Anspruch aus §433 ohne Kaufgegenstand?

3 Antworten

Hallo,

ein paar Gedanken zur Falllösung, die aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit haben.

I. Anspruch K --> V auf Übereignung der Sache § 433 I

  • Anspruch entstanden + (von dir vorgegeben)
  • Anspruch erloschen, § 275 I? Zunächst prüfen, ob Gattungsschuld/Stückschuld vereinbart ist. Wenn Stückschuld = Übereignung unmöglich, wenn Sache untergegangen
  • Bei Gattungsschuld prüfen Hol-, Bring- oder ggf. Schickschuld vereinbart wurde und die Sache ggf. konkretisiert ist, § 243 II. In dem Fall der Konkretisierung auch hier unmöglich, ansonsten, wenn noch nicht konkretisiert, grundsätzlich nicht unmöglich

II. Anspruch V --> K auf Kaufpreiszahlung der Sache § 433 II

  • Anspruch entstanden +
  • Erloschen? Wegen § 275 I?(-), Geldschulden nie unmöglich (wie du auch sagst
  • Erloschen wegen § 326 I 1? Voraussetzungen prüfen, kommt nur in Betracht, wenn Anspruch K --> V unmöglich ist. Allerdings den § 326 II BGB im Auge behalten

Ich hoffe, dir hilft das etwas weiter

Kaufpreisrückzahlung würde ja ein Rückgängigmachen des Vertrags bedeuten.

Nach §346 BGB (2) müsste der Käufer dem Verkäufer den Wert der Sache ersetzen.

Ggf. prüfen, obes sich um eine Hol- oder Bringschuld handelt, da die Ware auf dem Weg zum Käufer kaputt ging.

Habe ich Anspruch auf Grundsicherung und eine eigene Wohnung als psychisch kranker?

Ich bin 20 Jahre alt, wohne noch bei meinen Eltern und kann aufgrund meiner Erkrankung unmöglich arbeiten. Bei mir wurden nachweislich bei Ärzten Schizophrenie und Depressionen diagnostiziert.

Ich möchte auf keinen Fall in irgendsoeine Einrichtung oder Wohngemeinschaft für psychisch kranke. Ich kann und möchte schon selbstständig leben.

Ich gehe auch zum sozialpsychiatrischen Dienst mit meinen Fragen, erhalte dort aber nur sehr schlechte Auskunft bezüglich meiner Lage.

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Die richtige Anspruchsgrundlage finden

Hallo Ihr,

ich habe ein Problem, und zwar habe ich gerade ein Studium angefangen indem wir auch das Fach Arbeitsrecht haben. Leider wurde uns nicht alles genau erklärt aus fehlender Zeit.

Daher hier meine Frage:

Wie erkenne ich bei arbeitsrechtlichen Fällen, welcher § aus dem BGb die richtige Anspruchsgrundlage ist?

Habt Ihr evtl. Tipps wie ihr bei solchen Fallbearbeitungen vorgeht und wie ihr die Anspruchsgrundlage findet?

Habt Ihr evtl. häufig vorkommende Anspruchsgrundlagen-Paragraphen?

Ich hoffe ihr könnt mir helfen. Danke schön.

:-)

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Kann ein Käufer einen Verkäufer noch negativ bewerten, nachdem ein Fall geschlossen wurde?

Folgender Fall:

Artikel verkauft am 01.11.14

Verkäufer eröffnet Fall, wegen nicht bezahltem Artikel.

Reaktion des Käufers bleibt aus.

Nach insgesamt 13 Tagen wird seitens des Verkäufers der Fall legal geschlossen, da heute um 10:45 die Frist abgelaufen ist, für den Käufer.

Jetzt steht neben dem Artikel: Der Käufer hat den Artikel am 13. als bezahlt markiert.

Kann nun rein theoretisch der Käufer dem Verkäufer eine negative Bewertung abgeben?

Die Bank wird übrigens etwäige Eingänge dieser Person zurückweisen, da der Vertrag keine Gültigkeit mehr hat, aufgrund der nicht eingehaltenen Fristen.

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Jura- oder Germanistikstudium ergreifen?

