Ansprüche in der Schwangerschaft bei Kündigung?

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1 Antwort

Sie wäre schön blöd, jetzt während der Schwangerschaft zu kündigen. Sie würde doch bis zur Geburt keine vernünftige Arbeit mehr finden, wer stellt schon eine Schwangere ein?

Sie sollte bis zum Mutterschutz dort weiter arbeiten, auch wenn sie es dort nicht gut findet. 

Eventuell, je nach Art der Arbeit und gesundheitlicher Verfassung/Stressbelastung, bekommt sie entweder vom Betriebsarzt oder ihrem Haus- bzw. Frauenarzt ein (individuelles) Beschäftigungsverbot. 

Sie bekommt dann entweder eine leichtere und schwangerentaugliche Arbeit zugeteilt oder wenn es keine alternative Beschäftigungsmöglichkeit gibt, bleibt dann eben bei voller Bezahlung zu Hause.

Wenn sie bis zum Mutterschutz arbeitet oder eben ins BV geht, erarbeitet sie sich einen möglichst hohen Satz Elterngeld. Würde sie jetzt kündigen und dann keine erneute Anstellung (bestenfalls Minijobs) finden, verringert sich ja ihr Elterngeld um einiges. Das sollte sie nicht riskieren.

Nach bzw. schon während ihrer Elternzeit kann sie sich dann ja überlegen, ob sie nicht doch wieder zum Betrieb zurückkehrt (vielleicht hat sich das Arbeitsklima bis dahin ja verbessert) oder ob sie sich dann was neues sucht.

Aber jetzt zu kündigen wäre unüberlegt.

Alles Gute euch!

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