Anschlußheilbehandlung nach Krebs

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Es hat keine Nachteile, sich gegen eine AHB zu entscheiden, WENN man das nicht für sinnvoll hält. Wir haben einige Patienten, die sich gegen AHB entscheiden, aus ganz unterschiedlichen Gründen. (Angeboten wird es allen Tumorpatienten, die prinzipiell dafür geeignet sind (Sprachvermögen, Allgemeinzustand etc.)

Der eine hat eine pflegebedürftige Person zu hause zu versorgen und möchte das nicht abgeben, die andere möchte nicht "lauter Krebsgeschichten" hören und wieder andere weisen darauf hin, daß sie sich doch bei ihren Tieren in ihrer Datsche / Wohnung whatever am besten erholen können.

Die Krankheitsverarbeitung kann auch durch Unterstützung von Selbsthilfegruppen, psychoonkologischen Betreuern oder anderen Personden / Einrichtungen verbessert werden.

Für viele ist eine AHB sicherlich eine sehr sinnvolle Maßnahme (andere Umgebung, sich -nach langer, anstrengender Therapie um nichts kümmern müssen etc.) und auch die menschlichen Kontakte können -neben den med. Programmen- unterstützend wirken, aber irgendeinen "Zwang" gibt es nicht. Und nein, auch irgendwelche juristischen Nachteile kann ich nirgends erkennen.

Selbstverständlich sollte man allerdings die angebotene Nachsorge wahrnehmen, aber das hattest Du ja bereits geschrieben.

Also, überlege -und lass dich beraten- ob du zur AHB möchtest oder nicht, und entscheide dann.

Alles Gute!

Danke! Danke auch, dass Du Deine Blickwinkel mit einfließen hast lassen. Nicht immer sind solche Entscheidungen so einfach zu bewerkstelligen. "Mal eben" drei oder vier Wochen von der Familie weg zu sein - auch wenn man ganz genau weiß, wie sehr man diese Ruhe jetzt bräuche. Gleichzeitig piesakt einen das schlechte Gewissen, weil es ja doch nur wieder um mich geht. Auch ein bißchen Angst, nicht zu wissen, was "die da" schon wieder mit einem machen.

Danke, Deine Antwort hat mir gutgetan! (unabhängig davon hab ich mich doch entschlossen, am Montag die Kur anzutreten)

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Das es wieder ausbricht. Aber ich denke da ist sowieso eine innere Umstellung zu seinem eigenen Leben notwendig und eine Seelische Aufarbeitung, um das ganze zu verdauen, was man da hinter sich hat.

Ich meinte nicht das Rückfallrisiko sondern ob mir "rechtliche" Nachteile entstehen.

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Quatsch, damit hat eine AHB nichts zu tun.

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es kann sein dass noch krebszellen im körper vorhanden sind, und dass diese wieder streuen --> erneute erkrankung. allerdings entscheidet der arzt was gemacht werden muss. nicht jede krebserkrankung muss mit chemo oder bestrahlung nachbehandelt werden. da kommt es darauf an, welche gewebe schon betroffen waren.

Um dieses Risiko zu mindern gehe ich zur Nachsorge und nicht zur Kur

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