Anteil Privatpatienten/Kassenpatienten in Arztpraxen?

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5 Antworten

Hier in "meiner Gegend" gibt es Praxen mit einem Privatpat.-Anteil von ca. 3% als auch welche mit 8%. Das war's dann auch schon.

Die Klientel einer mir bekannten Abteilung eines Krankenhauses umfaßt (letzte 3 Jahre) ca. 4% Privatpat. und Selbstzahler, wobei die privat Zusatzversicherten schon drin sind.

In den Praxen und Kliniken rund um den Starnberger See und vergleichbaren Gegenden (Baden Baden, München...) sieht das sicherlich "etwas" anders aus...

Verläßliche Statistiken gibt es dazu sicherlich kaum, weil z.b. ein Privatversicherter seine Rechnung ja nirgendwo einreichen muss, wenn er etwa einen Rabatt erhalten will oder sein Selbstbehalt nicht überschritten wird.

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Kommentar von HWSteinberg
12.07.2011, 08:52

Verlässliche Statistiken gibt es schon, zumindest für niedergelassenen Praxen. Es gibt Firmen, die haben Ärzte-Panel aus denen sie monatlich die Arzt-Abrechnungsdaten bekommen über alle Besuche, und die Patienten sind klar als GKV/PKV gekennzeichnet. So lassen sich via Hochrechnung, fachgruppenspezifisch, relativ genaue Zahlen angeben. Natürlich habe ich sie nicht parat, ich weiß aber, dass der PKV-Anteil in den letzten Jahren gestiegen ist, Größenordnung von 5% auf 10%. Kann aber sein, dass das nur die Verordnungen betrifft, und nicht die Patienten überhaupt.

Im übrigen muss man hier unterscheiden zwischen privat versicherten Patienten und Privatrezepten, die ja auch an Kassenpatienten abgegeben werden. Im Gegensatz zu Anccia muss ich betonen, dass ein Kassenpatient, der ein Privatrezept bekommt, dadurch nicht zum Privatpatienten mutiert. Ich denke der Begriff Kassen-/Privat-Patient bezieht sich allein auf die Versicherung

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Die Privatpatientenanzahl ist in Hausarztpraxen mit Sicherheit höher als in Fachpraxen.

Wenn ich mal von einem Pneumologen ausgehe, ist das Verhältnis ca. 80 / 20 %....

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Es gibt mehr Kassenpatienten wie Privatparienten. Jedoch übernehmen viele Kassen bestimmte Leistungen nicht, wie beim ( Gynäkologen, Dermatologen, Augenarzt) diese werden dann Igelleistungenge genannt und der Kassenpat. wird automatisch zum Privatpat.

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Kommentar von BEAFEE
11.07.2011, 11:43

So Unrecht hast Du gar nicht.

Nur nehmen Kassenpat. die Igelleistungen in den wenigsten Fällen wahr........

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Bei Wikipedia steht:

"In Deutschland sind ca. 87 % der Bevölkerung Kassenpatienten."

http://de.wikipedia.org/wiki/Kassenpatient

Entsprechend kann man dann auf ca. 13% Privatpatienten schliessen. Allerdings weiß ich nicht, wie groß der Anteil der Leute ohne Krankenversicherung ist.

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Ja, gibt es und kann man, siehe Kommetar zu beamer05

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