Anime oder Real Life Serien?

16 Antworten

Das ist doch mal eine interessantere Frage, 

Im großen und ganzen kann ich mich der Meinung von Filmvielfalt anschließen. Aber bei mir ist es dann wohl doch nochmal etwas extremer. Zum einen bin ich auch jemand dem Story und Charaktere das wichtigste sind. In welcher Form mir diese vorgesetzt werden ist eigentlich nicht weiter wichtig, auch wenn ich zugeben muss das ich die gedrehte/animierte Version leider den Texten vorziehe. Ich habe nichts gegen Bücher oder Manga und ich lese auch, nur fehlt mir einfach die zum Werk bezogene Musik. Musik ist nämlich nochmal so eine Sache die mich emotional immer mehr bekommt. Und dieses Gefühl kann ich nicht nachstellen indem ich einfach irgendwelche Musik während des Lesens im Hintergrund laufen lasse. 

Bei der Frage ob Anime oder Real, muss ich ganz klar Real sagen. Aber nur praktisch gesehen. Denn in der Realität sind reale Dinge einfach wesentlich besser umgesetzt, in den Höhen, den Tiefen und vor allem dem Durchschnitt. Wo mein Mean Score bei Anime irgendwo bei 3-4/10 liegt wäre er bei Filmen oder Serien sicherlich mindestens über 5. Gerade in den letzten Jahren ist die Qualität der Anime immer weiter gesunken. Nicht so bei den Filmen oder Serien, da gibt es immer wieder einige Ausreißer und da mag ich sogar sehr viele Mainstream Titel wie Game of Thrones oder Walking Dead. Ersteres verschwendet für meinen Geschmack viel zu viel Zeit mit sinnlosem Sex und der zweite Titel macht grundsätzlich immer wieder dasselbe. Aber unterm Strich ist hier die Grundlage der Kritik auf einem wesentlich höheren Niveau als es bei den Anime Mainstream Titeln der Fall ist. Die einzigen bekannten und gleichzeitig auch aus kritischer Sicht guten Titel sind nun mal nur Fullmetal Alchemist: Brotherhood und Death Note. Wobei ersterer hier der beste Shounen aller Zeiten ist, gerade wegen der kurzen Dauer und der dafür sehr guten Story. Wobei die Charaktere sogar noch stärker waren. Death Note ist dann nur etwas anderes und wird mit der Zeit schwächer, bleibt jedoch im Ganzen immer noch gut. Wenn ich mir andere Titel ansehe ist da fast nur Mist dabei, der allerhöchstens noch eine 6/10 bekommt. Aber wie schon erwähnt der Durchschnitt liegt noch weiter unten. 

Was eben grundsätzlich sehr traurig ist, da Anime in der Theorie den Vorteil haben, wirkliche Charaktere zu präsentieren, die man nicht mit irgendwelchen Schauspielern besetzen oder vergleichen muss. Sicherlich muss man von den Seiyuu (Synchronsprecher) absehen, aber ich denke das ist möglich. Des Weiteren sind die Möglichkeiten im Artwork wesentlich weitreichender und vor allem günstiger und leichter umzusetzen. Und ja, es gibt auch gewisse Genre die sich in einem Medium meist besser machen, aber das hängt von vielen Faktoren ab. 

Schlussendlich kann ich nur sagen, dass unfassbar gute Meisterwerke von beiden existieren. Nur sind die bei den Anime leider eher in den 80/90er und den Anfängen der 2000er vorhanden. 2006/2007 war der Punkt an dem die Anime Branche eine andere Richtung hätte einschlagen können, doch das haben sie leider nicht getan. Und nun haben wir Light- und Visual Novel Adaptionen, Moe Girls, pretty Colours, Ecchi, Harem und all den anderen Abschaum der dazu gehört. Selbst gute Titel die Individualität an den Tag legen, scheitern an talentlosen Autoren. Und die wenigen guten Titel die noch kommen, werden von der Masse noch nicht einmal bemerkt, weil sie wie immer von repräsentativeren Titeln überschattet werden. 

