Anstellung und Lohn 80%, jedoch 100% Arbeitszeit?

4 Antworten

Pacta sunt servanda, Verträge muss man halten! Es ist offensichtlich,dass der AG etwas vertragswidriges möchte. Verpflichtet bist du aber nur zu der vertraglich vereinbarten Leistung. Betriebliche Weiterbildungen sollten ansonsten immer kostenlos sein.

Hallo Klapperhorn!

Ganz einfach: Was vereinbart ist, gilt! ("Beschäftigungsgrad: 80%" - so steht es doch offenbar im Vertrag!)

Nachdem der Arbeitsvertrag schriftlich abgefasst ist, ist davon auszugehen, dass es keine mündlichen weiteren Vereinbarungen/Nebenabreden dazu gibt, sondern die Schriftform durchgängig zum Tragen kommt.

Da die "interne Weiterbildung" nicht quantifiziert wurde, bleibt deren Umfang somit völlig offen für Interpretationen jedwelcher Art. Hier würde der Arbeitsrichter wohl nach den betriebsüblichen Weiterbildungen im Durchschnitt bei allen mit Deiner Tätigkeit vergleichbaren Beschäftigten des Betriebes fragen. Das würde ich an Deiner Stelle dann auch erst einmal tun.

Die Behauptung des AG, es sei - vor sechs Monaten(?!) - eine AZ von 100% (42 Std.) mündlich vereinbart worden, müsste er dann allerdings zudem stichhaltig beweisen (Zeugen, Aktennotiz etc.) In Deutschland wäre er auf Grund den Nachweisgesetzes sogar dazu verpflichtet.

Das - mit Verlaub - "kranke" Modell, 100% Arbeit für 80% Lohn, entbehrt für mich jeglicher Grundlage und ich würde es als sittenwidrig einstufen. Versuche doch einmal in der Kfz-Werkstatt eine 100% Reparatur nur zu 80% zu bezahlen ...

Alles Gute und lass' Dich nicht "verschaukeln"!

Es handelt sich um eine Frage der Auslegung dieses Vertrages und laut den Angaben, die du oben gemacht hat, spricht nichts dafür, dass dich dein Arbeitgeber zu einer 42h-Woche anhalten kann. Ganz zu schweigen davon, dass du für 100% Arbeit nur 80% Lohn erhalten würdest.

Hast du denn bisher immer nur 80% gearbeitet und dein Arbeitgeber hat dich noch nie darauf angesprochen oder wie kommt es jetzt nach 6 Monaten erst zu einem Dissens? Es muss sich um einen tollen Arbeitgeber handeln, der dies 6 Monate lang duldet und danach urplötzlich angetanzt kommt.

Was prinzipiell vor Vertragsunterzeichnung besprochen wurde, kann oder kann auch nicht massgeblich sein, die Argumentation ist ausschlaggebend. An deiner Stelle könntest du mit dem schriftlichen Vertragsstück (dessen Inhalt meiner Einschätzung nach unmissverständlich ist) argumentieren oder allenfalls auch mit Art. 16 Abs. 1 OR.

Lohnerhöhung 450€ Job?

Hallo,

ich bin Student und Arbeite nebenbei schon seit längerem auf 450€ Basis.

Mein Arbeitgeber hat mich auf eine Lohnerhöhung angesprochen, jedoch wird dann alles versteuert, sodass ich auf etwa den gleichen Netto-Lohn komme und zusätzlich mein Bafög gekürzt wird (wegen Brutto).

Also bringt mir eine Lohnerhöhung nicht viel (bisauf die gezahlten Rentenbeiträge, wenn ich denn überhaupt noch Rente bekomme :) )

Daher habe ich darüber nachgedacht, meine Stundenzahl zu senken, aber villeicht gibt es ja noch andere Möglichkeiten, die ich mit dem Arbeitgeber abmachen könnte.

Daher wollte ich euch mal fragen...

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Zeitarbeitsfirma weigert sich trotz korrekten Belegs Krankengeld zu zahlen - Was kann ich tun?

Hi,

mein Problem hat seinen Ursprung zwar schon vor längerer Zeit, ist aber erst jetzt aktuell geworden:

Seit Oktober 2014 arbeitete ich im Rahmen einer Arbeitnehmerüberlassung für eine Zeitarbeitsfirma bei einem Call Center. Vertraglich festgelegt war eine 5 - Tage Woche mit einer Arbeitszeit von 38,5 Stunden. Mir stand es jedoch frei auch an mehr als 5 Tagen in der Woche zu arbeiten (mündlich und per Mail festgehalten, jedoch nicht vertraglich).

