Anspruch auf Arbeitslosengeld wegen Umzug zum Partner?

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Grundsätzlich wird jeder Einzelfall geprüft und es gilt, wer seine Tätigkeit ohne wichtigen Grund beendet hat mit einer Sperrzeit bis zu 12 Wochen zu rechnen.

In dem Urteil wird die Sperrzeit nicht grundsätzlich ausgeschlossen. Da die Lebenspartner aber füreinander sorgten und aus einem gemeinsamen "Topf" lebten, wurde die Sperrzeit als nicht rechtens erachtet, wobei die Klägerin im Vorfeld versucht hatte eine neue Beschäftigung am Wohnort zu finden. Denn der beste Weg ist ein nahtloser Übergang in eine neue Beschäftigung. Bisher wurde von einer Sperrzeit abgesehen wenn man verheiratet ist und der Lebenspartner mehr verdient oder wenn jüngere Kinder vorhanden sind.

Die Agentur für Arbeit wird also auch weiterhin Sperrzeiten verhängen können wenn ein Lebensparter die Beschäftigung aufgibt um zum Anderen zu ziehen. Das ist kein Grundsatzurteil.

Wenn du vorhast aus diesem Grund seine Beschäftigung zu beenden kann ich dir nur empfehlen eine Leistungsberatung durch die Agentur für Arbeit in Anspruch zu nehmen. Hierbei erhälst du innerhalb von zwei Werktagen einen Rückruf durch die Leistungsabteilung die den Sachverhalt mit dir bespricht und dir sagen kann ob eine Sperrzeit droht oder nicht.

Alg 2 unzug wegen psychischen problemen. Diverse offene Fragen?

Hallo liebe User,

Ich habe mehrere Fragen Bezüglich Alg 2. Es wird ein langer Text.

Und zwar:

Partner,Kind (2 Jahre) und ich sind wegen Job Wechsel bzw Versetzung 2015 umgezogen. Nun hat mein Partner seine Stelle gekündigt (wegen psychischer Probleme) und eine neue angetreten. Dort wurde er nach 1 Monat gekündigt, da er angeblich nicht ins Team passt und unzuverlässig wäre. Ich bekomme eigentlich alg 2 Aufstockung (diese wird nun aber seit Monaten bearbeitet) Wir Streben einen Umzug in die alte Heimat an mit folgender Begründung:

Seit dem wir hier wohnen, geht es Psychisch immer weiter bergab mit meinem Partner und mir. Beruflich gesehen, wird weder er hier etwas Erreichen, noch ich, da es einfach an Betreuung für unser Kind fehlt. Partner hat abgeschlossene Ausbildung und arbeitet seit 6 Jahren ununterbrochen (Bezieht das erste Mal Geld vom Staat) er ist 23. Ich strebe eine Ausbildung als Altenpflegerin an, bräuchte dabei jedoch Unterstützung meiner Familie, damit die Betreuung auch neben dem Kindergarten gesichert ist.( Wenn beide arbeiten und sich die Schichten überschneiden) Wir sind alleine, haben keine Familie hier etc. Keine Freunde nichts. Die kleine leidet ebenfalls darunter, da jeglicher Versuch, Kontakt mit anderen Müttern aufzunehmen, gescheitert ist.

Nun kommen meine Fragen zum Thema Amt

  1. Kann das Amt, wegen psychischen Problemen einen Umzug zustimmen und finanzieren (es sind immerhin 140 km) (Wir wären beide mit einem Psychologischen Gutachten vom amt aus einverstanden. Partner war schonmal wegen seiner alten Stelle bei einem Psychologischen Gutachten der Krankenkasse)

  2. Wie Stelle ich einen Antrag auf Erstattung der Umzugskosten? (Schriftlich mit Kostenvoranschlag schon (3 Stück)

  3. Welchen Amt muss ich einen neuen Mietvertrag vorlegen? Dem jetzigen oder


Thema Wohnung:

  1. Ist es richtig, wenn man 3 potenzielle Nachmieter hat, die 3 Monate Kündigungsfrist umgehen kann

  2. Könnte man evtl einen Ausgleich über die Kaution Machen? Bei sofortigem Auszug? (Bzw Auszug sobald Einverständnis vom Amt da ist)

Partner erhält ab 1.11 alg 1

Gibt es evtl Hilfe bei gemeinnützigen Trägern wje Caritas etc wenn das Amt keinen Umzug zahlen möchte?

Danke und bitte nicht böse sein. Wir wollen einfach nur schnell hier weg, damit es wieder Berg auf geht

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Wie lange warte ich auf die Entscheidung über mein Arbeitslosengeld I?

Hallo allerseits,

erstmal ein wenig Hintergrundwissen: Mit Ablauf des 28. Februars 2015 wurde mein Ausbildungsverhältnis durch einen Aufhebungsvertrag beendet. Starke psychische Probleme machen es mir unmöglich meinen Pflichten in einem "Bürojob" nachzugehen. Wenige Tage nach Beginn der Arbeitslosigkeit habe ich mich bei der Bundesagentur für Arbeit als Arbeitslos gemeldet und habe diverse Antragsunterlagen zum ALG 1 erhalten. Kurze Zeit daraufhin verschlechterte sich mein Zustand so, dass eine stationäre behandlung nötig war. In der Zwischenzeit wurde mein Antrag auf Arbeitslosengeld aufgrund von fehlenden Unterlagen abgeleht. Nach dem Klinikaufenthalt ca. einen Monat später startete ich einen neuen Versuch das ALG 1 zu beantragen. Nach der Abgabe des Antrags fehlte mir nur noch eine Ärztliche Stellungnahme über die Beendigung des Arbeitsverhältnisses (um die Sperrzeit für die Monate März-April-Mai aufzuheben). Einen vorläufigen Bescheid für die Monate nach der Sperrzeit hatte ich inzwischen auch erhalten. Zu diesem Zeitpunkt befand ich mich in einem Umzug und hatte vor lauter Stress die Post in der alten Wohnung vergessen. So wie es das Schicksal wollte (Ich ärgere mich bis jetzt immernoch extrem darüber! -.-'), öffnete ich den Briefumschlag mit dem neuen Termin von der Agentur für Arbeit zu spät. Was darauß resultierte- Eine Sperre! Ich rief bei der Agentur an und vereinbarte so schnell wie möglich einen neuen Termin. Dort angekommen, hatte ich nun auch die ärztliche Bescheinigung dabei.

Nun der springende Punkt: Die Sachbearbeiterin erklärte mir, das die Zahlung des ALG eingestellt worden sei, Grund dafür ist mein Terminversäumnis. Ich füllte diesbezüglich eine Stellungnahme aus. Dieser Zeitpunkt liegt jetzt weiter als einen Monat zurück. Von Geld oder einen neuen Bewilligungsbescheid keine Spur. Bei jedem Anruf bei der Agentur bekomme ich leiglich die bisherigen Tatsachen vorgelesen und die nette Frau am Telefon kann mir auch nicht helfen und sagt ich soll warten :)

MEINE FRAGE: Ist das normal?! Ich warte nun seit vielen Monaten, und bin mittlerweile bis über die Ohren verschuldet. Wie lange kann sowas noch dauern? Oder wie lange hat die Agentur für Arbeit noch Zeit diesen Antrag zu bearbeiten?

Für sämtliche Feler entschuldige ich mich im Vorhinein aber ich bin echt mit den Nerven am Ende und einfach nur stinksauer! So ein Kackladen echt! :(

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