Anrechnung des Insolvenzgeldzeitraums

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Hallo 007Fragezeichen, der Anspruch auf Insolvenzgeld ist ein "eigener Anspruch" und hat daher nichts mit der Anspruchsdauer auf Arbeitslosengeld I zu tun. Du bekommst daher 3 Monate Insolvenzgeld und dann - solltest Du noch keine neue Arbeitsstelle gefunden haben - Arbeitslosengeld I. Ich drück Dir die Daumen, daß Du bald eine neue Stelle findest, wünsche Dir alles Gute.

Anrechnung bei Insolvenzgeld bei ALG2

hallo,

brauch mal dringend eure Hilfe ... hier mal kurz worum es geht:

bekomme nach 3 Monaten Insolvenzgeld nun seit Mai 2013 ALG 1 875,70€ und ALG2 für meine Frau 169,98€, nun wurde mir telefonisch heute vom Jobcenter mitgeteilt, das ich bzw. wir ab August 2013 bis November 2013 nur noch 0,67 € ALG 2 bekommen, weil Insolvenzgeld 1615,90 €, welches ich im Mai 2013 nachträglich für März 2013 ausgezahlt bekommen habe jetzt angerechnet wird. Wir hätten sozusagen ab August nur noch 876,37 € für 2 Leute pro Monat. Laut Aussage der Jobcenter Mitarbeiterin wird dieses Insolvenzgeld als Einmalzahlung auf die 6 Monate ab Mai verteilt gerechnet und somit würde so nur noch ein Leistungsanspruch von 0,67 cent enstehen. Des weiteren müssten wir die 169,98€ für Mai, Juni und Juli zurückzahlen. Ich verstehe langsam gar nichts mehr, geschweige denn wie man mit 875 € um die Runden kommen soll ... bin 1er Diabetiker und muss öfter zum 40 km entfernten Arzt

Bis vor kurzen wurden Überzahlungen in Form von Rückzahlungsraten von der ARGE ohne weiters akzeptiert, was anscheinend nun durch ein anderes Gesetzt gekippt wurde.

ich habe trotz Insolvenz hart für das Geld gearbeitet und werde nun betraft, weil die Insolvenzgeldstelle nicht eher aus dem Knick kam ... Mitarbeiterin war im Urlaub! Musste mir schon zwischenzeitlich Geld borgen und wieder zurückzahlen.

Widerspruch bräuchte ich gar nicht erst versuchen, sagte die Mitarbeiterin. Eine Chance auf Wohngeld oder ähnliches gäbe es auch nicht.

Also 875 müssen reichen.

Kann mir einer von euch sagen ob diese Rechnung so richtig sein soll. Bekomme den schriftlichen Bescheid in den nächsten Tagen per Post.

Danke schon mal für eure Antworten. Gruß

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ALG I: neue Anspruchsdauer und Bemessungsgrundlage bei erneuter Arbeitslosigkeit?

1.12.14 bis 30.11.16 (24 Monate) sozialversicherungspflichtige Beschäftigung (davon 3 Monate Insolvenzgeld).

1.12.16 bis 10.09.17 arbeitslos. Laut ALG-I-Bescheid 295 Tage Anspruchsdauer.

In einem Teil dieser Zeit Maßnahme. 187 Tage Restanspruch ALG I am 11.09.17.

11.09.17 bis 15.08.18 sv-pflichtige Beschäftigung (etwa 11 Monate).

"Anpruch auf ALG I hat, wer in den letzten zwei Jahren mind. 12 Monate sv-pflichtig gearbeitet hat."

= Anspruch auf 10 Monate Leistung vom 01/12/14 bis 30/11.16 erarbeitet (21 Monate sv-pflichtig)?

= neuen Anspruch auf 6 Monate Leistung vom 16/8/16 bis 15/8/18 erarbeitet (15,5 Monate sv-pflichtig)?

=> sich überschneidender Zeitraum. Wird der alte Anspruch korrigiert (gekürzt)? Wird der neue Anspruch ignoriert?

Wie lange habe ich jetzt Anspruch?

Und welcher Verdienst wird zur Berechnung der Bemessungsgrundlage genommen?

Meine Tätigkeiten (1.12.14-15.08.18) habe ich immer nur an drei von fünf Wochenarbeitstagen ausgeübt. War ich damit im Bemessungszeitraum von einem oder von zwei Jahren mind.150 Tage erwerbstätig?

Im jetzigen ALG-I-Bescheid wurde einfach mein Restanspruch aus der letzten Arbeitslosigkeit als Anspruchsdauer eingesetzt und die damalige Bemessungsgrundlage zur Berechnung der Höhe des ALG I übernommen. Das kann doch nicht stimmen! Damit würde völlig ignoriert werden, dass und wie ich im letzten Jahr gearbeitet habe ...?!?

Bruttoeinkommen 2017/2018 war wesentlich höher als 2014-2016. Heute müsste ich demnach monatlich 175 € mehr ALG I erhalten als 2016 / 2017!

