Anstiftung zum Versicherungsbetrug oder nicht!

5 Antworten

Nein, das ist keine Anstiftung. Weder hat er einen konkreten Vorschlag gemacht, was der Versicherung gemeldet werden soll noch hat er allgemein gesagt, daß die Versicherung betrogen werden soll. Das Angebot der Kostenbeteiligung kann sich ja auch darauf beziehen, daß Du Dich bemühst, so viele Schäden wie möglich über die Haftpflicht abzuwickeln.

Allerdings habe ich Zweifel, daß die Privathaftpflicht Schäden in einer Mietwohnung übernimmt. Das ist normalerweise in den Versicherungsbedingungen ausgeschlossen.

Nomalerweise sind Mietsachschäden an Wohnungen in der Privathaftpflichtversicherung eingeschlossen.

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@Anna20277

Da denkst du dann halt falsch, Anna... Mietsachschäden sind im Regelfall in der Haftpflichtversicherung mitversichert und eben für Schäden am Mietobjekt gedacht.

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@Anna20277

Bitte vorab informieren und nicht einfach drauf los argumentieren. Das Risiko ist "m i n d e s t e n s" seit 20 Jahren in der prv. Haftpflicht "versicherbar", nicht grundsätzlich.

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Also man müsste jetzt dabei gewesen sein, aber wie Du es beschreibst, finde ich hört es sich nach Betrugsabsichten an. Aber da Du nicht drauf eingegangen bist und es somit nicht vollzogen wurde, weiß ich nicht, ob es überhaupt eine Straftat ist? Gibt es sowas wie versuchten Betrug?

Richtig erkannt, das wäre Versicherungsbetrug.Was sind denn das für Schäden, die Du jetzt der Haftpflichtvers. melden willst ? Die kommt doch nur für Schäden auf, die Du anderen zugefügt hast.Meines Erachtens ist die in diesem Fall gar nicht zuständig.

Sofern Mietsachschäden mitversichert sind ggfls. schon.

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Veto : In den meisten Haftpflichttarifen sind Mietsachschäden mitversichert. Kommt auf den Tarif an

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Vermieter verlangt Versicherungsbetrug?

Hallo Leute,

Freunde von mir sind in eine Wohnung eingezogen. Der Vermieter des Hauses macht nur das Nötigste & schiebt alles auf die Vormieter, die im Haus einiges kaputt gemacht haben und zum größten Teil ohne Ankündigung ausgezogen sind. Zum Beispiel: Das Fenster in der Küche hat einen Sprung und muss dringend erneuert werden - dem Vermieter ist es egal, denn es haben die ehemaligen Mieter kaputt gemacht. Also sollen meine Freunde entweder den alten Mietern hinterherlaufen und die Kosten für die Reparatur verlangen oder es selbst bezahlen. Das ist allerdings noch nett formuliert...

Die neuste Geschichte betrifft den Boiler: Dieser war beim Einzug allem Anschein nach kaputt, weshalb meine Freunde wochenlang kein warmes Wasser und keine funktionierende Heizung (im November!) hatten. Der Vermieter schicke zwei Mal Elektriker vorbei, die die Arbeiten "schwarz" erledigen sollten. Leider haben die "Spezialisten" aber irgendwas falsch am Strom eingestellt, weshalb ein wichtiges und teures Teil aus dem Boiler gleich zwei Mal nacheinander durchgebrannt ist! Es entstand bisher ein Materialschaden von ca. 1000 € + ein ungewisser Betrag als Stundenlohn. Die Elektriker wollen nicht weiter arbeiten, bevor der Vermieter sie nicht bezahlt, weshalb er jetzt auf eine glorreiche Idee gekommen ist: Meine Freunde sollen bei ihrer Versicherung angeben, dass SIE am Boiler rumgefummelt haben und dabei irgendwas kaputt gegangen ist. Das untermauerte der Vermieter zusätzlich mit den Worten "Das soll keine Bitte sein!" Meine Frage ist nun: Was kann dagegen unternommen werden? Das ist im Grunde genommen doch Anstiftung zur Straftat! Meine Freunde haben allerdings Angst, dass wenn sie den Betrag nicht bezahlen oder rechtliche Schritte gegen den Vermieter einleiten, dass ihnen die Wohnung gekündigt wird. Vielleicht kann einer von euch ein paar Tipps geben?

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