Für Erwachsende und anspruchsvolle Menschen gibt es einfach mehr Auswahl bei den Realfilmen und Serien. Das könnte sich im nächsten Jahrzehnt zwar ändern, aber das ist Zukunftsmusik. So wie es zur Zeit steht, kann ich mich noch nicht mal als wirklichen Fan von Anime bezeichnen, ich mag einige Titel und schau auch viel Mainstream Kram gerne, aber gut sind sie leider schon lange nicht mehr. Mein Lieblingsanime ist eine Space Opera von 1987 und der Anime ist so unfassbar intelligent, gut geschrieben und umsetzt, dass ich ihn fast nicht mehr als Anime bezeichnen kann, traurige Gegebenheit.



 "Ersteres verschwendet für meinen Geschmack viel zu viel Zeit mit sinnlosem Sex und der zweite Titel macht grundsätzlich immer wieder dasselbe." So isses

 "Aber unterm Strich ist hier die Grundlage der Kritik auf einem wesentlich höheren Niveau als es bei den Anime Mainstream Titeln der Fall ist." Wie kommst denn jetzt darauf??

"Die einzigen bekannten und gleichzeitig auch aus kritischer Sicht guten Titel sind nun mal nur Fullmetal Alchemist: Brotherhood und Death Note. Wobei ersterer hier der beste Shounen aller Zeiten ist, gerade wegen der kurzen Dauer und der dafür sehr guten Story." Hast auch nur die beiden gesehen?



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@qwertzboy

Funktioniert bei dir die Zitat Funktion auch nur so bedingt? 

Die politischen Themen und der Fantasy Aspekt in Game of Thrones sind wesentlich intelligenter als alles was Anime Mainstream Titel zu bieten haben. Es gibt durchaus vergleichbare Titel, nur sind diese nicht sonderlich bekannt. Und Walking Dead ist ohnehin relativ schwierig zu vergleichen. Von der ruhigen Atmosphäre würde eventuell noch Mushishi passen, aber den Zombie Anteil hat wirklich nur Highschool of the Dead gebracht, welcher dann wiederum einer der Mainstream Titel wäre. Und da brauche ich wohl nicht weiter ausführen, oder kannst du einen Anime der mehr wert auf Brüste als auf alles andere legt wirklich als qualitativen Vergleich heranziehen?

Möchtest du Death Note nun eine schlechte Umsetzung vorwerfen weil das Manga Ende besser ist? Ansonsten habe ich ja schon gesagt, dass der Anime seine Fehler hat, aber im Vergleich zu einer Visual Novel Adaption wie Steins;Gate, einem mit Amnesia und sinnlosen Plottwists vollgestopften Code Geass, Hangyaku no Lelouch oder einem Fetisch Anime wie Highschool DxD ist der Anime um längen voraus. 

Und nun also auch noch die Shounen Sache, schade da habe ich wohl zu viel von einem Experten erwartet. Naruto fing damals sehr stark an und wurde um den ganzen Sasuke Arc immer schwächer, irgendwann verlor er seinen Fokus und war nur noch auf einer sinnlosen Verfolgungsjagd. One Piece hat ein starkes World Building ist aber weit von einer guten Story entfernt, denn das Ende wird niemals befriedigend sein, dafür haben sie den Bogen schon lange überspannt. Dedektiv Conan zählt wohl nicht wirklich, aber dieser ist z.B. mit viel zu vielen Filler bestückt, selbes gilt auch für Naruto Shippuuden. So etwas hatte FMA: B nicht nötig und auch diese Tatsache macht ihn auf lange Sicht besser. Dann haben wir noch Rurouni Kenshin: Meiji Kenkaku Romantan welcher später einfach mal lieber auf non-canon statt den letzten Arcs gesetzt hat. Hunter x Hunter (2011) ist dann sicherlich nochmal ein sehr starker Anime, aber so bekannt ist er dann auch nicht und selbst dann ist die Story wesentlich kleiner als es bei FMA:B der Fall war. Dann gibt es noch das Dragon Ball Franchise, wo die erste Serie wohl noch die beste war. Aber spätestens ab dem Zeitpunkt an dem der Tod seinen Sinn verloren hat, ist er im direkten Vergleich schon mal gescheiter. GT war schon eine Qual aber mit Super haben sie sich endgültig abgeschossen. Auch ansonsten ist das Pacing grauenvoll, willst du nun ernsthaft abstreiten, dass die 64 Folgen von FMA:B nicht wesentlich besser sind als alle 200+ Shounen Anime? 