Total verwirrend. Weiß jemand Genaueres, nach welchen Regeln und Gesetzen die Anspruchszeiten und die Bemessungsgrundlagen berechnet werden wenn zwischen zwei Arbeitslosigjeiten weniger als 12 Monate sv-pflichtige Beschäftigunszeit liegen und noch Restansprüche an ALG I bestehen?

Bin dankbar für jede Hilfe.

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Nahtlosigkeitsregelung/EM-Rente?

Die DRV hat mir eine volle EM bewilligt und den Beginn der EM zurückdatiert, aber es liegt noch kein rechtskräftiger Bescheid vor. Werde in Kürze ausgesteuert.

Jetzt habe ich das gefunden:

"Die Nahtlosigkeitsregelung kommt nicht zur Anwendung, wenn der Rentenversicherungsträger bereits vor der Arbeitslosigkeit über das Vorliegen einer verminderten Erwerbsfähigkeit entschieden hat."

Was muss ich jetzt tun, auch um weiterhin krankenversichert zu sein?

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Arbeitgeber will Arbeitspapiere nur gegen Unterschrift aushändigen,hat er dazu das Recht?

Ich war über 3 Jahre in einen Familien Montagebetrieb tätig.Voriges Jahr im Mai erkrankte ich an arthrose im Handgelenk konnte meine Tätigkeit nicht mehr ausüben.Im Juni ging ich dann ins Krankengeld über. Zum 30.09.2015 gekam ich dann persönlich meine Kündigung durch mein Chef ausgehändigt bei mir zu Hause.Reha beantragt beim Rententräger wurde bewilligt , soweit alles gut diese startet jetzt im April 2016. Alle ausstehenden Löhne gezahlt usw. Vor beginn der Reha musste ich mich jetzt bei der Arbeitsagentur noch melden zwecks Überbrückungszeit da meine Krankenkasse mich nach 7 monatiger Zahlung des Krankengeldes ( 18 monate stehen zu ) rausgeschmissen hat soll heißen Sie will nicht weider zahlen die was über 2 Monate Zeit die noch bleiben bis zum Beginn meiner beruflichen Reha. Arbeitsbescheinigung für Arbeitsagentur zur berechnung des ALG 1 für diese Zeit hat mein Ex Arbeitgeber ausgefüllt und mir wieder zugesannt. Aber meine anderen restlichen Arbeitsunterlagen sprich elektronische Lohnsteuerkarte und Sozialversicherungsabmeldung will er nur gegen Unterschrift aushändigen.Ich habe jedes Jahr in Januar mit meinen Lohnschein vom Januar meine elektronische Steuerkarte bekommen ohne Unterschrift.Warum dies jetzt? Ist er dazu berechtigt? Was sollte ich da Unterschreiben? Da meine Erkrankung mitlerweile so fortgeschritten ist das ich selbst mit den Auto Schwierigkeiten habe den Arbeitsort zu erreichen wandelt sich doch meine Holschuld in eine Schickschuld des Arbeitgeber,s um. Oder verstehe ich alles falsch. Dazu kommt das mein Arbeitgeber von mir denkt ich hätte mit Medikamenten den Job doch hätte weiter machen können da er auch arthrose hat und er könne das auch, usw. Ich muss sagen ich möchte auch keinen Dialog mit den mehr führen. Nun meine Frage ist er berechtigt dazu mir meine Unterlagen zurückzuhalten? Mir geht es eigentlich mehr um die elektronische Steuerkarte zwecks Steuerbescheid. Oder bräuchte ich die da gar nicht da der Arbeitgeber ja eh die Daten elektronisch ans Finanzamt schickt. Ich würde mich über eine Antwort freun! Und sorry wenn kleine Textfehler sind bin ein wenig aufgeregt. Oder kann man im Netz irgenwo etwas darüber nachlesen? Mfg

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Ist Hartz IV eine Versicherungsleistung oder ein Geschenk vom Staat?

Hallo,

ich lese hier immer wieder, dass Hartz IV ein Almosen wäre, bzw. geschenktes Geld.

Ist es nicht so, dass man in die Arbeitslosenversicherung Geld einzahlt, weil man dadurch gegen Arbeitslosigkeit versichert ist?

Unterscheidet sich diese Arbeitslosenversicherung in irgendeiner Weise von einer anderen Versicherung die man abschliesst um sich gegen das Eintreten irgendeines Haftungsfalles abzusichern?

Jetzt wollte ich mal anfragen, ob es vieleicht wirklich so ist, dass sich der Schutz der Arbeitslosenversicherung in ALG I erschöpft und ALG II (aka Hartz IV) wirklich ein Geschenk ist?

Ich zahle jeden Monat fast 50€ in die Arbeitslosenversicherung ein. Bin ich wirklich ein Almosenempfänger, wenn ich die Leistung aus diesem Versicherungsverhältnis dann im Zweifelsfall länger als 18 Monate in Anspruch nehmen muß?

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