Anschreiben Bewerbung - Krankheiten (Ausbildung) Diabetes, Epelepsie, ein Auge verloren

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6 Antworten

Hallo!

Zuerst einmal ein Link zu den Bewerbungsunterlagen inclusive Lebenslauf mit Beispielen:

http://www.bewerbung-tipps.com/vorlagen/ausbildung/0.html

Suche dir ein Schreiben aus, das am besten passt und wandle es etwas ab. Danach solltest du es deinem Lehrer zeigen.

Jetzt ein paar Tipps:

  • versuche dich positiv von anderen Bewerbern abzuheben (Bewerbungsmappe ...)
  • gehe auf die Aussagen in der Anzeige explizit ein
  • versuche deine Vorteile herauszustreichen
  • erwähne, dass du durch dein Alter mehr Verantwortung übernehmen kannst und dazu bereit bist
  • betone deine Vorzüge (Verantwortungsbewusstsein, Einsatzbereitschaft, Selbstbewusstsein, Lerneifer...)
  • erwähne auch irgendeine kleine, belanglose Schwäche (naschhaft, ...)

Jetzt zu deinen Krankheiten:

Wenn es möglich ist, würde ich den Schwerbehindertenausweis nicht erwähnen. Gehe kurz auf deine Krankheiten ein und spiele sie herunter (kommst gut damit zurecht, keine Probleme..).

Nach meiner Erfahrung sind Vorgesetzte bei einer Bewerbung so fixiert auf ihre eingenen Anforderungen, dass sie sich oft um Krankheiten keine Gedanken machen.

Ich würde den Schwerbehindertenausweis erst nach der Probezeit und einer befristeten Anstellung erwähnen. So fällst du nicht um den Kündigungsschutz um. Nur bei kleinen Firmen würde ich den Schwerbehindertenausweis ins Feld führen, denn die Firmen bekommen eine Förderung, wenn sie dich einstellen. Das kannst du ins Feld führen.

Ich würde auch im Anschreiben die Krankheiten nicht erwähnen. Das kannst du beim Gespräch machen und zwar gegen Ende des Gespräches. Da hast du schon einen guten Eindruck hinterlassen.

Ziehe dich chick aber dem Job entsprechend an. Putze dich nicht zu stark heraus, besonders für einen Job bei dem du zupacken musst.

Bereite dich auf das Gespräch vor (Recherchen über die Firma - Größe, Standorte...). Meistens wird nach weiteren Fragen gefragt, dann solltest du etwas parat haben. Auch kannst du die Ergebnisse deiner Recherche in das Gespräch einfließen lassen, das zeigt Interesse.

Wichtig ist der positive Auftritt!

Ich wünsche dir alles Gute und viel Erfolg!

Gruß Lirin

Ich hab noch was vergessen. Du musst nicht alles umsetzten, was dein Lehrer dir sagt. Lehrer sind oft nicht sehr geübt beim Vorstellen. Sie haben ja einen festen Job!

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@Lirin

Besonders, wenn sie bei Vater Staat, den Rentenversicheren und nicht bei irgendeinem Bildungsträger arbeiten. Dort sind meist Honorarkräfte beschäftigt, die öfters mal einen neuen Job suchen müssen. Niaweger hat Dich ja schon auf den IFD hingewiesen, die Zuweisung bekommst Du bei der Agentur für Arbeit. Eventuell kannst Du dich auch einen deinen Rententräger wenden, die haben eigene Ausbildungsstätten für Umschüler. Das fällt dann unter die Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben - wenn die es übernehmen, musst Du aber mit der Agentur in Verbindung treten. Beide Träger schließen in der Regel einander aus. Und bei den Rententrägern brauchst Du einen langen Atem. Was die Krankheiten angeht: ich bin selbst schwerbehindert, auf Jobsuche und gehe erst in den Vorstellungsgesprächen darauf ein. Wenn Du die Vergünstigungen des Arbeitsrechtes für Schwerbehinderte in Anspruch nehmen willst, musst Du vor Abschluss des Arbeitsvertrages darauf hinweisen, also kannst Du es auch gleich im Vorstellungsgespräch sagen. Wenn Du den Eindruck hast, dass du ohne sie auskommst, lass sie weg. Wie ichhierundda schon schrieb, du bist nicht dazu verpflichtet es zu sagen. Alles Gute

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Musst du das überhaupt alles erwähnen? Ich meine, das mit dem Auge geht doch deinen AG gar nichts an, und du hast doch ein Glasauge, oder?

Die anderen Krankheiten würde ich auch erst nach der Einstellung erwähnen, wenn überhaupt. (Ich persönlich würde nur Diabetes erwähnen, weil das mit den Spritzen doch auffällt.)

Du musst das nicht erwähnen, außer es würde die Arbeit beeinträchtigen oder du hättest einen Schwerbehindertenausweis.