Und ja man kann sich jetzt sicherlich noch über Bleach, YuuYuuHakusho, D.Gray-man, Inuyasha, Soul Eater, Saint Seiya, Katekyo Hitman Reborn oder sogar die kürzeren Sachen wie Black Cat und Ao no Exorcist reden, aber muss das wirklich sein? Und ja ich habe sicherlich nicht alles gesehen, du etwa? 

So oder so, kann ich in vielerlei Hinsicht nur auf Kritiker verweisen die um einiges mehr gesehen haben, aber es würde vermutlich auch nicht viel ändern, wenn ich die anderen Dinge alle gesehen hätte. Und wer hat schon alles gesehen, wenn ich meine Meinung in Zukunft ändern sollte, ist das so. Zur Zeit ist sie eben so. 

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@oro98

Nö, ich les einfach nicht alles, wenn mir klar wird, dass die andere Person nicht von ihrer Meinung abweichen wird. Genauso, wie ich den Text da auch nicht lesen werde, weil er einfach viel zu lang ist, um meine Zeit auf dein "Ich versuche intellektuell zu wirken, aber kann gleichzeitig keine Kommas setzen und benutze Worte einfach komplett falsch"-Gequatsche zu verschwenden. Sorry, digga.

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@oro98

Das ist doch mal ne schöne lange und interessante Antwort ;p

Ich finde auch dass einige Anime Serien sehr viel besser hätten umgestzt werden können, und manchmal kann ich auch nur den Kopf schütteln, wenn bei einer Story mit viel Potenzialnur so eine 0815 Geschichte Rauskommt, aber das ist bei Real Life serien leider auch oft der Fall. 

Game of Thrones mag ich auch sehr gerne, wobei es mal mehr und mal weniger gute Folgen gibt, doch alles in allem eine gute serie.

Fma b und Death Note sind zählen mit zu meinen liebsten Anime, wobei die Handlung bei Death Note nach L's Tod schon an Spannung abnahm. 

Meiner Meinung nach gibt es viel mehr schlechte Real life Sendungen, allerdings sind dies keine richtigen Serien, weshalb ich sie nicht wirklich mit einbeziehe. 

Man muss einfach sagen dass man von beiden Arten überrascht aber auch enttäuscht werden kann, ich kann deshalb auch nicht sagen was für mich besser ist. XD

Und Sorry, das ich so spät antworte, aber han deinen Kommentar irgendwie erst jz gesehen..naja >♤<

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Welche Space Opera von 1987 meinst Du? "Legend of Galactic Heroes - Heldensagen vom Kosmosinsel"? Da würde ich glatt zustimmen.

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@Flimmervielfalt

Ja, Gina Eiyuu Densetsu. Und jemand der nicht mal Texte liest ist jetzt besser? Und was hat denn meine Schwäche in der Komma Setzung mit meinem kritischen Äußerungen zu tun?

Bisher hättest du noch kein Argument gebracht, das mich dazu verleiten würde meine Meinung über diese Dinge zu ändern...

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Habe ich doch gar nicht gesagt. oO Selbe Liga wie Ginga Eiyuu Densetsu finde ich übrigens in der Sekai no Monsho/Senki/Dansho Reihe vor. ;)

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@Flimmervielfalt

Ah, da hätte ich wohl zwei Antworten machen müssen, für dich war nur der erste Satz gedacht. Die Reihe die du ansprichst steht bei mir auch noch auf der Plan to watch Liste. 

