Ansprache im Brief:" Sehr geehrte Vorname + Nachname" OK oder grob unhöflich?

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6 Antworten

".........................Fändet Ihr - wenn Ihr als Sachbearbeiter in einer Versicherung arbeiten würdet - ein Beschwerdefax unhöflicher, wenn Ihr darin mit vollen Namen (Sehr geehrte Martha Mustermeyer) als nur mit Nachnamen (Sehr geehrte Frau Mustermeyer) angesprochen werdet? Sehe da gerade kein Problem, aber vielleicht ist mir da ja eine Feinheit im Umgng miteinander entgangen?"

Wenn auf dem Brief steht : An " Frau Martha Mustermeyer " - ist das OK !

Wenn aber aber im Anschreiben steht : "Sehr geehrte Frau Martha Mustermeier" - finde ich das nicht OK ! ** Üblich war bisher :** " Sehr geehrte Frau Mustermeier " - und dabei sollte es auch bleiben !

Der Vorname in der Anrede ist schon sehr persönlich - und sollte Freunden und Bekannten - mit denen man sich duzt - vorbehalten bleiben - wenn man z.B. schreibt. "Liebe Martha " !

Danke für den Stern. LG :-))

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Gehen wir nmal davon aus, dass IHK-prüfungsstoff für diverse Kaufleute, BÜro- usw, da richtig liegt: Sehr geehrte Martha Meier ist falsch, das gibt Punktabzug, ganz schlechter Stil, den man nur von drittklassigen Werbenervern kennt. Das Weglassen der Anrede Herr/ Frau gilt als unhöflich. Wenn man als Empfänger nett ist, denkt man sich halt, gewollt und nicht gekonnt.

Korrekt ist und wird so gelehrt und gelernt: Sehr geehrte Frau Meier

Da sich das Schreiben an eine Sachbearbeiterin in einer Versicherung richter, ist die im allgemeinen etwas biedere IHK-Auffassung hier sicher nicht ganz fehl am Platz:

Die konkrete Frage war, ob "Sehr geehrte Frau Martha Mustermeyer" anstelle des üblichen "Sehr geehrte Frau Mustermeyer" als unhöflich / mit Verärgerung wargenommen werden kann oder eher akselzuckend überlesen wird.

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Bei einem persönlich geschriebenen Brief würde ich den Vornamen nur dann mit hinzu nehmen, wenn eine Verwechselungsgefahr besteht. Wenn also mehrere Müller oder Meier in diesem Betrieb arbeiten. Ansonsten sieht die Nennung des Vornamens zu sehr nach einem (durch die EDV erstellten) Werbebrief / Serienschreiben aus.

Danke fürs Statement - der EDV-Gedanke leuchtet ein, sofern das Schreiben auch ein Standartvordruck sein kann.

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@Wintermude

Und in dem Falle aber immer n och mit Herr/Frau davor.

Und NORMALERWEISE kann ich EDV so einrichten, dass es aus der DAtentabelle den Vornamen nicht übernimmt.

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Also ehrlich gesagt, regt es mich auf, wenn ich in Briefen mit Frau Vor- und Familienname angesprochen werde. Ich weiß selber, dass ich so heiße. Frau Familienname reicht vollkommen aus.

Ich würde trotzdem Frau Martha Mustermeyer schreiben. Ist meiner Meinung nach nicht unhöflich, den Vornamen zu nennen - speziell wenn es mehre Familienmitglieder gibt, die Mustermeyer heißen (auch wenn im Briefkopf klar wird, dass Martha gemeint ist).

Sorry, falsch beschrieben: "Frau MArtha Mustermeyer" versus "Frau Mustermeyer". Vieln Dank, sehe das so wie Du, aber mal schauen was die Anderen so sagen :-)

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In die Adresse gehören natürlich Name und Vorname. Aber beide Namen in der Anrede - das wirkt nun wirklich komisch.

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