Im Dezember dann war ich in der Woche vom 15.12-21.12.2014 am 20.12.2014 einen Tag krank geschrieben, in einer Woche, in der ich durch das Call Center ursprünglich dazu eingeteilt worden war an 6 Tagen zu arbeiten. Den für eine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall nötigen Beleg reichte ich fristgerecht ein.

Nun verweigert mir die Zeitarbeitsfirma noch immer die Auszahlung des Krankengeldes (einen weiteren vergleichbaren Fall gab es dann nochmal im Januar) und zwar mit der Begründung, dass sie nicht dazu verpflichtet seien mir den Krankheitstag zu bezahlen, da ich in der betreffenden Woche bereits auf die im Arbeitsvertrag festgelegten 5 Arbeitstage gekommen sei und der 6. Tag ein freiwilliger Arbeitstag von mir gewesen sei und sie diesen sechsten Tag nur dann hätte zahlen müssen, wenn ich an diesem auch tatsächlich gearbeitet hätte.

Ist dies so korrekt? Oder wurde mir da ein Bär aufgebunden? Meiner laienhaften Auffasung nach hätte mir der 20.12 bezahlten werden müssen, da ich an diesem Tag zur Arbeit eingeteilt worden bin und dies auch getan hätte, wäre ich nicht krank gewesen. Mir ist durch meine Krankheit also nachweislich Geld entgangen und ich würde eigentlich denken, dass in diesem Fall die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall greift. Wäre ich an meinem freien Tag krank gewesen, dann wäre dies natürlich mein persönliches Pech gewesen. Aber dem war ja nicht so.

Ich freue mich über jeden Hinweis oder sachkundige Meinung. Falls die mir u.a. diesen Tag hätten zahlen müssen so wie ich meine, bitte ich um einen Hinweis, womit ich mein Recht belegen kann.

GANZ LIEBEN DANK AN EUCH!

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Wer hat Erfahrungen mit Löwenplay als Arbeitgeber?

Hi zusammen

Ich habe die Möglihkeit einen Job als Servicekraft bei der Spielhallenkette Löwenplay anzufangen. Jedoch wirken einige Dinge auf mich sehr merkwürdig: zwei Tage Probearbeit vor Vertragsunterzeichnung keine Pausen kein Nichtraucherschutz Vertragsunterzeichnung (angeblich) erst nach Dienstantritt ... (Alles Dinge die rechtlich komplett falsch sind und trotzdem so gehandhabt werden!) Kann mir jemand aus erster Hand Infos geben? Arbeitet ihr selbst dort? Wie läuft es? Lohnt es sich (Betriebsklima, Arbeit, bezahlung,...)?

LG Shadowgirl

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Unterhalt alte Pfändung Arbeitgeber ?

Guten Abend zusammen

Folgender Sachverhalt:

Dem Arbeitgeber des Kindsvaters meiner Tochter wurde 2014 eine Lohn- und Gehaltspfändung zugestellt. (Es geht um Pfändung des laufenden Unterhalt und Unterhaltschulden.)
Es wurde auch 3 Monate der Lohn gepfändet.
Dann hat der Kindsvater die Anstellung gekündigt.
Nun ist der Kindsvater seit Anfang 2017 wieder bei dem selben Arbeitgeber angestellt.

Nun meine Frage:
Muss der Arbeitgeber sich an den "alten" Pfändungsbeschluss aus 2014 halten ? (Dieser wurde ja nie aufgehoben)
Und wenn ja, was kann ich tun wenn der Arbeitgeber das nicht macht und die damalige Pfändung in einer Schublade liegt und in Vergessenheit geraten ist.

Oder muss ein neuer Pfändungsbeschluss zugestellt werden (was ja wieder Kosten verursacht).

Kennt sich jemand genau aus ?

Ich bin über hilfreiche Antworten sehr dankbar!

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Arbeitgeber zahlt vollen Lohn trotz Krankengeld?

Hallo Ihr Lieben,

ich bin mir nicht sicher, wie ich mich verhalten soll:

Ich habe mir den Ellbogen gebrochen gehabt und hatte daher 9 Wochen Krankenschein. 6 Wochen zahlt ja der Arbeitgeber meinen Lohn und für die restlichen 3 Wochen habe ich Krankengeld von meiner Krankenkasse bekommen. Jetzt habe ich jedoch festgestellt, dass mein Arbeitgeber mir für diese 2 Monate ( im Januar waren es 1 1/2 Wochen und im Februar ebenfalls 1 1/2 Wochen) vollen Lohn überwiesen hat. Jetzt meine Frage, da haut doch etwas nicht hin oder? Mir hätte doch der Lohn nur anteilig gezahlt werden dürfen? Ich bin noch in der Ausbildung, aber denke eigentlich, dass das keine Unterschiede macht!? Bin ich dazu verpflichtet, das meinem Arbeitgeber anzuzeigen?

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