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Sorry, meine Antwort war natürlich an dich, liebe/r oreo98 gerichtet  >♧<

Btw. Hab gelesen dass du ouat weiter empfohlen hast, yayyy :)) Ich liebe die Serie, allerdings ist sie jz nicht soo bekannt, deshalb freue ich mich immer wenn noch jemand die feiert. Im Internet trifft man immer Gleichgesinnte xD

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Ich halte die Aussage dass es seit 2000 kaum gute Animes mehr gibt und früher alles besser war für sehr zweifelhaft und ignorant. Früher war nicht alles besser. Das einzige was früher war ist dass die QUOTE der guten Anime besser war. Es kamen im Jahr 20 Anime und 2 waren aus ,,kritischer Sicht´´ sehr gut. Heute kommen im Jahr 300 Anime und 6 davon sind sehr gut.

Die Sache ist die: Es gibt heutzutage mehr gute Anime die gut sind, jedoch auch viel mehr die schlecht sind. Wobei man eigentlich nichts als schlecht abstempeln kann, da jeder Mensch auf andere Dinge Wert legt. Es muss nicht tiefgreifend, Gesellschaftskritisch,...sein um gut zu sein. Aber lassen wir das mal bei Seite.


Ich nenn dir mal ein paar Anime seit 2000 die besser als Death Note sind:

The Tatami Galaxy (2011)

Shinsekai Yori (2012)

Monster (2004)

Gurren Lagann (2006)

Paranoia Agent (2004)

Mushishi (2005+2014)

Parasyte (2014)

Wellcome to the NHK (2006)

Fate Zero (2011-2012)

HxH 2011 (2. Bester Shounen)

Eureka Seven (2005)

Ergo Proxy (2006)

Kara No Kyoukai (2007-2009)

Monogatari Series

Ping Pong the Animation (2014)

Mind Game

Samurai Champloo


und viele mehr. Wenn du die nicht gesehen hast dann schau sie an :)

Wie gesagt:  Es gibt viel mehr Müll, jedoch auch mehr gute Anime.


Ist mit TV serien nicht anders. Schau mal TV.....die Serien die nicht ganz beschissen sind kommen alle auf PayTV. Im normalen TV wäre meine DS Wertung warscheinlich bei 2-3


Zum Thema: Wann ein Anime oder Film gut ist braucht man nicht viel diskutieren. Das bedeutet alles im Endeffekt gar nichts, da Kritiker nur ein von vielen anerkanntes System benutzen, für dessen Richtigkeit kein Beweiß existiert und auch nie existieren wird. Ist wie die Regeln des Zusammenlebens: Mann kanns akzeptieren, jedoch heißt das nicht dass es richtig ist.. Jeder Mensch hat ein anderes Verständnis von Richtigkeit/Wahrheit und das ist auch gut so. 

Vor allem sind Anime Hobbys bzw der Kategorie UNTERHALTUNGSMEDIUM unterzuordnen. Ob es totaler Nonsense ist Spielt da für viele keine Rolle. Warum denn auch?

Ich mag beides, Nonsense und tiefgreifende Storys.


Aus deiner Sicht der Dinge sind Anime ohne Logik vllt. schlecht, aber dass heißt nicht dass das Fakt ist(ist es garantiert nicht).


Zudem kann ich aus deinen Kommentaren lesen, dass du dich bisher nur mit Shounen und Mainstream Anime befasst hast. Ist klar dass du da nen schlechten Eindruck hast wenn du auf sowas nicht stehst....


Zieh dir mal die oben genannten Anime rein. 

