Anne Frank - Gedanken

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Ich liebe diese Buch! Es ist der Wahnsinn....

Ich habe es mehreremale gelesen. Es ist einfach so natürlich. Man kann sich so gut in die Situation reinversetzten. Es ist toll. Ich habe das Buch zum ersten Mal gelesen, als ich 14 war. Somit fast gleich alt, wie Anne Frank, als sie Tagebuch geführt hat. Es hat mich sehr beeindruckt, wie anderst ihr Leben im selben Alter aussah. Da habe ich auch gesehen wie gut es mir eigentlich geht...

Mittlerweile bin ich 17, lese das Buch aber trotzdem immer wieder :)

Ganz liebe Grüsse :)

Mein Lehrer hat es mir 1955 empfolen. Das war damals höchst ungewöhnlich, denn die meisten Lehrer hielten sich , was die Nazivergangenheit anging, sehr bedeckt. Mir sind die Augen aufgegangen - und ich habe meinen Vater mit Fragen über Fragen eingedeckt. Er sagte das, was wohl fast alle Deutschen damals sagten,- wir haben zunächst nichts davon gewußt. Und dann hatten wir Angst, etwas zu sagen. Wegen Sippenhaft etc. -Er hat das Buch aber gelesen, was auch ungewöhnlich war - und mir mit den Worten zurückgegeben; gut, daß ich mich da nicht schuldig gemacht habe. Mich hat das Buch sehr beeindruckt,- allerdings muß ich sagen, das, was meine Klassenkameradinnen von ihrer Flucht aus Ostpreussen, Pommern und Schlesien erzählten noch viel mehr. Weil es eben persönliche Augenzeugenberichte waren. Und auch sehr, sehr selten - man sprach eben nicht davon. Erst heute - übe fünfzig Jahre später. Wir müssen eben alle lernen, nichts unter den Teppich zu kehren!

anne frank ist durch ihr tagebuch ein zeitzeugin. und das aus der sicht eines jungen mädchens. sie ist durch die situation gereifter als mädchen heute in ihrem alter. es ist sehr gut, dass heute noch darüber gespochen wird. das lehrer dieses buch in den lehrplan einbinden. eine unzensierte, ungeschminkte, eine echte wiedergabe einer zeit im leben eines so jungen mädchens und ihrer familie, die wir uns heute so nicht mehr vorstellen können.

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