Anspruch auf Schadenersatz? Vertragsbruch?

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8 Antworten

Desweiteren habe ich Aufgrund der Tatsache das ich dachte das der Kurs stattfinden wird am 03.06.2013 einen Arbeitsvertrag unterschrieben der erst am 01.08.2013 beginnt. Hätte ich früher bescheid gewusst hätte der Arbeitsvertrag bereits ab den 01.07.2013 beginnen können und ich würde keinen Finanziellen Schaden erleiden dadurch mein Anspruch auf Zahlungen des Arbeitsamtes nur während der Umschulung bestehen. Das heißt also ich würde in Hartz 4 "rutschen".

Wenn Dich der Arbeitgeber auch am 01.07. eingestellt hätte, dann spricht doch nichts dagegen, wenn Du fragst, ob Du am Mittwoch oder Donnerstag schon anfangen kannst.

Dann rutscht Du auch nicht in Hartz IV.

Bezüglich der vertraglichen Vereinbarung kann ich nichts sagen..

MfG

Johnny

Die Klausel könnte eine sogenannte "unangemessene Benachteiligung" sein. Das ist zumindest eine theoretische Möglichkeit.

Die nächste Frage wäre, ob durch die späte Mitteilung vertragliche Nebenpflichten verletzt wurden.

All das ergäbe aber nur einen Schadensersatzanspruch dem Grunde nach. Selbst falls du damit durchkämst, müßtest du die Schadenshöhe noch belegen. Das halte ich für schwierig.

Der Wechsel von der ausbildungsbegleitenden Unterstützung in ALG II hätte ja auch stattgefunden, wenn du den Weiterbildungsvertrag gar nicht erst geschlossen hättest.

Bleiben nur entgangene Verdienstmöglichkeiten. Die Schadensminderungspflicht hätte geboten, daß du ab Absage dich um Beschäftigung hättest kümmern müssen. Kannst du entsprechende Bewerbungen belegen?

Fazit: Lass es.

auch ausbildungsverträge werden je nach Bundesland z.b. bis 31.07. abgeschlossen und es steht ein Satz drin, dass sollte die Prüfungstermine vorher liegen, der Vertrag mit bestehen der Prüfung enden. Das war dieses Jahr z.b. der 24.06. Kewiner hat Anspruch auf eine Weiterführung bis 31.07. Genauso ist es bei deinem Vertrag. versuch doch mit deinem neuen AG zu sprechen und frag ihn, ob er dich evtl. auch schon früher braucht.....

erklärt sich doch fast von alleine. Ich gehe davon aus, dass Du keinen Anspruch wegen Vertragsbruch geltend machen kannst.

Kannst es ja probieren...die Prozesskosten werden den Streitwert auf jeden Fall bei weitem übersteigen und genau genommen ist der Paragraph ja ziemlich eindeutig.

Du hast den Vertrag unterschrieben mit diesem Absatz. Also warst du damit einverstanden. Da wirst du nichts machen können.

§4 ist doch ganz deutlich, er schließt jegliche Haftung aus.

Da Du den Vertrag unterschrieben hast, warst Du mit allem einverstanden.

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