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Mag Anime lieber, weil die Handlung meistens besser ausgeklügelt und schneller voranschreitend ist. Außerdem mag ich die japanische Kultur einfach sehr gerne, und da ich die westliche ja aus dem Alltag kenne, ist das eher nicht so aufregend. Ist für mich interessanter dann andere Lebensweisen zu sehen. Außerdem werden Emotionen oft besser eingefangen, weil man keine crappigen Schauspieler hat. Bei Fantasy-Sachen ist dann außerdem noch der riesige Vorteil, dass es einen nicht die ganze Zeit stört, wenn Sachen seltsam dargestellt sind. Als Beispiel mal (weil's mir grad als erstes einfällt) Avatar:The Last Airbender. Da nimmt man mal den Anime, wo es einen wirklich nicht stört, wie das Bändigen oder auch nur die Striche auf Aang dargestellt sind. Es kommt halt einfach natural rüber. Bei der Real-Verfilmung sah das halt einfach alles seltsam aus und es hat einen permanent rausgeworfen. Ist jetzt vielleicht ein schlechtes Beispiel, aber man versteht, was ich meine, hoffe ich. Alles andere ist wahrscheinlich einfach, was man lieber mag. Des Weiteren verbreiten Anime eine ganz andere Atmosphäre, als Real-Serien, aber das ist einfach eine Frage der Präferenz.

Die einzige Real-Serie, die ich recht gut fand, war eigentlich GoT.

P.S.: Wäre es nicht sinnvoll gewesen, ein Voting in die Frage mit einzubinden? Damit man oben direkt die Meinungen zusammengefasst hat?

"(Wollte eigentlich ne Umfrage erstellen aber mein PC geht nicht so richtig also muss ich es am Handy so machen..)"

Wundert mich das du die Beschreibung nicht gelesen hast. ^^ Ja, da sagst du was gutes, die japanische Kultur wird in Teilen sogar sehr realistisch dargestellt und ist nun mal für viele ein Beginn für Sprache und ähnliches. 

Aber besser ausgeklügelt ist dann eher weniger der Fall. Wirklich gute Werke gibt es kaum und selbst einige die gut sind, haben dann so viele schlechte Nebensachen am Laufen, dass sie Hauptstory schon wieder untergeht, wie bei deinem Lieblingsanime z.B. :D (Der Dating Kram hat den Zeitreiseaspekt leider nicht gut getan, eine andere Vorlage hätte hier ein wesentlich besseres Werk zustande gebracht). 

Ansonsten das "schneller" stimmt schon, allein die Folgen sind nur halb so lang. Wobei das auch sehr angenehm sein kann, wenn einfach mal fünf Minuten in einer Real Serie nicht geredet wird, wo ich bei Anime meistens fast durchgehen Dialoge habe, eben weil das Pacing dementsprechend schnell ist. Und dann gibt es natürlich auch noch die Shounen, Sazae-san und Co. die dem entgegenwirken, aber das ist nochmal eine andere Sache.

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@oro98

Was für'n Datingkram? Und naja, den Anhang zur Frage hatte ich nicht gelesen, weil er so begonnen hat, dass du die Frage nur weiter ausformulierst.

"Was findet ihr persönlich besser? Ich schaue sowohl anime als auch "normale" real-life Serien und es würde mich einfach mal interessieren wie ihr persönlich zu dem Thema steht. :) Ich finde beides hat seine Vor- und Nachteile." Da hab ich mir dann den Rest gespart :'D

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@qwertzboy

Ah, btw: In welchen Real-Serien ist denn eine Story, die es mit einer Anime-Story aufnehmen könnte?? Vielleicht hab ich mir bisher nur die falschen Real-Serien angeguckt :)

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@oro98

K, hab nochmal deine Antwort gelesen. Unser Geschmack differiert seeeeehhr stark :'D Du hast ja jeden Anime, der bekannt ist, außer Death Note und FMA:B als Müll abgestempelt, was ich halt für komplett stupid halte, aber gut, deine Sache. Fand FMA:B tatsächlich sogar nicht besonders gut. 6/10

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@qwertzboy

Dir sind also die Routen aus der Visual Novel nicht aufgefallen? Oder hatten NyanNyan-tan, Trap Girl oder Tuturu irgendeinen sinnvollen Beitrag zur Story oder dem Romance Anteil gehabt? 

