Anstrengende Menschen (Labertaschen)?

9 Antworten

Mein verehrter Psychologie Professor pflegt zu sagen: „Männer und Frauen, die in der ersten halben Stunde attraktiv, in der zweiten nervtötend und in der dritten wieder alleine sind, kommen nicht aus der Hölle, sondern bringen jeden hinein, der in der ersten Runde unterliegt."

Mitleid mit ihr zu haben ist doppelt falsch.

Mitleid mit jemanden zu haben, der einen nervt, ist geheucheltes Mitgefühl, somit Selbstverleugnung und falsch.

Ihr nicht wehtun zu wollen ist ebenso falsch, weil du dich in dem Moment, wo du sie zurechtweisen müsstest „jetzt halt doch mal die Klappe“, ebenso selbst verleugnen würdest.

Du musst es ihr frei heraus sagen, auch wenn sie dann eingeschnappt sein wird. Denn mit ihrem vielen Reden, will sie nur ihre Angst vor der beziehungslosen Leere und Langeweile füllen, die sie nicht ertragen würde, wenn sie eintritt.

der 4-Farben Mensch - (Menschen, überfordert, sozialverhalten)

Geheucheltes Mitgefühl? Das ist aber eine sehr mutige Aussage, die du da von dir gibst.

Und wo "muss" ich es tun? Ich muss hier gar nichts machen. Ich filtere (für mich) gute Vorschläge raus und wende diese dann auch an. Aber so eiskalt vor die Karre pissen werde ich bestimmt nicht. Ich bin weder eiskalt, falsch noch heuchel ich etwas vor. Ich kann nur gut mit anderen Menschen mitfühlen und ich will ihr nichts böses. Sie ist ja auch nicht fies zu mir. Ich will nur freundlich Distanz schaffen, ohne sie zu verletzen.

Und was soll das Bild mit dem Buch? Ist das eine Schleichwerbung oder soll das so ein Buch sein für Menschen mit 'Problemen'? 

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@Yuurie

Sorry, in dem Moment, wo du jemanden erträgst, der dir auf die Nerven geht, verleugnest du dich selbst. Und das ist Heuchelei in Reinkultur.

Das Buch sollte nur ein gute, freundliche Literaturempfehlung sein, weil es so bezaubernd ist. Die kannst du selbstverständlich ignorieren. Ich verdiene nichts an dem Buch, eil ich es auch nicht der Autor bin.

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@vierfarbeimer

Wenn du diesen Schwachsinn auch noch aus dem Buch hast, wundert mich gar nichts mehr.

das hat nichts mit Heuchelei und Verleugnung zu tun, ich bin nur höflich und nehme Rücksicht auf die Gefühle andere. Besonders, weil ich weiß, dadurch mit meinen Worten schnell jemanden verletzen kann. Ich weiß, dass ich auch mal an mich denken sollte, aber so bin ich nicht.. Ich gehöre zu der Sorte Mensch, die eher an andere denken und anderen helfen, als sich selbst. So unverständlich das für dich auch klingen mag.

Danke für das Angebot aber nein danke. Ich brauche kein sinnfreies Buch, ich brauche Tipps. Die du mir nicht gegeben hast. Stattdessen schmeißt du mit falschen, destruktiven Aussagen um dich, die genauso inhaltslos sind, wie dieses Buch. Wenn du nur Punkte sammeln willst, dann mach es bitte nicht bei mir.

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Da ich genauso wie du bin, weiss ich, wie es sich anfühlt. Entweder zuhören und wenn du das nicht wissen solltest, in einem Ohr rein, ins andere Ohr wieder raus oder, wenn sie wirklich mal kurz Luft holt, was bei einigen Menschen sogut wie nie vorkommt, sagen, du musst da und da hin. Deine Körpersprache in diese Richtung lenken. Und wieder sagen, man will da und da hin. Kann passieren, dass das mehrmals überhört wird, daher immer und immer wieder sagen und zeigen.

