Anschlussfrage fristlose Kündigung - Nachzahlung für den Untermieter?

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2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ganz sicher ist das die rot markierten Posten nicht auf den Mieter umgelegt werden dürfen.

Und auch Sicher ist das der Vermieter nicht dem Untermieter seines Mieters kündigen kann. Denn mit diesem hat er keinen Vertrag.

Wenn eine sog. Pauschal- oder Inklusivmiete Vereinbart wurde gibt es keine Abrechnung über Nebenkosten. Folglich kann der kann der Vermieter auch nichts nachfordern.

Und wie sieht es eigentlich mit der Kündigung und Begleichung aus, wenn in den nächsten 8-12 Wochen ein neuer Eigentümer des Hauses im Grundbuch eingetragen wird (der VM hat das Haus vor 2 Wochen verkauft)?

Der Verkauf des Hauses ändert nichts an der Kündigung. Übrigens kann diese durch unverzügliche Zahlung des Mietrückstandes unwirksam gemacht werden.

Ein Grundbucheintrag kann bis zu mehreren Monaten dauern.

Und noch eins, sollte die fristlose Kündigung durch Zahlung unwirksam werden und es wurde auch nicht gleichzeitig (hilfsweise) fristgerecht gekündigt, muß der neue Eigentümer den Mietvertrag unverändert übernehmen.

Ihr solltet Euch aber noch fachlichen Rat, Anwalt oder Mieterbund, einholen.

hmmm, dass man einer fristlosen Kündigung nicht schriftlich braucht (kann), aber sollte der Hauptmieter in diesem Fall trotzdem schriftlich den aufgeführten Posten widersprechen und sich auf die reinen Mietrückstände beschränken bzw vom VM eine korrekte Aufstellung der Foderungen verlangen?

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@Balindys

Eine schriftliche Kündigung des Hauptmieters liegt doch vor. Nur dem Untermieter kann der Vermieter nicht kündigen, daß müßte dann schon der Hauptmieter tun. Denn der ist Vermieter des Untermieters. Alles klar?

Natürlich sollte der Hauptmieter den unberechtigten Forderungen widersprechen bzw. sie nicht zahlen und, sofern monatliche Vorauszahlungen vereinbart sind, eine korrekte Abrechnung fordern.

Ist aber, und so lese ich das, keine monatlichen Vorauszahlungen sondern ein Inklusivmiete vereinbart, kann der VM nichts nachfordern bzw. muß auch nicht abrechnen.

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Das solltest du anwaltschaftlich klären. Aber bedenke, dass es für dich immer teurer wird.

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