Solche Dinge passieren in Real Serien einfach nicht. Es gibt natürlich Anime die besser sind, aber nicht auf lange Sicht gesehen. Und der Harem/Ecchi/Hen tai Anteil ist mit 24% ziemlich weit verbreitet und damit schießt sich die Branche halt selbst ab. Sex und Ecchi sind nun mal allein schon von der Zielgruppe, auf die sie aus sind, vollkommen verschieden. Ich bezeichne bei weitem nicht alle Real Serien als gut, aber ich kenne eben auch kaum Anime, die andere auch kennen, die wirklich mit einem 0815 Kram wie Vampire Diaries oder Once Upon a Time mithalten könnten.

Dann würde mich ja mal interessieren, was Fullmetal Alchemist: Brotherhood denn so vieles schlecht gemacht hat? Für mich war es ein Loli Char, das Pacing am Anfang und der etwas "comicartigere Artstyle" im Vergleich zur ersten Serie die mich etwas gestört haben. Vielleicht Gründe für eine 9, aber viel weiter runter zugehen würde den Anspruch an meine Liste so weit drücken, dass ich den Minusbereich bräuchte, um dem Fetisch Bereich gerecht zu werden.

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@oro98

Wenn du bei FMA:B so vorgehst, versteh ich nicht wie du als Durchschnittsbewertung auf 3/10 kommst. Und btw, wenn Hentais 24% ausmachen, und das für dich Anime so runterreißt, schau dir mal an, wieviele Porn#s existieren :'D

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@qwertzboy

Ah, da hast du recht. Ich kenne jetzt keine Prozentsätze bei den Por nos, aber selbst ohne die Hen tai wären es noch ziemlich viele Ecchi und Harem Titel, welche durchaus als normale Anmime bezeichnet werden könnten. In Realserien hast du halt meistens die obligatorische Sex Szene. Das ist nicht gut, aber auch nicht so kindisch. 

Und die gut entwickelten Charaktere sowie Story sind bei FMA:B vorhanden, das finde ich in diesem Ausmaß nicht sonderlich oft in Anime.

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@oro98

Ja. Da unterscheiden wir uns dann halt. Mich stört das immer extrem, wenn in Real-Serien alle 2 Minuten 'ne Sexszene vorkommt. Aber ich hab auch eigentlich nur GoT geguckt, weil ein Freund mich sozusagen über mehrere Wochen dazu überredet hat :'D Ich kenne mich mit Real-Serien halt nicht besonders gut aus (nicht besonders = eigentlich garnicht :P), weswegen ich eben ja auch gefragt hatte, ob du mir eine Serie empfehlen kannst, bei der eine gute Story vorhanden ist, da du ja meintest, dass Real-Serien straight up besser sind.

Zu FMA:B: Ich fand's auch gut. Aber am Ende hab ich halt drüber nachgedacht, was ich dem Ding gebe und mir fielen nicht besonders viele schlechte Aspekte ein, aber irgendwie auch nichts, was mich besonders überzeugt hatte. (Also die Story hat mich an keinem Zeitpunkt wirklich mitgerissen, wie's bei Death Note der Fall war) Außer Alex Armstrong. Der Typ ist auch bei meinen Favoriten auf MAL gelandet. Bester Mann einfach nur. So gut wie immer, wenn der irgendwas gemacht hat, lag ich erstmal 'ne Minute auf'm Boden vor Lachen :'D Aber insgesamt fand ich die meisten Charaktere einfach langweilig. Kann nicht genau erklären, wieso. Und dann kommt noch dazu, dass ich nicht so der Action-Typ bin und Action-Szenen auch nicht selten skippe..

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@qwertzboy

Da ist Game of Thrones, aber auch eine Ausnahme. Normalerweise gibt es nicht so viele Inhalte in diese Richtung. Bei Filmen hast du meist 1-2 Szenen und in den Serien kommt es immer drauf an, aber es ist auf jeden Fall viel weniger als in GoT. Nur muss man sicherlich zugeben, dass die Serie ihren Erfolg und die Mainstream Bezeichnung auch durch diese Szenen erhalten hat. (Gibt eben viele denen das gefällt)

