Anspruch auf Arbeitslosengeld nach Selbständigkeit ?

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Ich habe folgendes gefunden, vielleicht hilft es weiter.

Für (ehemalige) Selbständige gilt: - Sie müssen die sogenannte Anwartschaft erfüllen: Wenn sie erstmalig Arbeitslosengeld beziehen wollen: Sie müssen in den letzten 24 Monaten vor der selbständigen Tätigkeit mindestens 52 Wochen als Dienstnehmer/in arbeitslosenversichert gewesen sein. Bei jeder weiteren Inanspruchnahme: 28 Wochen in den letzten 12 Monaten. - Sie dürfen den damals erworbenen Anspruch noch nicht zur Gänze ausgeschöpft haben. - Durch die Ausübung einer krankenversicherungspflichtigen Beschäftigung nach dem GSVG oder BSVG ist Ihr noch offener Anspruch aufrecht geblieben. Diese Kriterien erfüllen Sie ja laut den eigenen Angaben nicht mehr.

Zum 1.2.2006 ist eine Neuregelung, die Rechtsgrundlagen für die freiwillige Arbeitslosenversicherung für Selbstständige in kraft getreten. Eine ursprünglich vorhandene Übergangsfrist für diejenigen, die schon vor dem 01.02.2006 selbständig waren, hat die große Koalition im Bundestag am 01.06.2006 abgeschafft. Allerdings besteht die Möglichkeit, dass diese rückwirkende Abschaffung der Übergangsfrist für Alt-Selbstständige bei der freiwilligen Arbeitslosenversicherung zum 31.05.2006 verfassungswidrig ist. Ausführungen dazu würden aber den Rahmen einer Online-Erstberatung sprengen.

Für Sie momentan wesentlich wichtiger ist, dass Sie selbstverständlich einen Anspruch auf ALG 2 durch das Sozialamt und damit auch auf einen Mietzuschuss besitzen.

Sollten Sie Ihre selbstständige Tätigkeit noch fortführen, besteht auch die möglichkeit ergänzendes ALG II zu beantragen. Hierzu gilt: Ergänzender ALG-II-Bezug Erwerbstätige, die ihr Existenzminimum nicht vollständig durch ihr Erwerbseinkommen sichern können, erhalten ergänzendes ALG II (unter Einkommensanrechnung) und werden ebenfalls durch die Job-Center betreut.

Liebe Grüsse, Glimmer

Anspruch auf Arbeitslosengeld hast Du nicht, wenn Du keine Beiträge abgeführt hast. Seit ein paar Jahren kann man das auch als Selbständiger. Aber Alg2 könntest Du bekommen, wenn Dein Mann nicht zu viel verdient. Das richtet sich nach dem Einkommen der Bedarfsgemeinschaft.

Ok, ich dachte die Zeit als Ich-AG würde anders gesehen als eine "reine" Selbständigkeit.

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Meine Frage : dürfen sie ihm ohne weiteres das ganze Geld sperren obwohl er noch nichts am verkaufen ist und daher noch kein Einkommen durch die selbständigkeit bezieht?

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Liebe grüße

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Hallo an Alle,

Ich habe einige Fragen bezüglich dem Arbeitslosengeld. Zum Glück betrifft es mich nicht persönlich.

Aufgrund der Schleckerpleite ist ein Bekannter arbeitslos.

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Was ist wenn er nun für ca 6 Monate wieder arbeitet( wird Ihm eventuell angeboten). Nehmen wir an dannach ist er wieder arbeitslos(60 Jahre alt).

Hat er dann wieder Arbeitslosengeld in Anspruch von 2 Jahre oder abzüglich der Monate die er jetzt schon bezieht (ab ca april oder mai).

Meine zweite Frage ist: Angenommen aufgrund seines Alters nimmt er die 2 Jahre Arbeitslosengeld in Anspruch ( starke Rückenprobleme von schlechter Arbeit im Lager)und findet nach den 2 Jahren Arbeitslosengeld wieder Arbeit.

Wie lange muss er denn dann arbeiten um wieder Anspruch auf Arbeitslosengeld zu haben. Oder hat er insgesamt in seinem Leben nur Anspruch auf 2 Jahre Arbeitslosengeld ganz egal ob er dannach wieder für paar jahre arbeitet

Oder z.B er wäre jetzt 50 Jahre alt.hat anspruch auf ein Jahr arbeitslosengeld. dann ist er 1 Jahr arbeitslos und arbeitet 5 jahre und ist dann wieder arbeitslos. Bekommt er dann wieder 1 Jahr arbeitslosengeld oder nicht mehr weil er es schon KOMPLETT in Anspruch genommen hat ( das wäre für mich und für die Allgemeinheit sehr interessant zu wissen)

Meine dritte und letzte Frage. Stimmt meine Behauptung oder liege ich damit (hoffentlich falsch)

Er bekommt laut Schlecker Gehalt nun ca 900 Euro Arbeitslosengeld

Wenn er nun zu einer Leiharbeitsfirma geht( nenne das auch Sklavenfirma) und dort einen Bruttolohn von 7 Euro bekommt. Dort arbeitet er wieder paar monate.bis man die leiharbeiter gewöhnlich wieder rausschmeisst(kenne es nur zu gut aus meinem Betrieb) Dann bekommt er ja logischerweise weniger Arbeitslosengeld weil er als Leiharbeiter etwas weniger Geld bekommt wie früher als Schleckerangestellter. dann bekommt er ja nur "Belohnung" ( das er arbeitet sucht) ja WENIGER Arbeitslosengeld als zuvor.

Stimmt das.Wenn ja wäre das eigentlich eine Frechheit

Er bekommt eine Arbeit bei der er weniger verdient wie seine Alte. und bekommt dann weniger Arbeitslosengeld (als belohnung dass er nicht die 2 Jahre Arbeitslosengeld in Anspruch nimmt sondern Arbeit sucht und annimmt).

Dann wäre es doch schlau in seinem Alter(60 Jahre- da sind die Cangen ja gleich null) 2 Jahre Arbeitslosengeld zu beziehen und dannach Arbeit zu suchen.

Das mag wohl assozial klingen.Wenn man allerdings sein Haus abzahlen muss und dies aus finanzieller razionaler Sicht sieht macht das ja durchaus Sinn.

Habe ich damit recht oder liege ich falsch. hoffe ich liege falsch.

Ich hoffe man kann hier mir weiterhelfen. diese Person ist sehr verzweifelt und spielt mit den gedanken das Haus zu verkaufen.( mit viel minus logischerweise)

Ich bin sehr dankbar für Ihre Hilfe.

grüße aus Süddeutschland

PS: ich hoffe bei den Lesern hier ist das Wetter toller.

Schönes Wochenende

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