Anrechung von ALG und Abfindung bei Steuererklärung

2 Antworten

Die Abfindung wird hinzuaddiert. Wenn dort ein positiver Betrag raus kommt, wird auf der Progressionsvorbehalt greifen.

Ist das zu versteuernde Einkommen negativ, wird die Abfindung nach der Fünftelregelung behandelt. Insofern senkt das negative zu versteuernde Einkommen den Fünftelungsbetrag der Abfindung - siehe auch http://www.gesetze-ganz-einfach.de/estg/estg34.htm

Das Alg, das dem Progressionsvorbehalt unterliegt, hat hier keine Auswirkungen

Ok, das heißt doch, mein negatives Einkommen wird von einem Fünftel meiner Abfindung abgezogen. Die sich daraus ergebende EK-Steuer wird mit dann 5 multipliziert. Ergebnis: Negatives Einkommen reduziert die Steuerbelastung, da diese die Abfindung schmälert. Das ALG 1 wird nicht gekürzt, sodass unter der Annahme das negatives Einkommen ist gleich 1/5 der Abfindung, sich die Steuerbelastung nur aus dem ALG 1 ergibt. Ist das so richtig. Welche Rolle spielen Kinderfreibeträge ? Ich würde gerne wissen, wie erfolgt die Berechnung unter Berücksichtigung von Kinderfreibetrag und der Hinzurechnung des Kindergeldes? Vielen Dank im Voraus

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GH

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