Ach, ich hatte deine Frage eher sarkastisch gelesen, also ich muss auch sagen, dass ich zur Zeit weniger Serien als Anime schaue. Aber das ein oder andere verfolge ich dann doch. Aber daher eben auch fast nur den Mainstream Kram, für mehr fehlt mir dann die Zeit. Von was du sicherlich schon mal gehört haben solltest ist Breaking Bad. Die Serie handelt von einem krebskranken Mann, der die letzte Zeit die ihm noch bleibt nutzt, um Geld für seine Familie zu besorgen. Und das macht er dann halt durch das Herstellen von Crystal Meth. Ansonsten habe ich vorhin ja One Upon a Time 0815 genannt. Das liegt daran, dass Realserien einen weiteren Nachteil haben, den ich vergessen habe. Meist werden die Storys, um die Verträge der Schauspieler herum geschrieben. Das ist etwas ärgerlich. Und dann gibt es noch das Problem der Staffeln, was auch bei dieser Serie vorkommt. Oft sind die Storys der Staffeln in sich geschlossen und werden dann auf Teufel komm raus fortgesetzt. Die Serie ist so eine Neuerzählung von allen Märchen und Disney Filmen, mit einem sehr großen Romance Anteil. 

Bei mir waren es dann ja eher Maes Hughes und Roy Mustang, die mir sehr gut gefallen haben. Gerade Roy hat einen ziemlich interessanten Charakter gehabt. Aber ja,  Armstrong fand ich auch gut. Obwohl ich meistens er nicht der Comedy Typ bin. Als Kind habe ich immer gerne Fighting Shounen gesehen und konnte noch richtig mitfiebern, heutzutage schaue ich das nicht mehr so gerne, aber bei dem Anime hat es trotzdem funktioniert. Skippen tue ich grundsätzlich überhaupt nichts.

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@oro98

Du hast noch nicht mal bei Naruto was geskippt?? Beinhart :'D Das hätt' ich, glaub ich, nicht ausgehalten. Aber, wo ich grad bei Naruto bin, ich mag immer so Charaktere, die so sind wie Rock Lee, Mighty Guy oder halt Armstrong. Einfach supersympatisch und witzig :D Als Kind mochte ich Action, glaube ich auch noch lieber. Aber, wenn's nicht wirklich vielfältige Action ist, wie bei Tokyo Ghoul oder Shingeki no Kyojin, finde ich die Fights inzwischen meistens langweilig.

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Avatar und Korra sind amerikanische Zeichentrickserien und keine Anime, auch wenn sich stark bei japanischer Animation bedient wurde.

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@Flimmervielfalt

Ich weiß. Schreib ich normalerweise immer dabei, wenn ich die erwähne. (wie man auch in wenigstens 5 Antworten von mir, die ich vor längerer Zeit gegeben habe, sehen kann) Aber dachte nicht, dass sich da irgendwer dran aufhängen wird, da es eigentlich jedem klar ist und auch nicht das Thema sein soll.

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Was heisst dran aufhängen? Ist mir nur aufgefallen und ich wollte es berichtigen. Denn in diesem Fall liegt ja oftmals ein Irrtum vor.

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@Flimmervielfalt

"Aufhängen" sollte nur heißen, dass ich nicht dachte, dass da irgendjemand drauf reagieren würde, sonst hätte ich es direkt dazu geschrieben. Ich kenn's immer nur so, dass man es immer erklärt und es dann doch jeder weiß :'D

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Ja ich weiß was du meinst, bei Anime ist manchmal etwas merkwürdig dargestellt, aber es stört einen nicht, ganz im Gegenteil ;)

Auch wenn Avatar kein Anime in dem Sinne ist, aber darauf wurdest du ja schon hingewiesen. XD

Das mit dieser bestimmten Atmosphäre ist wirklich so einem, also jedenfalls mir, fällt bei zumindest einigermaßen guten Anime gar nicht auf, dass sie gezeichnet sind und keine Realen Personen sind. Oh gott, wenn man das so sagt hört sich das echt merkwürdig an, aber vll wrißt du ja was ich meine. ^=^                     Doch auch RL serien können eine Tolle Atmosphäre und Stimmung verbreiten.:))

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Ich gucke eigentlich nurnoch Animes. Das liegt warscheinlich daran, dass ich sowas wie Game of Thrones nicht mag und diese ganzen RTL serien finde ich sowieso zum weglaufen.