Danke, das ist eine gute Idee! :) Zwar gibt es nicht viele Möglichkeiten zur "Flucht", aber dann gehe ich eben öfters auf die Toilette. ^^'

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@Yuurie

Toilette ist eine super Idee. Wenn du wieder draußen bist, einfach in eine ander Richtung gehen. Wenn du sie irgendwann wieder siehst, dann musst du, was für einen Zufall, schon wieder auf die Toilette.

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@MarcoAH

Ja z.B. :D Oder ich schreibe bei den Herren, dessen Handynummer ich hab, dass man sich kurz da und da treffen könne und sie tun so, als würden sie alle eine 'rauchen' gehen, dann kann ich mit den anderen ein paar Minuten verschnaufen, denn raus gehen wird sie sicherlich nicht. x'D

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@Yuurie

Jetzt sind es schon zwei Möglichkeiten, jemandem, der ununterbrochen redet, auszuweichen. Zuhören finde ich gut, auch über Probleme zu reden, wenn der andere was auf dem Herzen hat, aber viel reden und dass ohne Punkt und Komma, auch ohne irgendeinen erkennbaren Inhalt, kann ja schon fast als Körperverletzung gewertet werden. :-) Da nehme ich auch reißaus.

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@MarcoAH

Ja, das sehe ich genau so wie du. :) Du verstehst mich da zu 100%, das tut gut, auf Gleichgesinnte 'anzutreffen' ^^

Ich höre auch gerne bei Problemen zu und helfe gerne, aber ich bin kein Seelenmülleimer für (fast) fremde Leute. Die redet ja auch über ihre Probleme so nebensächlich, als erzähle sie über das Wetter und das bekommt auch jeder mit. Das ist so etwas, wo ich mir denke "Was machst du, wiesooo?"

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@Yuurie

Ich verstehe dich bestens, da ich ganz genauso bin. Es gibt Menschen, wo ich mich wohlfühle, aber auch Menschen, gerade einer kommt mir spontan in den Sinn, wo das ähnlich ist. Da versuche ich mich abzugrenzen. Bin noch dabei. Der Grund ist der, weil er mir ganz und gar nicht guttut. Wenn jemand Probleme hat, helfe ich wirklich gerne. Einen Seelenmülleimer für diese Personengruppe, das kenne ich. Es kommt immer darauf an, wer das ist und den genaueren Umstand. Manchmal höre ich zu, manchmal versuche ich mich, zu distanzieren.

 

Viele machen Smalltalk. Ich fühle mich da sehr unwohl. Wo ich aber aufblühe, ist, wenn tiefgründige Gespräche geführt werden. Ich gehe lieber alleine ins Cafe und lese ein wenig. Das entspannt sehr.

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Hallo,

du kannst ihr sagen, daß du dir alles angehört hast, weil du den Eindruck hattest, daß sie nicht so glücklich ist, daß sie in Zukunft aber aufpassen sollte - wenn sie Freundschaften schließen will - ihre Umgebung nicht "tot zu labern", weil die Leute dann die Flucht ergreifen werden, und sie wird wieder alleine da stehen.

Es ist durchaus verständlich, daß man etwas nachzuholen hat, wenn man lange alleine/einsam war, aber man sollte unterscheiden zwischen freundliche Konversation und Privatgespräche.

Sag der Frau, sie kann einfach nicht von Anfang an solche private  Angelegenheiten mit jedem diskutieren, weil die Leute sie dann meiden werden. Sie sollte viel mehr erstmals durch höfliche Konversation und geteilte Interesse Sympathien gewinnen. Nur so kann sie sich Freunde machen...

Emmy

Danke Emmy. :) Ich denke, so etwas sage ich ihr dann erst, wenn ich sie etwas länger dort kenne, ich weiß nämlich noch nicht, wie empfindlich sie auf gewisse Dinge reagiert. Ich habe bei ihr das Gefühl, dass sie gerne auf starke/taffe/selbstbewusste Frau macht, aber ein großes Sensibelchen ist, wo man einfach die passende Wortwahl braucht. So wirkt sie jedenfalls auf mich.

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