Anklageschrift wegen Urheberrechtsverletzung und Vertragsstrafe

3 Antworten

Die Sache ist in sofern problematisch, als du offensichtlich Material widerrechtlich auf deiner Seite verwendet hast. Wenn der Rechteinhaber des Materials gegen dich vorgeht, ist er prinzipiell im Recht.

Es geht daher nicht um die Frage, ob du zahlen musst, sondern lediglich wieviel du zu zahlen hast. Erschwerend für dich kommt hinzu, dass du das Bild nach der Abmahnung anscheinend nicht von deiner Seite runtergenommen hast.

Wenn ich das richtig verstehe, solltest du erst 300 € bezahlen, was du auch getan hast. Hierzu ist es von Seiten vieler Abmahnanwälte üblich, eine Unterlassungserklärung mit Vertragsstrafe zu fordern. Aus dieser Erklärung und der Tatsache, dass das Bild nicht von der Seite genommen wurde, leitet die Gegenseite nun wohl die Forderung in Höhe von 8.000 € ab.

So leid es mir für dich tut, aber ich fürchte, das wird eine teure Angelegenheit. Ich sehe keinen Weg, aus der Sache ungeschoren herauszukommen. Das Ziel kann eigentlich nur sein, die Forderung herunterzudrücken. Allerdings kostet ein Verfahren vor dem Landgericht Geld. Das ist Geld, welches du nicht hast. Lass dich von deinem Anwalt erst mal richtig beraten, welche Möglichkeiten die Gegenseite hat und welche Chancen du hast.

Wenn ein Anwalt erklärt: "Ich vertrete sie vor Gericht, wenn Sie mir die Gebühr (laut Gebührenordnung und Streitwert) überweisen", weiß ich immer noch nicht,

  • was er unternehmen möchte,
  • welche Chancen er sieht,
  • was er in seiner Klageerwiderung schreiben möchte,
  • welche Linien er bei einem Vergleichsvorschlag empfehlen würde.

Wenn der Anwalt den Fall schon kennt - und hier auch noch die Klage -, dann erwarte ich auch eine Antwort auf diese Fragen, bevor ich ihn beauftrage.

"Nur so", zum Rumsitzen vor Gericht, benötige ich ihm nicht. Höchstens vorm Landgericht aufwärts. Aber dann vielleicht doch besser einen Anwalt, der Ahnung hat.

Hier wurde nicht reagiert, als nach den freiwilligen 300,- doch noch eine Mahnung kam, hier über 8.000,-. Hier hätte gehandelt werden müssen, hier hätte verhandelt werden können.

Außer natürlich bei windigen Abmahn-Haien. Die sind oft zufrieden, wenn sie überhaupt Geld sehen. Aber das muss einem der Anwalt auch erklären.

Denn nur, wenn man im Prozess (überwiegend) gewinnt, zahlt der Gegner (überwiegend) die Verfahrenskosten, auch den eigenen Anwalt.

Gruß aus Berlin, Gerd

PS. Wenn man arm ist, kriegt man meist http://de.wikipedia.org/wiki/Prozesskostenhilfe über das Amtsgericht. Die kann auch der Anwalt beantragen - und überhaupt mal auf diese Möglichkeit hinweisen, bei einem Schüler! (Aber vielleicht will der Anwalt ja lieber direkt kassieren und vielleicht etwas mehr ...)

und die 800€ könnte ich nur mit Mühe zusammen kratzen

So etwas muss man sich vorher überlegen.

Wer fremde Bilder verwendet, muss mit Strafe rechnen.

Das mag für Dich nun unschön sein aber es ist sicher auch Dir bekannt gewesen, dass es bei Urheberrechtsverletzungen eben auch Strafen gibt.

Diese Person stellt absichtlich kostenlos Bilder ins Netz und zeigt sehr viele Leute an. Dazu muss man seinen Namen nur googeln. Solche Antworten wie von dir kann ich nicht gebrauchen

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@Rehmacht

wenn der das absichtlich reinstellt und dann so vorgeht, warum macht denn dein anwalt dann nichts gegen die person? das ist nicht schlüssig, was du erzählst - sorry.

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