Ankläger und Angeklagte können sich "plötzlich" vor Gericht nicht mehr einnern.

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4 Antworten

Du gehst von falschen Voraussetzungen aus.

  1. Der A hat die B und C nicht angklagt, sondern bei der Staatsanwaltschaft/Polizei angezeigt. Die Staatsanwaltschaft hat das öffentliche Interesse bejaht. Deshlab wollen die auch nicht zurück nehmen. Etwas anderes wäre es bei der Privatklage (hätte bei C eigentlich so sein müssen).

  2. das beste wäre, wenn man vor gericht die Wahrheit sagt.

  3. A würde sagen er hat kein Strafverfolgungsinteresse mehr. Es kann auch sagen, dass er eine Entschädigung/Schmerzensgeld oder was auch immer bekommen hat.

  4. Dann hat der Richter auch ein geringes Interesse und wird entweder das Verfahren einstellen, eventuell mit Auflage, oder nur eine geringe Strafe verhängen.

  5. Einfach nciht mehr erinnern sorgt für einen schlechten Eindruck, es wäre was schräges passiert.

maxisprinzessin 24.04.2014, 11:29

Danke für deine Antwort.

3.) hört sich nach einer guten Möglichkeit an!

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fragt bei Gericht selbst an. Wenn Ankläger auf weitere Schritte verzichtet und kein öffentliches Interesse an Strafverfolgung besteht kann es sein dass trotz Staatsanwalt die Sache fallen gelassen wird

newcomer 24.04.2014, 10:35

die Sache


wenn sich vor Gericht "keiner mehr Erinnern" könnte, also niemand eine Aussage macht bzw. sagt, dass er es nicht mehr weiss?


ist etwas Schwierig. Wenn die Personen nahe Verwandte sind könnten sie auf Aussageverweigerungsrecht plädieren um sich ggf nicht selbst zu belasten. Bei 'fremden' Personen würde wenn sie unter Eid aussagen meineidliche Aussage entstehen und das kann unter Umständen belangt werden da sie bei Polizei ja auhsgesagt hatten. Da wäre Aussage dass sie sich nicht mehr erinnern können nicht realistisch. Fragt Anwalt

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newcomer 24.04.2014, 10:40
@newcomer

Einteils Aussage:

wenn sich vor Gericht "keiner mehr Erinnern" könnte, also niemand eine Aussage macht bzw. sagt, dass er es nicht mehr weiss?

anderseits

Es ist ja alles geklärt.....

wie bitte soll das ein Jurist verstehen ? Alles klar aber keiner weiß was geschehen ist

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maxisprinzessin 24.04.2014, 11:01

"Wenn Ankläger auf weitere Schritte verzichtet und kein öffentliches Interesse an Strafverfolgung besteht"

Wann besteht denn öffentliches Interesse und wann nicht?

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Wenn der Richter verärgert ist konstruiert der daraus einen außergerichtlichen Vergleich und verteilt die verursachten Kosten. Oder der macht einen das Gericht irreführenden Spruch und verteilt darauf hin die Kosten.

Die Staatsanwaltschaft kann aber wenn die will, meines Wissens, auf eine Klage verzichten. Aber das muss nicht zu Lasten der Staatskasse sein.

maxisprinzessin 24.04.2014, 10:59

Die Staatsanwaltschaft verzichtet aber nicht auf die Klage, alles schon ausprobiert.

Ich verstehe halt einfach den grundsätzlichen Sinn nicht:

Ich dachte immer, das Gericht wäre dafür da, um eine Art "Einigung" zwischen Ankläger und Angeklagten zu finden, indem es halt eine faire Entscheidung trifft. Demnach sehe ich keinen Sinn drinne, drei Personen eben vor dieses Gericht zu schicken, die alles geklärt haben und selbst eine faire Lösung für alle gefunden haben...

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jockl 24.04.2014, 15:08
@maxisprinzessin

Falsch vor Gericht wird Recht Gesprochen bzw. nach Recht geurteilt und wer gegen Recht verstößt den ereilt Strafe.

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Person A hat Person B und C angeklagt.

Kann es nicht sein, dass der Staatsanwalt angeklagt hat?

Gibt es noch andere Möglichkeiten einem Gerichtstermin zu verhindern?

Nein. Wenn die Staatsanwaltschaft angeklagt hat, dann hat sie das nicht ganz ohne Grund getan.

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