Anpruch Kindergeld

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9 Antworten

Kindergeld steht der Mutter bis zum 18 Lebensjahr zu,wenn sie dir ihren Unterhalt in Form von Naturalien zur Verfügung stellt,also Unterkunft und alles was sonst noch dazu gehört,genau so sieht es mit dem Barunterhalt des Vaters aus !

Ab dem 18 stünde ihr dann der Unterhalt von beiden Elternteilen zu,wenn sie Anspruch darauf hat,macht sie nichts,steht ihr auch nichts zu. Sie muss dann entweder weiterhin die Schule besuchen und auf der Agentur für Arbeit arbeitssuchend gemeldet sein oder wenn sie nicht mehr zur Schule geht,ausbildungssuchend gemeldet sein und die ernsthaften Bemühungen nachweisen,sonst hat sie auch keinen Anspruch auf ihr Kindergeld.

Kindergeld könntest du auf der Familienkasse selber beantragen,wenn du Unterhaltsberechtigt bist,dir die Eltern aber keinen Unterhalt zahlen oder zahlen können,dann kannst du einen Antrag auf eine Abzweigung eines angemessenen Teils des Kindergeldes stellen.

Die Eltern würden dann von der Familienkasse angeschrieben,sie müssen dann Auskunft geben,ob und wenn ja,in welcher Höhe Unterhaltsleistungen erbracht werden.

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Solange sie noch minderjährig ist, erhält der Elternteil das Kindergeld und den Unterhalt vom anderen Elternteil, der das "Aufenthaltsbestimmungsrecht" für das Kind hat, das ist hier die Mutter.

Sobald sie 18 - und damit volljährig ist - ist das Kindergeld dann an sie weiterzuleiten, wenn sie nicht mehr im elterlichen Haushalt lebt. (Dazu wäre bei der Familienkasse ggf. auch ein "Abzweigungsantrag" möglich, so dass das Kindergeld direkt auf das Konto der Tochter überwiesen wird.)

Auf Unterhaltszahlungen vom Vater für das Kind hat die Mutter ab Volljährigkeit ebenfalls keinen Anspruch mehr.

Ab Volljährigkeit wären ohnehin beide Eltern barunterhaltspflichtig (also auch die Mutter), wenn die Tochter selbst dann einen Unterhaltsanspruch nachweisen kann und den Unterhalt auch selbst bei den Eltern einfordert. (Tut sie dies nicht, so braucht auch kein Unterhalt von den Eltern geleistet werden.)

Bekommt die Tochter ein Kind, so ist ihr allerdings vorrangig der Kindsvater zum Unterhalt verpflichtet.
Zusätzlich zum Kindesunterhalt für das Kind selbst muss er (wenn dann noch leistungsfähig) auch der Kindsmutter bis zum dritten Geburtstag des Kindes Betreuungsunterhalt leisten.

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Das Kindergeld muss von der Mutter freigegeben werden. Dafür gibts ein Formular bei der Familienkasse. Wenn sie es nich freigibt, muss man den gerichtlichen Weg einschlagen für die erzwungene Freigabe.

Wegen dem Unterhalt soll sie sich mal mit dem Jugendamt in Verbindung setzen. Die interessiert es, daß der Unterhalt da ankommt, wo er auch hingehört, in den Haushalt des zu versorgenden Kindes (wie auch das Kindergeld). Sie muss bei ihrem Freund amtlich gemeldet sein.

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Kindergeld steht den Erziehungsberechtigten eigentlich nur als steuerliche Entlastung zu und ist kein Verpflegungsgeld für Kinder, allerdings ist es trotzdem so, dass die Mutter weiterhin den Anspruch hat auch, wenn deine Freundin nicht mehr bei ihr wohnt, aber nur bis sie 18 ist. Den Antrag kann sie jetzt auch schon stellen, auch ohne das "OK" der Mutter!

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Kommentar von figelinsch
03.12.2013, 10:13

Meine Mutter bekam kein Kindergeld mehr nachdem ich bei ihr auszog. Da war ich 15. Kindergeld steht dem Haushalt zu, der das Kind dauerhaft verpflegt.

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Da sie nach der Geburt Erziehungsgeld bekommt, ist es gut möglich, dass ihr selbst gar kein Kindergeld mehr zusteht. Also hätte sie Erziehungsgeld plus das Kindergeld für das im Moment ungeborene Kind.

Kindergeld steht generell bis zum 18 Lebensjahr zu, nur in Ausnahmefällen (bitte selbst googlen) länger.

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Wenn sie mit dem Vater des Kindes lebt muss nicht er bezahlen ab Geburt? Das Kindergeld steht ab 18 ihr zu, wenn sie in einer Ausbildung ist.

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Kommentar von figelinsch
03.12.2013, 10:10

Es geht um den Unterhalt von dem Vater der Schwangeren.

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Wenn sie nicht mehr daheim wohnt und über 18 ist, steht ihr das Kindergeld zu.

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ja ihr steht kindergeld und unterhalt ab 18 zu

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