Ich habe einen Schwerbehindertenausweis, das ist das Problem, den musste ich beantragen, sonst hätte ich keine Unterstützungen bekommen, damit ich damit klar komme. :(

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Die Behinderungen, wenn sie nicht auf den ersten Blick ersichtlich sind, erwähnt man erst wenn man den vertrag unterschreibt.Generell wird die Einschätzung vertreten, dass Sie Ihre Chancen verschlechtern, wenn Sie Ihre Behinderung bereits im Anschreiben angeben. Eine sichtbare Behinderung sollten Sie jedoch spätestens im persönlichen Gespräch offen ansprechen.

Verpflichtet zur Offenlegung Ihrer Behinderung oder Schwerbehinderung sind Sie nicht.

Ausnahme: Steht die Einschränkung in einem direkten Zusammenhang zu der Fähigkeit, den geforderten Job pflichtgemäß auszuüben, ist die Frage berechtigt oder ein Hinweis Ihrerseits notwendig. Die Richtlinien hierzu sind im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) festgeschrieben. http://www.myhandicap.de/behinderung-bewerbung-job.html

Wende dich am besten an den Integrationsfachdienst (IFD) - die Mitarbeiter dort unterstützen Menschen mit Einschränkungen sowohl bei Bewerbungen als auch bei Problemen am Arbeits- bzw. Ausbildungsplatz. Diese Leute setzen sich auch mit dir zusammen, um deine Bewerbung oder deinen Lebenslauf möglichst positiv zu formulieren und zu gestalten.

Du kannst auch deine Bewerbung ganz normal formulieren. Im Lebenslauf unter sonstiges, gibst du dann an: Schwerbehindertenausweis vorhanden. Und wenn du möchtest, kannst du deine derzeitige Lebenssituation auch auf einer sogenannten 3. Seite darstellen. Das Problem ist einfach, dass du, wenn du alle deine Erkrankungen aufzählst, viel Platz im Anschreiben brauchst. Da geht es aber darum dich absolut positiv darzustellen. Also nur deine Vorzüge zu beschreiben und dein Interesse an der Firma/der Arbeit.

Hallo. Es ist auf jeden Fall einen Fehler deine KH zu verheimlichen und diese erst beim Vorstellungsgespräch zu sagen. Das hinterlässt immer einen negativen Eindruck. Du warst dann in der Bewerbung nicht ehrlich. Schreibe, dass du eine Umschulung zum.... wünscht, dir diese vom Arbeitsamt bezahlt wird. So hätte ein Betrieb eine kostenlose Azubi. Schreibe ruhig in der Bewerbung dass due einen Behindertenausweis hastkopiere den und lege den bei. Betriebe bekommen nämlich für Behinderte Zuschuß vom Staat. Deine KH ruhig erwähnen aber eben schreiben, dass deine Epilepsie, die hier wohl am schlimmsten ist gut eingestellt ist und du anfallsfrei bist.

Hast du noch Anfälle, dann darf man das nicht verschweigen. Denn wirst du genommen und dir passiert etwas, bezahlt das keine Kasse, Versicherung, und man kann dich fristlos kündigen und hats Klage am Hals.

Zuckherkh, das haben ja nun sehr viele und das ist auch kein Problem wenn du dich in den Pausen mal Spritzen musst. Auge, wenn man sehr gut sehen muss je nach Beruf, sollte man das auch angeben.

Denn was hast du davon, wenn du alles verschweigst und wirst eingeladen und erzählst es erst dann? Der Arbeitgeber wird negativ überrascht sein. Das aus für dich.

Bewerben: Man kann über das Arbeitslosenzentrum, oder Beratungstelle eine Bewerbung üben auch das Vorstellen. Die helfen dir. Nirmals schrieben: Ihre Firma hat einen guten Ruf. Schreibe deine Interessen etwas detailliert, deine stärken und, dass dir auch kein Weg zu weit ist um den Betrieb zu erreichen. Du könntest sofort anfangen, da du keine Kinder hast bist du sehr flexibel usw. Zum Schluss eben deine Kh , aber : Ich bin in keiner Weise dadurch eingeschränkt, wenn du in Punkt Epi gut eingestellt bist. 2 Jahre anfallsfrei und dann gehörst du zu den gesunden in der Richtung. Hattest du 2 Jahre keine Anfälle, dann brauchst du das auch nicht mehr an zu geben. Vergesse deine Hobbys nicht da ein Arbeitgeber anhand der Hobbys sehen kann ob du ein ruhiger oder geselliger Typ bist. Falls du etwas im verein organisierst, dann schreibe es auch mit auf. Jonas

auf garkeinen Fall! Bitte erwähne das nicht!!!

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@ichhierundda

Wenn sie das nicht erwähnt und sie bekommt doch mal einen Anfall und stürzt dabei, bazahlte das keine Kasse und auch nicht die Berufsgenossenschaft, sowie wird sie auf Grund Verschweigung fristlos entlassen. Was der FS wohl lieber ist. Jonas

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