Anpassung Nebenkostenvorauszahlung - Berücksichtigung bereits geleisteter Vorauszahlungen?

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4 Antworten

In eigenem Interesse würde ich an Deiner Stelle nicht auf 100 € reduzieren. Das könnte aufgrund ständig steigender Gebühren und Kosten am Ende nicht ausreichen und der Vermieter muss nicht hin nehmen, dass zu wenig voraus gezahlt wird.

Reduziere auf jeden Fall auf 150,- und zusätzlich könntest Du den Vermieter fragen, ob er für dieses Kalenderjahr, also bis Dezember mit einer Reduzierung auf 120 € einverstanden wäre. Ab Januar dann wieder 150,- €.

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Du musst deine Vorauszahlungen des gesamten 12monatigen Abrechnungszeitraumes den in diesem Zeitraum angefallenen tatsächlichen Kosten gegenüber stellen. Was demnach zu viel vorausgezahlt wurde, teilst du durch 12. Diesen Betrag darfst du ab übernächstem Monat nach Zustellung der Abrechnung von der Höhe der  bisherigen Vorauszahlungen abziehen (Anpassung). Das darfst du lt. BGB.
Den Guthabensbetrag darfst du von den Mietzahlungen ab Folgemonat der Zustellung von der fälligen Miete abziehen, insofern der Vermieter diesen nicht selbst aufrechnet oder dir zurück überweist.

Über deine Modalitäten den Vermieter schriftlich per Einwurfeinschreiben in Kenntnis setzen.

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Das rechnet man wie folgt:

Bisherige Vorauszahlung -  Guthaben : 12 = neue Vorauszahlungen

Den Vermieter unbedingt informieren.

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.... somit schlagen wir vor 150 EUR ab Folgemonat. Bei einer Erhöhung wird ja der vorherige Zeitraum auch nicht nachbezahlt.

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