderurlaub steht mir zu mit einem schwerbehinderten Kind?

...zur Frage

UUrlaub Kündigung?

Hallo zusammen,

Muss man seinen Urlaub den man zu einem späteren Zeitpunkt geplant hat bei einer Kündigung schon vorziehen oder darf man die nächsten 2 Wochen bis zur Kündigungsfrist zur Arbeit erscheinen und den vollen Urlaub anschließend auszahlen lassen?

...zur Frage

Senkung des Schwerbehinderungsgrades im bestehenden Arbeitsverhältnis

Als schwerbehinderte mit 90% habe ich Arbeitsvertrag f. 2 Jahre bis Ende November 2013. Das Versorgungsamt hat der Sbg abgestufft auf 20%.(ab Oktober 2012) Welche Konsequenzen hat das?. Ist der Arbeitsvertrag immer noch giltig oder muss der Arbeitsgeber mich kündigen? Bekommt er weiter die Zuschüsse von Arbeitsagentur bis Ende meines Vertrages? Was ist mit dem Urlaub (zusätzliche 5 Tage)?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?