Anspruch auf Urlaub während einer kurzfristigen Beschäftigung

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Laut Bundesurlaubsgesetz steht dir für jeden vollen Monat 1/12 des gesetzlichen Mindestjahresurlaubes zu. Das sind mindestens 2 Tage.

Das Bundesurlaubsgesetz sieht einen Mindestanspruch von 20 Tagen pro Jahr bei einer 5-Tage-Woche vor. Wenn du 6 Tage arbeitest, sind es 24 Tage pro Jahr. Auf den Monat wird bei kürzerer Beschäftigung umgerechnet. Der Mindestanspruch entsteht erst, wenn mindenstens ein voller Kalendermonat gearbeitet wurde. Sind es nur zwei Teilmonate, dann ist die Aussage im Vertrag ok, ansonsten ist die Klausel im Vertrag nichtig, weil sie gegen geltendes Recht verstösst.

Mehr Infos gibts z.B. hier: http://www.dgb-jugend.de/studium/jobben/deinrecht/urlaubfeiertage

Hallo loloca,

nach dem BUrlG kommt es nicht darauf an, ob ein voller Kalendermonat gearbeitet wurde. Ein voller Monat reicht aus. Z.B. entsteht 1/12 schon dann, wenn vom 14.7. - bis 14.8. gearbeitet wurde. Von Das Gesetz spricht nämlich ausdrücklich von vollen Monaten, nicht von vollen Kalendermonaten. Nach 6 Wochen hat man somit immer einen Urlaubsanspruch. Wenn das AV nicht länger als die Wartezeit (meist 6 Monate) andauern soll, kann der Urlaub gem §5 Abs.1 b BUrlG auch beansprucht werden. Kein Urlaubsanspruch entsteht, wenn die Beschäftigung weniger als einen Monat dauert.

mm

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@MRACME

So sieht das aus, denn von Kalendermonat steht im Bundesurlaubsgesetz nichts.

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