Hallo zusammen
Ich bin seit knapp einem Jahr an der Uni. Nach der Matur wusste ich nicht, was ich studieren soll, und habe da dann auf Anraten meiner Eltern und "einfach aufs Geratewohl" Jura genommen, obwohl ich mir im Vorfeld NIE über ein Jurastudium Gedanken gemacht habe. Mit dem Studium konnte ich dann nicht so recht warm werden, was auch daran lag, dass ich kein Zwischenjahr (Freiwilliges Auslandsjahr und so Zeug) machen durfte. Und viele Vorlesungen interessierten mich einfach nicht im Jurastudium.
Im zweiten Semester fuhr ich dann mehrgleisig und besuchte Veranstaltungen in anderen Fächern, darunter auch Germanistik. Da habe ich nur Seminare über die neuere deutsche Literatur besucht, keine Mediävistik, keine ältere deutsche Literatur. NDL gefällt mir richtig gut, auch, weil ich es hobbymässig liebe, zu schreiben. Und ich habe gemerkt, dass es mich einfach interessiert, was damit zu tun hat. Zu den anderen zwei Teilbereichen kann ich leider nichts sagen. Damit ich keine Zeit verliere, mache ich nebenbei das Jurastudium als Nebenfach weiter. Eigentlich dachte ich mir schon, dass ich auf Germanistik im Hauptfach, umsatteln würde, aber jetzt kommen mir langsam Zweifel. Erstens verspricht das Jurastudium meiner Meinung nach eine gute, breite Allgemeinbildung, man hat danach auch von etwas Ahnung, was man gebrauchen kann. Zweitens scheint mir das Jurastudium eine interessante Herausforderung zu sein. Jedoch interessieren mich viele Inhalte nicht so sehr, ich bin nicht darüber begeistert und eine eher kreative Person. Meiner kreativen Ader möchte ich nachkommen und ich glaube das geht mit Jura nicht. Ausserdem würde ich dieses Studium eher als Bildung für mich ansehen; danach möchte ich keinen Anwaltsberuf ausüben und ich kann mir auch sonst keinen juristischen Beruf vorstellen. Ich würde wahrscheinlich irgendwo in den Medien arbeiten, oder sonstwo. (Wo und was ich arbeiten möchte, weiss ich leider überhaupt nicht! Ich möchte gerne Autorin werden, aber ich weiss, dass man da nebenbei, zumindest noch am Anfang auch einen "Brotjob" braucht.) So, und zumindest der eine Bereich bei der Germanistik interessiert mich sehr! Weitere Vorteile bei der Germanistik sind, dass man in den Seminaren richtig mitarbeiten muss, auch mündlich, das finde ich gut und, dass man danach eben vielseitig einsetzbar ist. Nachteil ist, dass ich Angst habe, Germanistik würde mich nicht genug fordern, ich eher Schwierigkeiten hätte mit Jobfindung. Noch was zum Jurastudium: Da hätte ich Angst, ich würde zu wenig mitarbeiten und dann "fliegen", weil ich nicht mehr nachkomme. Zur Wahl steht bei mir also Germanistik mit Nebenfach Jura (macht das überhauot Sinn?) und Jura ganz. Mein herzlichster Dank geht an alle, die bis hier gelesen haben 😊

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Kaufvertrag auf Facebook Frage

Hallo, ich verkaufe manchmal etwas über facebook Gruppen, zB wenn ich zu einem Konzert selbst doch nicht gehen kann, frag ich jemanden ob er die Tickets will. Meistens kriege ich dann auch zehn Nachrichten von Interessenten, bei denen ich natürlich dem ersten den Zuschlag gebe und mit dem einig werde über Kaufpreis und Übergabeort. Rein theoretisch habe ich mich bei der Einigung dass wir das abwickeln ja schon auf den Käufer festgelegt. Nicht selten ist es aber der Fall, dass die Leute dann nicht zur Übergabe erscheinen, sich entweder gar nicht melden oder eben auch sehr kurzfristig und dann doch noch schnell das Ticket wollen, was dann auch nervt.

Jetzt meine Frage, weil der Kaufvertrag 433 sich ja von der Übereignung abgrenzt 929...wie kann ich denn da am besten vorgehen ohne dass sich da mal einer übergangen fühlt wenn ich sagen würde "Sie sind nicht erschienen und haben sich ein paar Tage nicht gemeldet, in der Zwischenzeit habe ich einen Käufer gefunden mit dem alles problemlos abgewickelt wurde."? Es muss doch eine Möglichkeit geben, sich gegen die Unzuverlässigkeit eines Käufers zu schützen? Gerade wenn zB ein Konzert schon am nächsten Tag stattfindet o.Ä.

Kann ich mich da irgendwie bei der Absprache auf Facebook distanzieren und sagen "das ist mein Angebot, aber die Annahme akzeptiere ich nur zum Zeitpunkt der Übergabe"?

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