Animes-Japan?

5 Antworten

Ich habe beide nicht gesehen, aber dafür andere Schul-Anime.

Ja, es wird sich sehr genau daran gehalten. Mobbing (von Haare abschneiden bis Scherben in den Pantoffeln), Regeln, Strafen wie Eimer halten, Respekt und gehorsam gegenüber den Lehrern und hohe Leistungsansprüche sowie Paukschulen waren zumindest in der Schulzeit meiner Freundin normal (also vor ca. 15 Jahren). Auch Uniformen sehen aus wie in den Anime. Und Gruppendates sind ebenfalls Realität.

Normalerweise sind die Unis getrennt von anderen Schulen. Ich würde dir raten entsprechend gründlich zu recherchieren - auch ob die Uni eine Verbindung hat mit einer Highschool.

Klubaktivitäten gibt es auch an der Uni. Je nach Club trifft man sich 3-7 Tage in der Woche. Infos über verfügbate Clubs findest du auf der Webseite deiner Wunsch - Uni oder sogar auf der Seite des Clubs falls verfügbar.

Aber ich bin schon sehr froh aus dem Schul-Alter raus zu sein ;) ich kann einfach einige Wochen Urlaub in Japan geniessen und zurück nach Hause zur Arbeit, mit mehr Urlaub und mehr Freiheit und Freizeit als ich in Japen hätte.

Woher ich das weiß:Beruf – Ich arbeite seit 10 Jahren im Handel

Ganz generell sind Animes meist reine Fiktion und du kannst damit nichts auf die Realität in Japan umlegen.

Um dein Ziel zu verwirklichen musst du erst mal so gut japanisch beherrschen, dass es für zumindest dein Fach ausreicht.

Schulen in Tokyo sind in aller Regel getrennt.

Ganz generell sind Animes meist reine Fiktion und du kannst damit nichts auf die Realität in Japan umlegen.

Doch, das kann man und zwar fast alles; außer Zombies, Magie und alles andere, das fantastisch ist.

Geschichten kann man sich nur aufgrund der eigenen Lebenserfahrung ausdenken und wenn eine Geschichte in Japan spielen soll, dann ist das Drumherum auch erstmal so, wie man es für Japan erwarten würde.

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@M1603

Man kann sich auch ganz abstrakte Dinge ausdenken. Sci Fi Filme basieren eher weniger auf eigene Lebenserfahrung.

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@LenaNow

Die basieren auch auf eigener Lebenserfahrung und Dingen, die man kennt, bloß, dass man das fantasiereich weiterentwickelt hat. So kannst du dir nichts ausdenken, über das du nicht sprechen kannst.

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Das ist nicht ganz richtig. Es kommt auf den Anime an und was daraus entnommen wird. Wer Durarara gesehen hat kann zwar keine kopflosen Motorradfahrer erwarten, findet sich dafür in Ikebukuro zurecht. Es werden immer wieder Alltags-Situationen dargestellt - von Bahnhöfen bis zu ganzen Arealen wie Persona 5 welches in Shibuya spielt. Einige Läden befinden sich exakt an der gleichen Stelle.

Daher ist es immer Abhängig vom Anime und vom gesunden Menschenverstand des Konsumenten ob ein Anime hilfreich ist oder nicht :)

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Zu 1, nein ich weiß nicht wo drauf du hinaus willst.

Eigentlich sind schulen in japan getrennt, wie hier auch. In Kleinstädten hast du vielleicht mal Grundschule, Mittelstufe und/oder Oberstufe zusammen, aber in Tokio oder so ist das alles getrennt.

Ja, an UNIs gibt es Sportclubs, in Deutschland übrigens auch.

Anime nutzen Elemente des tatsächlichen Schullebens in Japan, sind aber kein exaktes Ebenbild. Ein Austauschstudium wird an sich keineswegs ablaufen wie in Animes. Der größte Unterschied ist schonmal: Du bist Ausländer. Das sorgt für komplett andere Gruppendynamiken und im Regelfall wird es eher schwer werden, dich im Rahmen eines Austauschjahres komplett in eine Gruppe zu integrieren. Im Regelfall sind die Ausländer häufig unter sich.

Uni und Schule sind in Japan ganz anders. Auf einer Uni ist es vorbei mit Uniformen und so weiter.

Uni und Hochschule zusammen gibt es normalerweise nicht. Es gibt zwar teilweise Unis, die noch eine Hochschule haben. Aber die Gebäude sind dennoch getrennt.

Clubs gibt es auch an Universitäten.

Bedenke auch, dass das Bild von Japan im Westen sehr stark mystifiziert und romantisiert wird. Was an Neuigkeiten von Japan bis nach Deutschland kommt, sind meist bloß Extreme, die keinen Rückschluss auf den Alltag in dem Land schließen lassen. Das Problem ist extrem stark verbreitet. Ich hab mich darüber mal ausführlicher ausgelassen:

https://youtu.be/in7_p6SBh7Q

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Japanologie studiert und nach Japan ausgewandert

Hi danke für deine antwort! Ich möchte kein ajstausch schüler sein sondern in japan wohnen! Quasi mein leben dort leben

Eine frage noch könntest du deinen letzten abschnit mit weniger fremd wörter erklären es tut mir leid aber ich habe davon fast nichts verstanden ich hoffe das ist kein problem

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@Takumoto823

Das wird so nicht möglich sein. Wenn du in Japan als Ausländer studierst, bekommst du ein Studentenvisum, bist damit Austauschstudent und wirst auch so behandelt. Schon allein, weil du Ausländer bist. Sobald das Studium vorbei ist, musst du das Land dann auch wieder verlassen.

Wenn du dort leben willst, brauchst du ein Arbeitsvisum oder ein Ehe-Visum. Du kannst natürlich versuchen, dein Studentenvisum nach Ablauf des Studiums umzuwandeln. Aber dafür musst du ganz nebenbei entweder einen Partner oder einen Job finden.

Die geläufige Methode auszuwandern ist deswegen, erst einmal das Studium im eigenen Heimatland zu beenden, um dann mit einem Working Holiday Visum nach Japan zu machen und sich so ein Jahr lang nach einem Job umsehen zu können.

Kurz gesagt: Das Leben in Japan wie es in Deutschland immer durch Medien und co. verbreitet wird, ist kein Abbild der Realität, sondern eine beschönigte Variante, oder alternativ eine Version, die die abgedrehtesten Aspekte, die man einmal irgendwo in dem Land findet (oder gefunden hat), als Normalität Japans darstellt.

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Bitte stell Fragen, die man ernster nehmen kann. So gestellt, lautet die Antwort bloß: "Du wirst in dieser Form sowieso nicht nach Japan kommen."

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