Anreiten eines Pferdes worauf ist besonders zu achten?

8 Antworten

Das erste und Wichtigste, worauf man beim Anreiten eines Pferdes achten sollte, ist dass das nur von jemandem gemacht wird, der Erfahrung hat mit der Ausbildung von Pferden. Unerfahrene Menschen machen mitunter gravierende Fehler und schädigen ein junges/ bisher ungerittenes Pferd - trotz dass sie eigentlich nur das Beste beabsichtigen.

Kommendes Frühjahr wird unser eigenes Fohlen drei und wird angeritten werden. Meine Tochter ist eine sehr gute Reiterin und startet mit ihren Pferden erfolgreich auf Turnieren - trotzdem würde sie sich die Ausbildung unseres Fohlens ohne kompetente Unterstützung nicht zutrauen und wir sind froh, dass wir einen Ausbilder zur Seite haben, der erstens sehr erfahren ist und zweitens jemand ist, der junge Pferde nicht mit der Brechstange ausbildet, sondern mit Konsequenz, Übersicht und KnowHow.

Es gibt so viele vergurkte Pferde, die niemals eine korrekte Grundausbildung erfahren haben, an denen sich irgendwelche Menschen irgendwie versucht haben und die allein aus diesem Grunde keine verlässlichen und guten Reitpferde geworden sind. Wenn man keine Ahnung hat, reicht Liebe und das Beste zu wollen leider nicht aus. Und irgendwie am Pferd rumzuprobieren, ist dem Pferd gegenüber auch nicht fair, eben weil es dadurch auch von Grund auf versaut werden kann. Und Tipps aus dem Internet sind viel zu diffus, als dass man sie tatsächlich erfolgreich umsetzen kann. Denn am Ende zählt ja das Pferd selber, seine Reaktion, sein Verhalten, sein Charakter und das Verhalten und Können des Ausbildenden. Denn es macht einen himmelweiten Unterschied, wie das Pferd selber ist - auch bei Pferden gibt es übereifrige und hochmotivierte, schnell überforderte und gestresste, gutmütige und gelassene, Hysteriker und Faulpelze.

Bitte suche Dir kompetente Unterstützung und vergurke das Pferd eben nicht.

Dann drücke ich euch die Daumen, beim einreiten.

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Wenn die Frau Ahnung vom Ausbilden hat dann lass sie doch einfach machen! Nur weil sie ggf. etwas unfreundlich erscheint (vielleicht war das aber ja auch nur ein falscher Eindruck und sie ist eigentlich okay?) muss das ja noch lange nicht heißen dass sie keine Ahnung hat was sie da tut.

Du kannst ja trotzdem dabei sein und dir von ihr Schritt für Schritt erklären lassen was sie tut, warum sie es tut usw. um Erfahrung zu sammeln und sie zu unterstützen.

Und dass sie weder Dich noch das Pferd kennt ist ja auch nichts besonderes oder meinst du jeder Bereiter der ein neues Pferd zum Anreiten in den Stall bekommt hat sich vorher schon jahrelang mit dem Pferd beschäftigt?

Wie gesagt wenn sie angeblich kompetent ist dann verlass dich doch da einfach mal drauf und warte ab. Wenn du das Gefühl haben solltest es geht irgendwas komplett in die falsche Richtung dann kannst du ja immer noch mit dem Besi darüber reden aber im ersten Schritt würde ich es einfach erstmal auf mich zukommen lassen ;)

Wenn diese Frau dir „zur Seite“ stehen soll, wird wohl sie auch das Zepter in der Hand haben.

Bevor man das erste mal aufsitzt, sollte das Pferd es gewöhnt sein, mit baumelnden Steigbügeln in allen 3 Grundgangarten ordentlich an der Longe zu laufen.

Man muß immer sehr viel Ruhe zu Werke gehen. Ganznlangsam aufsitzen, am besten hält jemand am Sattel gegen. Keinesfalls mit der Fußspitze in die Rippen bohren oder unsanft im Sattel landen.
Wenn das Pferd buckelt, keinesfalls bremsend einwirken, sondern die Energie ins vorwärts Auflösen.

Dass du hier fragst, qualifiziert dich absolut als einen Menschen, der nur das Beste für das Pferd möchte und das ehrt Dich sicherlich. Aber es zeigt leider auch deutlich, dass du davon absolut keine Ahnung hast. Bitte überlasse die Ausbildung eines Pferdes einem Menschen, der wirklich Ahnung hat und weiß, was er tut.

Wenn Menschen aus dem Tal der Ahnungslosen an einem Pferd rumprobieren, richten sie im Normalfall immer Schaden an und produzieren mitunter voller Liebe die reinsten Problempferde. Lass das bitte. Es muss doch einen Grund geben, warum es den Ausbildungsberuf eines Pferdewirts gibt.

Es ist doch nicht automatisch jeder ein Bäcker, nur weil seine Küche einen Backofen hat. Die die richtig backen können, haben es gelernt. Nicht alle natürlich in Form einer Berufsausbildung - aber sie haben es gelernt. Und Kuchenteig, der nichts ist, den schmeisst man weg. Pferde, die vermurkst sind, schmeißen mitunter ihre Reiter weg und werden unkalkulierbar. Auch bei den Amateuren gibt es durchaus welche, die Pferde sehr gut ausbilden können - aber das sind in der Regel exzellente Pferdemenschen, die wissen, was sie können, was sie tun und was richtig ist und auch, wann es ander Zeit ist, nicht das Internet, sondern einen Menschen mit Ahnung und Qualifikation zu Rate zu ziehen.

Das wichtigste ist das es eine Liebevolle Strenge gibt, ihr müsst bedenken das das Pferd gerade noch am lernen ist, man sollte aber auch nicht alles durchgehen lassen.

Und beachten würde ich auch das ihr das Pferd nicht abstumpft(:

Da kann euch aber aber bestimmt eure Trainerin besser weiter helfen, trotzdem viel Spaß und Glück

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