Anspruch auf Auszalung von Überstunden & Urlaub bei Kündigung

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9 Antworten

Was steht denn zu Überstunden im Arbeitsvertrag? Gehen die auf ein Gleitzeitkonto?

Generell gilt, dass Freizeit (egal ob Überstunden oder Urlaub) vor Auszahlung steht. Im Bundesurlaubsgesetz § 7 Abs. 4 steht zum Urlaub, dass dieser ausgezahlt werden muss, wenn er wegen Beendigung des Arbeitsverhältnisses nicht mehr genommen werden kann.

Was die Überstunden betrifft; Du solltest mit Deinem AG reden und ihm sagen, dass Du eine Auszahlung bevorzugst. Alle Überstunden kannst Du bis zum 15. Januar sowieso nicht mehr abfeiern. Bezahlung und/oder Freizeitausgleich stehen Dir in jedem Fall zu.

erst mal vielen Dank Ich habe ein Arbeitszeitkonto

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Wenn du zum 15. Januar kündigen kannst, muss das Arbeitszeitkonto natürlich ausgeglichen werden. Der Arbeitgeber kann dich dann aber auch während der Kündigungsfrist entsprechend frei setzen. Einen Anspruch auf Auszahlung hast du nicht unbedingt.

Üblicherweise geht Freizeitausgleich vor Erstattung (swoeit nicht ggfs. im Arbeitsvertrag explizit abweichend geregelt). Eine Auszahlung kommt demzufolge nur dann in Frage, wenn der Überstundenausgleich aufgrund betriebsbedingter Zwänge nicht erfolgen kann. Hier ist aber zudem zu prüfen, ob ein neuer Arbeitsvertrag zum 15.1.2014 unter Einhaltung der vertraglichen Fristen überhaupt in Kraft treten kann.

http://www.dieonlinekanzlei.de/Recht/Arbeitsrecht/K%C3%BCndigung/K%C3%BCndigung_Freistellung_und_%C3%9Cberstunden/--a83.html

Bzgl. des Urlaubs ist es so, dass das Recht, den Urlaub zu einer bestimmten Zeit nehmen zu dürfen, grundsätzlich beim Arbeitnehmer liegt. Gerade bei einer längeren Kündigungsfrist kann dies bedeutend sein. Ist die Kündigungsfrist allerdings nur 1 Monat, bleibt nichts anderes übrig, als seinen Resturlaub in dieser Zeit zu nehmen.

Oftmals gibt es auch eine Regelung im Arbeitsvertrag, dass der Arbeitnehmer bei Kündigung unter Anrechnung seines Resturlaubs von der Arbeit freigestellt werden kann.

Bei den Überstunden verhält es sich so: Ist im Arbeitsvertrag keine Regelung enthalten, so besteht grundsätzlich ein Vergütungsanspruch. Der Chef kann also nicht sagen, dass man die Überstunden abbummeln solle.

Bei der Überstundenvergütung ist in jedem Falle zu beachten, dass diese zeitnah geltend gemacht wird. Ansonsten besteht die Gefahr, dass diese verfallen. In vielen Arbeitserträgen, aber auch in Tarifverträgen ist nämlich geregelt, dass die Ansprüche innerhalb einer bestimmten Frist geltend zu machen sind.

Das Abbummeln von Urlaub steht im Vordergrund. Ist das nicht möglich, muss es ausgezahlt werden. Bei Überstunden ist das anders, wenn nix im Arbeitsvertrag steht, gilt erstmal das Vergütungsprinzip. Die Verfallsfristen sind da sehr kurz, man muss das also sehr zeitnah geltend machen.

erstmal werden die Überstunden, die noch nicht verfallen, und die Urlaubstage in Freizeit ausgeglichen werden, also wie Urlaub. Wenn das nciht geht, kannst du sie dir auszahlen lassen. Alledings wirst du da auf Grund dr Steuerprogression sehr hohe Steuerabzüge haben die du dir dann erst wieder durch den Einkommenjahresausgleich Ende 2014/Anfang 2015 zum Teil zurück holen kannst.....

Bei Resturlaub steht es dem Arbeitgeber frei eine Regelung zu treffen.Er kann die Urlaubstage auszahlen oder gewähren.Bei Überstunden kommt es darauf an welche Regelung bei euch bisher angewendet wurde.

Bei den Überstunden ist die Frage, wie die zustande gekommen waren - hatte der Chef die ausdrücklich angeordnet oder hattest Du darüber selbst entschieden - und welche betriebliche Regelung es zu diesem Thema bei Euch gibt.

Einfach so ist das nicht zu benatworten.

Die drei Urlaubstage verfallen am 31.12, falls der AG nicht "aus betrieblichen Gründen" einer Übertragung in das Folgejahr ausdrücklich zugestimmte hatte.

Dann könnten diese Tage auch ausgezahlt werden.

ich habe einen Arbeitsvertrag mit 37,5 Stunden als Arbeitszeit werde aber bei einer Firma mit 40 Stunden eingeteilt, daher kommen die meisten Stunden zu stande ... ber es gibt halt auch Wochen wo ach die 40 Stunden überschritten werden.

Es gibt die Regel, dass es bei 150 oder 200 Stunden eine Auszahlung am Jahresende vorliegt sonst werden sie mit ins nächste Jahr genommen ...

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Das hängt von der genauen Regelung in deinem Vertrag ab.

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