Anstehende OP, Kündigung, Krankengeld?

5 Antworten

Wenn jemand vor einer Kündigung krank geschrieben wird..zahlt die Krankenkasse..wird er erst nach der Kündigung krank geschrieben..bekommt er Arbeitslosengeld..wachsam sein und mit dem Arbeitgeber absprechen!!

Die ersten 6 Wochen wird dein Arbeitgeber bezahlen müssen. Wenn du das andere Bein sofort behandeln läßt, ohne deine Arbeit wieder aufzunehmen,also durch feierst, werden die 6Wochen nicht noch einmal fällig.

Weißt du wie lang die Pause zwischen den OPs maximal sein darf?

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Die 6-wöchige Lohnfortzahlung während einer Arbeitsunfähigkeit (AU) entfällt in den ersten 4 Wochen einer neuen Beschäftigung, ansonsten muss der AG die Lohnfortzahlung leisten.

Aber: Ist der AG ein kleinerer Betrieb mit maximal 30 Arbeitnehmern ist er umlagepflichtig und muss jeden Monat sowie einen kleinen Beitrag (Umlage oder auch U1 genannt) an die Krankenkasse (KK) zahlen und kann sich daher diese Lohnfortzahlung teilweise von der KK erstatten lassen.

Die 6 Wochen Lohnfortzahlung muss der AG bei derselben Diagnosestellung auch nur 1x leisten, so dass beim 2.Bein keine Lohnfortzahlung sondern sofortiger Krankengeldanspruch entsteht, auch wenn eine Unterbrechung zwischen beiden AU besteht (maximal 2 Jahre).

Bleibt der AG dabei, dass er Dich vor der 1.OP entlässt, kannst Du Dich nur nach Kündigung, aber vor der 1.OP arbeitslos melden und Alg beantragen. Darüber bist Du dann auch krankenversichert. Das Alg wird bei AU 6 Wochen lang weitergezahlt, danach kannst Du bis zum Ende der AU bei der KK Krankengeld beantragen, worüber Du dann auch versichert bist.

Hallo Kunterbunt23 Vielen Dank für deine Antwort.

Die Diagnose an beiden Beinen ist identisch. Also muss der AG "nur" 6 Wochen Lohnfortzahlung leisten, richtig?

Vielleicht ist das ein Argument um die Kündigung doch abzuwenden.

Wie verhält es sich, wenn ich VOR der Kündigung krankgeschrieben werde? Ist das dann direkt ein Fall für die KK, oder? Heißt, ich muss es zwar dem Arbeitsamt melden, aber muss nicht erst ins Arbeitslosengeld rein, sondern bekomme direkt Krankengeld?

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@Hanshallo

Die Kündigung im Vorfeld und wegen einer Krankheit wäre generell unzulässig...

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@Hanshallo

Die Diagnose an beiden Beinen ist identisch. Also muss der AG "nur" 6 Wochen Lohnfortzahlung leisten, richtig?

Genauso ist das.

Wie verhält es sich, wenn ich VOR der Kündigung krankgeschrieben werde?

Dann muss der AG ab dem 1.Tag der AU bis zum Tag des Beschäftigungsendes Lohnfortzahlung leisten, maximal aber jedoch 6 Wochen. Ab dem 1.Tag nach Beschäftigungsende kannst Du bei der KK Krankengeld beantragen, auch wenn die ersten 6 Wochen Lohnfortzahlung noch nicht vorüber sind. Ab dem 1.Tag nach Ende der AU kannst Du beim Arbeitsamt Alg beantragen.

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@Kunterbunt23

Vorsicht - fallen Krankmeldung und Kündigung zeitlich zusammen, dann geht die Kasse von dem Anschein aus, dass wegen der Krankmeldung gekündigt wurde und der Arbeitgeber wäre trotzdem zu den 6 Wochen verdonnert auch wenn dies über das Ende der Beschäftigung hinaus geht.

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