Anne Frank welche Stelle am besten vorlesen?

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2 Antworten

Hab es von der Internet Seite "qoutenz" kopiert :D

"Einmal wird dieser schreckliche Krieg doch aufhören, einmal werden wir auch wieder Menschen und nicht allein Juden sein." - Tagebuch
"Es ist ein Wunder, dass ich nicht alle Erwartungen
aufgegeben habe, denn sie scheinen absurd und unausführbar. Trotzdem
halte ich an ihnen fest, trotz allem, weil ich noch immer an das Gute im Menschen glaube." - Tagebuch, Samstag 15. Juli 1944
"Ich finde es sehr komisch, dass erwachsene Menschen so schnell, so viel und über alle möglichen Kleinigkeiten Streit anfangen; bis jetzt dachte ich immer, dass zanken eine Kindergewohnheit wäre, die sich später geben würde." - Tagebucheintrag, B-Version, 28. September 1942
"Reichtum, Ansehen, alles kann man verlieren, aber das Glück im eigenen Herzen kann nur verschleiert werden und wird immer, so lange, wie du lebst, dich wieder glücklich
machen. Versuche auch mal, wenn du allein und unglücklich oder traurig
bist, auf dem Oberboden bei so einem schönen Wetter nach draußen zu
schauen. Nicht zu den Häusern und Dächern, sondern zum Himmel. Solange
du furchtlos den Himmel anschauen kannst, so lange weißt du, dass du rein von innen bist und dass du doch wieder glücklich werden kannst." - Tagebucheintrag, A-Version, 23. Februar 1944
"Hier liegt zu einem großen Teil der Unterschied zwischen Mutter und mir. Ihr Rat für Schwermut ist: »Denk an all das Elend in der Welt und sei froh, dass du das nicht erlebst.« Mein Rat ist: »Geh hinaus, in die Felder, die Natur und die Sonne, geh hinaus und versuche das Glück in dir selbst zurückzufinden; denke an all das Schöne, was in dir selbst und dich herum wächst und sei glücklich!« Meiner
Meinung nach kann Mutters Satz nicht aufgehen, denn was musst du tun,
wenn du das Elend doch erlebst? Dann bist du verloren." - Tagebucheintrag, B-Version, 7. März 1944
"O ja, ich will nicht umsonst gelebt haben wie die meisten Menschen.
Ich will den Menschen,die um mich herum leben und mich doch nicht
kennen, Freude und Nutzen bringen. Ich will fortleben, auch nach meinem Tod." - Tagebucheintrag, 5. April 1944
"Warum gibt es jeden Tag Millionen an Geld für den Krieg und keinen
Cent für die Heilkunde, für die Künstler, für die armen Menschen? Warum
müssen die Menschen Hunger leiden, wenn in anderen Teilen der Welt die
überflüssige Nahrung wegfault? Oh warum sind die Menschen so verrückt?
Ich glaube nicht, dass der Krieg nur von den Großen, von den Regierenden und Kapitalisten gemacht wird. Nein, der kleine Mann ist ebenso dafür. Sonst hätten sich die Völker doch schon längst dagegen erhoben! Im Menschen ist nun mal ein Drang zur Vernichtung, ein Drang zum Totschlagen, zum Morden
und Wüten, und solange die ganze Menschheit, ohne Ausnahme, keine
Metamorphose durchläuft, wird alles, was gebaut, gepflegt und gewachsen
ist, wieder abgeschnitten und vernichtet, und dann fängt es wieder von
vorn an." - Tagebucheintrag, 3. Mai 1944
"Ehrlich gesagt, kann ich mir nicht richtig vorstellen, wie jemand sagen kann »Ich bin schwach« und
dann noch schwach bleibt. Wenn man so etwas doch schon weiß, warum
[wird] dann nicht dagegen angegangen, warum deinen Charakter nicht
trainieren? Die Antwort war: »Weil es so viel bequemer ist!«" - Tagebucheintrag, A-Version, 6. Juli 1944
"Wie schön und gut würden alle Menschen sein, wenn sie jeden Abend
vor dem Einschlafen sich die Ereignisse des ganzen Tages vor Augen
riefen und dann genau prüften, was gut und was schlecht gewesen ist an
ihrem eigenen Auftreten." - Tagebucheintrag, A-Version, 6. Juli 1944
"Ich sehe, wie die Welt allmählich in eine Wildnis verwandelt wird.
Ich höre den nahenden Donner, der auch uns vernichten wird, ich kann das
Leiden von Millionen spüren und dennoch glaube ich, wenn ich zum Himmel
blicke, dass alles in Ordnung gehen und auch diese Grausamkeit ein Ende
finden wird und dass Ruhe und Frieden wieder einkehren werden." - Tagebucheintrag, 14. Juli 1944

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     28. September 1942

  • Aber eines weiß ich jetzt: Man lernt die Menschen erst gut kennen, wenn man einmal richtigen Streit mit ihnen gehabt hat. Erst dann kann man ihren Charakter beurteilen.

      6. Juli 1944

  • Es ist ein Wunder, dass ich nicht alle Erwartungen aufgegeben habe, denn sie scheinen absurd und unausführbar. Trotzdem halte ich an ihnen fest, trotz allem, weil ich noch immer an das innere Gute im Menschen glaube.
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