Aber mal zurück zum Thema. Der Vorteil von Animes (gleichzeitig auch der Nachteil von Real-Life Serien) ist, dass ein Animeproduzent nicht an das Aussehen der Schauspieler gebunden ist und auch die Hintergründe gestalten kann wie er will. Die einzige Grenzen für Animes liegen am Bildschirmrand, am können des Zeichners und an der Fantasie der Produzenten.

Eine Real-Life Serie ist immer an das Aussehen und auch das können der Schauspieler gebunden. Hinzu kommt, dass es sehr teuer und aufwendig ist bestimmte Sachen darzustellen.

Mein Fazit: Sowohl Animes als auch Real-Life Serien können gut sein aber den Real-Life Serien fehlt es für mich oft an tiefgründigkeit und guten (bzw. passenden) Schauspielern. Deswegen finde ich Persönlich animes besser.

Danke für deine Antwort :)

Ich sehe diese Punkte ähnlich wie du, aber wenn in einer rl serie gute Schauspieler mitwirken und die Atmosphäre auch toll ist, kann sie einen auch sehr fesseln :%

In Animes kann man es aber natürlich einfacher und kostengünstiger umsetzen. Hier kommt es dann noch auf die Sprecher an, ob sie die Gefühle gut vermitteln können und ob sie zum Charakter passen.

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@DeathwishA

Ja natürlich. Es ist halt so dass Animes dadurch dass sie günstiger sind oft besser sind als rl-Serien. Zumindest sprechen sie mich mehr an und ich kann mich meistens auch besser in die Charaktere hineinversetzen und fühle deswegen auch öfters mit ihnen mit.

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Aime- Weil da für jeden was dabei ist ! Ob romance oder Drama es gibt sehr viel zur Auswahl natürlich gibt es das bei real life Serien auch aber bei animes hast du einfach dieses unrealistische was mir persönlich besser gefällt als diese 0.815 animes oder serien . Natürlich gibt es dabei auch Nachteile ständig unrealistische sachen zu schauen wobei es auch sehr realistisce anime gibt und somit ist wie gesagt für jeden was dabei .

Ich schaue beides in gleichem Umfang. Für mich ist die Geschichte das A und O. Wenn ich mir so die Mitläufer-Meinungen im Netz durchlese, schauen viele den gleichen Kram. Bezogen auf Realserien Breaking Bad, Game of Thrones, House of Cards *schnarch* bezogen auf Anime fallen auch immer of die selben Titel wie Death Note, Tokyo Ghoul, One Piece, Naruto *ratz weg*. Ich vermisse bisschen die Individualität des Zuschauers und vor allem den individuellen Geschmack.Ich zum Beispiel liebe Science Fiction, Mystery und bezogen auf Anime auch gerne Shojo-Drama. Jetzt hat jedes Genre namhafte Vertreter, die in aller Munde sind.....die müssen aber nicht zwangsläufig die besten sein. Ich halte im Allgemeinen nach guten und innovativen Geschichten Ausschau, da ist mir das Medium eigentlich Wurst in dem es erzählt wird. Kann ebenso gut Literatur oder ein Videospiel sein. Ich mache keine oberflächlichen Abstriche in der Präsentation oder dem Alter von Produktionen, wenn es um meinen persönlichen Geschmack geht.

Das ist sehr schön beschrieben, ich finde auch dass man nicht immer nur die bekannten und beliebten Serein gucken , sondern allem eine Chance geben sollte. Allerdings sind manche serien auch zu recht so berühmt :p

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Es gibt auch Fälle beliebter Produktionen, die ich Qualitativ nachvollziehen und für mich als gut befinden kann. Twin Peaks zum Beispiel. Aber ich habe ich halt nen eigenen Kopf.

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